Seite 3 von 4

Verfasst: So 6. Apr 2008, 16:28
von Montgomery Scott
Original von Amber Marie Ford
Das geht ebenso gut in einer parlamentarischen Demokratie, denn die Gesetze macht auch hier das Parlament - gehen die Interessen von Parlament und Regieurng auseinander, zieht letztere den Kürzeren.
Parlamentsmehrheit und Regierung stehen hier aber in einer engen Wechselbeziehung und rekrutieren sich zum Teil sogar in Personalunion.
In einer Präsidaldemokratie gibt es über kurz oder lang zwei Parteien, deren Fürhungen und Kandidaten - und die diktieren alles. Die echte Pluralität und Vertretreung aller Schichten und Gruppen im Parlament ist Geschichte...
Das ist reine Spekulation.

Verfasst: So 6. Apr 2008, 16:28
von Konrad Grimm
Frau Ford, ich muss Ihnen klar sagen, Sie haben ein völlig verfehltes Verständnis von der Funktion der Exekutive in einer gewaltenteiligen Demokratie. Die Regierung ist nur ausführende Gewalt, muss Regierung für das ganze Volk sein; ich will einen Präsidenten, der sich als "General Manager of the Nation" versteht. Die Regierung muss dem Parteienzank enthoben werden. Das Schlachtfeld der ideologischen Kämpfe und des Ringens der Interessensverbände ist das Parlament, nicht die Regierung.

Verfasst: So 6. Apr 2008, 16:31
von Konrad Grimm
Original von Montgomery Scott
Das ist reine Spekulation.
:klatsch:

Exakt. Es gibt keinen guten Grund, das anzunehmen. Der Verweis auf Astor ist falsch. Zwar gibt es dort eine Korrelation zwischen Präsidialsystem und Zwei-Parteien-System. Es gibt aber ebenso eine Korrelation zwischen Zwei-Parteien-System und Vorbild-US-Amerika. Es kann hier also keine Kausalität aufgezeigt werden.
Das einzige, was tatsächlich die Fokussierung auf zwei Parteien fördert, ist das reine Mehrheitswahlrecht beim Parlament.

Verfasst: So 6. Apr 2008, 16:37
von Amber Marie Ford
Original von Montgomery Scott
Parlamentsmehrheit und Regierung stehen hier aber in einer engen Wechselbeziehung und rekrutieren sich zum Teil sogar in Personalunion.
Das ist zwar richtig, jedoch muss auch innerhalb einer Regieurng, welche sich aus Angehörigen von zwei oder mehr Parteien oder Gruppierungen zusammensetzt, längst keine Einigkeit bestehen.

Auch wer Minister und Parlamentsabgeordneter einer der Juniorpartner einer Koalition ist, kann sich gegen seinen Regierungschef stellen, und mit einer sachbezogenen Einzelfallkoalition gegen diesen Stimmen. Will der Regierungschef in entlassen, riskiert er das Ende seiner Koalition, und damit seinen Machtverlust.
Das ist reine Spekulation.
Das ist ein Erfahrungswert - besuchen sie die einzig bekannte, große Präsidialrepublik - die Vereinigten Staaten von Astor. Was dort läuft, läuft über die beiden großen Parteien.
Original von Konrad Grimm
Frau Ford, ich muss Ihnen klar sagen, Sie haben ein völlig verfehltes Verständnis von der Funktion der Exekutive in einer gewaltenteiligen Demokratie. Die Regierung ist nur ausführende Gewalt, muss Regierung für das ganze Volk sein; ich will einen Präsidenten, der sich als "General Manager of the Nation" versteht. Die Regierung muss dem Parteienzank enthoben werden. Das Schlachtfeld der ideologischen Kämpfe und des Ringens der Interessensverbände ist das Parlament, nicht die Regierung.
Entscheidend ist nicht, was Sie wollen, sondern was Sie - und mit Ihnen der Rest der Nation - bekommen! Ein Land mit zwei großen "Volks"parteien, deren Machthaber alles bestimmen. Garant für politische Vielfalt und Pluralität ist in der Praxis der Parlamentarismus. Ihre Ideale sind rein theoretischer Natur.

Verfasst: So 6. Apr 2008, 16:46
von Thorstein Richter
Original von Amber Marie Ford
Das habe ich auch nicht gesagt, sondern nur, dass diese beiden Parteien davon profitieren würden.
Verstehe.
Zudem bleibt abzuwarten, wie die Grünen sich in der Frage der Staatsorganisation positionieren werden
Warten Sie auf das Wahlmanifest. Da stehts drin. ;)

Verfasst: So 6. Apr 2008, 16:48
von Amber Marie Ford
Original von Thorstein Richter
Warten Sie auf das Wahlmanifest. Da stehts drin. ;)
Wissen Sie eigentlich, wie lange ich schon auf ein Programm der VU warte? :D

Verfasst: So 6. Apr 2008, 16:53
von Denise M. Connor
Original von Amber Marie Ford
Wissen Sie eigentlich, wie lange ich schon auf ein Programm der VU warte? :D
Monate, gar Jahre? :D

Verfasst: So 6. Apr 2008, 16:56
von Konrad Grimm
Original von Amber Marie Ford
Wissen Sie eigentlich, wie lange ich schon auf ein Programm der VU warte?
Das ist fertig. Weil wir aber Demokraten sind, müssen wir grad noch drüber abstimmen.

Verfasst: So 6. Apr 2008, 16:56
von Thorstein Richter
Original von Amber Marie Ford
Wissen Sie eigentlich, wie lange ich schon auf ein Programm der VU warte? :D
Kann ich mir schon vorstellen. :D ;) Unseres ist jedenfalls bereits abschließend diskutiert worden.

Verfasst: So 6. Apr 2008, 17:05
von Montgomery Scott
Bild

Verdammter Spielverderber, ich kann doch nicht schon wieder einen neuen Banner basteln :D