Verfasst: Do 12. Jun 2008, 02:11
Und "neoliberal" ist cool? =)Original von Konrad Grimm
Da bin ich mir sicher. Christentum ist "uncool".
Was für einen Namen schlügest du denn vor? "Demokratische Union"?
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Und "neoliberal" ist cool? =)Original von Konrad Grimm
Da bin ich mir sicher. Christentum ist "uncool".
Für die leistungsorientierte Oberschicht - ja. Und das sind mehr als diejenigen Christen, die CDU/CSU wählen. Denn gerade die bekennenden und praktizierenden Christen sind heutzutage ja in den jüngeren Generationen eher links. Das Autoritär-Katholische stirbt aus.Original von Rainer Zufall
Und "neoliberal" ist cool?
Union.Was für einen Namen schlügest du denn vor? "Demokratische Union"?
Es geht nicht darum, ob es richtig (was auch immer "richtig" in diesem Zusammenhang ist) eingeordnet wird. Kommunikation beinhaltet mehr als die Botschaft des Absenders.Original von Michael Schneider
Naja was ihr da macht ist Kaffeesatzleserei. Den Namen zu ändern bringt nix ausser "Uuuuh die haben einen neuen Namen!". Wer sich mit Politik auseinandersetzt kann auch das C richtig einordnen.
Was ja meine Position unterstützt.Original von Montgomery Scott
Es geht nicht darum, ob es richtig (was auch immer "richtig" in diesem Zusammenhang ist) eingeordnet wird. Kommunikation beinhaltet mehr als die Botschaft des Absenders.
Das ist kein Maßstab. Im real existierenden Sozialismus waren die Steuern für Privatpersonen immer weit niedriger als im Marktkapitalismus.Original von Baudouin de Billancourt
Eine SPD, die dem Neoliberalismus die Tür öffnet? In welchem Staat? In einem Staat, in dem beispielsweise öfter mal Höchstgrenzen von Löhnen gefordert werden (Kuba hat sie abgeschafft) und in dem man teilweise mehr Steuern zahlt als in China.
Nun, in Nordkorea gibt es überhaupt keine Steuern - weil sowieso alles dem Staat gehört.Original von Montgomery Scott
Das ist kein Maßstab. Im real existierenden Sozialismus waren die Steuern für Privatpersonen immer weit niedriger als im Marktkapitalismus.
Eben. Deshalb ist das wie gesagt kein Maßstab.Original von Baudouin de Billancourt
Nun, in Nordkorea gibt es überhaupt keine Steuern - weil sowieso alles dem Staat gehört.
Der Begriff hat gerade in den letzten Jahren eben einen umfangreichen Bedeutungswandel erfahren. Er wird heute allgemein mit der dritten großen Phase des Kapitalismus identifiziert, die mit Ende des gesteuerten Kapitalismus eingesetzt hat. Und an dieser Entwicklung haben politische Kräfte wie "New Labour" oder eben die "Neue Mitte" erheblichen Anteil.Ich tue mich dennoch schwer mit dem Begriff "neoliberal" (wie er mal wieder in einem der hier angebrachten Artikel vorkam), wenn er auf eine deutsche Partei bezogen wird. Ich kenne keine deutsche Partei, die neoliberal ist; und die SPD ist noch eine der Parteien, die am weitesten davon entfernt sind.
Hehe das setzt aber Wissen vorraus.Original von Montgomery Scott
Nein, weil man eben nicht davon ausgehen darf, wie ein Parteiname gemeint ist sondern berücksichtigen muss, wie er ankommt. Und eine Partei, die sich als ihre beiden Namensbestandteile mit inhaltlichem Bezug "demokratisch" und eben "christlich" aussucht, wird auch immer so eingeordnet werden, zumindest in Bezug auf ihr scheinbares Selbstverständnis.