Seite 3 von 4

Verfasst: Mo 28. Apr 2008, 08:30
von Amber Marie Ford
Original von Julia Elián
Ich sehe das Praesidialsystem nicht ganz so negativ und man kann das auch gestalten (siehe Astor), aber ich stimme zu - und das ist auch eine meiner groessten simoff Bedenken gegen die Abschaffung des Praesidenten -, dass damit die DU weiter an Profil verlieren wuerde, weil der Deutschland-Aspekt damit vollends den Bach runterginge. Allerdings ging ich davon aus, dass es diese Reform eh nicht durch die Institutionen geschafft haette.
Das Präsidialsystem funktioniert in Astor, weil Astor eine USA-Simulation ist, was dem Spiel automatisch einen Vorschuss an Popularität gibt, und durch vertraute Klischees noch in jeder Situation Anknüpfungspunkte für die Aktivitätsgenese bietet ;)

Trotzdem macht es einen spürbaren Unterschied, ob nach einer Wahl wie in Astor erst einmal durchgeatmet und sich zurückgelehnt wird, weil der Präsident nun für die nächsten Monate unumstößlich feststeht, oder ob eben dann erst Koalitionsverhandlungen, bis hin zu regelrechten Verhandlungswettläufen beginnen, und sich die Mehrheiten auch währen der laufenden Legislaturperiode jederzeit ändern können.

Ein gutes Stück der ratelonischen Erfolgsgeschichte beruhte auf Koalitonsverhandlungen und -brüchen, Intrigen, Misstrauensvota, Mehrheitsverschiebungen usw., sowie auch der dem Parlamentarismus immanenten Vielfalt des Parteiensystems.

Ein Präsidialsystem schnitte dem Spiel all das ab, ohne aber gleichzeitig einen Ausgleich zu schaffen, wie Astor ihn durch sein Grundkonzept eben als USA-Simulation besitzt.

Verfasst: Mo 28. Apr 2008, 10:17
von Anastasia von Metternich
Original von Amber Marie Ford
Trotzdem macht es einen spürbaren Unterschied, ob nach einer Wahl wie in Astor erst einmal durchgeatmet und sich zurückgelehnt wird, weil der Präsident nun für die nächsten Monate unumstößlich feststeht, oder ob eben dann erst Koalitionsverhandlungen, bis hin zu regelrechten Verhandlungswettläufen beginnen, und sich die Mehrheiten auch währen der laufenden Legislaturperiode jederzeit ändern können.
Das hängt in erster Linie vom Präsidenten ab. Astors politisches Leben ist auf den Präsidenten zugeschnitten und wenn dieser so inaktiv ist wie momentan, schadet das dem Spiel. Wir haben aber schon andere, bessere und aktivere Amtsinhaber gesehen, die die Simulation aktiv bereichert haben.

Verfasst: Mo 28. Apr 2008, 10:43
von Michael Schneider
Original von Amber Marie Ford

Das Präsidialsystem funktioniert in Astor, weil Astor eine USA-Simulation ist, was dem Spiel automatisch einen Vorschuss an Popularität gibt, und durch vertraute Klischees noch in jeder Situation Anknüpfungspunkte für die Aktivitätsgenese bietet ;)

Trotzdem macht es einen spürbaren Unterschied, ob nach einer Wahl wie in Astor erst einmal durchgeatmet und sich zurückgelehnt wird, weil der Präsident nun für die nächsten Monate unumstößlich feststeht, oder ob eben dann erst Koalitionsverhandlungen, bis hin zu regelrechten Verhandlungswettläufen beginnen, und sich die Mehrheiten auch währen der laufenden Legislaturperiode jederzeit ändern können.

Ein gutes Stück der ratelonischen Erfolgsgeschichte beruhte auf Koalitonsverhandlungen und -brüchen, Intrigen, Misstrauensvota, Mehrheitsverschiebungen usw., sowie auch der dem Parlamentarismus immanenten Vielfalt des Parteiensystems.

Ein Präsidialsystem schnitte dem Spiel all das ab, ohne aber gleichzeitig einen Ausgleich zu schaffen, wie Astor ihn durch sein Grundkonzept eben als USA-Simulation besitzt.
Zustimmung. Das System soll so bleiben.

Verfasst: So 4. Mai 2008, 21:45
von Nicolas Seroux de Fay
Wohin entwickelt sich die DU?

Die Simulation war jedenfalls schon deutlich schlechter. Also die Gottesdienst-Sim fand ich jetzt sehr gelungen, auch die Predigt des Bischofs.

Wenn es so weitergeht, wird das wieder was mit der DU.

:daumen:

Verfasst: So 4. Mai 2008, 23:47
von Konrad Grimm
Original von Nicolas Seroux de Fay
Also die Gottesdienst-Sim fand ich jetzt sehr gelungen, auch die Predigt des Bischofs.
Ich habe festgestellt, dass ich schon zu lange nicht mehr in der Kirche war. Aber gut, für "aus den Fingern gesaugt" ganz brauchbar, denke ich; muss mal wieder auffrischen, als heimgekehrter Christsozialer ;)

Verfasst: Mo 5. Mai 2008, 00:02
von Albert von Romanow-Bernstein
Lukas, Kap. 15, V. 11-32 ;)

Verfasst: Mo 5. Mai 2008, 00:11
von Fabian Montary
Original von Konrad Grimm

Ich habe festgestellt, dass ich schon zu lange nicht mehr in der Kirche war. Aber gut, für "aus den Fingern gesaugt" ganz brauchbar, denke ich; muss mal wieder auffrischen, als heimgekehrter Christsozialer ;)
Wie? Was? Ich dachte immer, das C sei nur Makulatur... 8o Heißt das, du wendest dich auch (wieder) zu einem Gottglauben hin?? ?(

Verfasst: Mo 5. Mai 2008, 00:45
von Konrad Grimm
Original von Fabian Montary
Heißt das, du wendest dich auch (wieder) zu einem Gottglauben hin??
Lass mich das anders beantworten. Du könntest mich auch Fragen, ob ich mich denn wieder dem Patriotismus zuwenden werde. Dann würde ich sagen: Wenn wie üblich nach CSU-Veranstaltungen Bayernhymne und Deutschlandlied gesungen werden, dann werde ich aufstehen und mitsingen.

Verstanden, was ich meine?

Verfasst: Mo 5. Mai 2008, 00:50
von Denise M. Connor
Gott mit dir du Land der Bayern...
Ja, sehr oft gesungen, in der guten alten CSU ;)

Verfasst: Mo 5. Mai 2008, 00:50
von Bodo von Kurzschluss
Musst du ja wissen =) ;)