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Verfasst: Fr 14. Mär 2008, 21:36
von Fabian Montary
Original von Denise M. Heidenberg

Was lesen meine entzündeten Augen denn da?? 8o 8o 8o
Hey, das ist Simoff. :P

RE: [PM] Gute Arbeit wird bestraft – dank Sozialdemokraten, UFD und FDU

Verfasst: Sa 15. Mär 2008, 13:57
von Natalie von Matahari
Original von Fabian Montary
  • Pressemitteilung
    Gute Arbeit wird bestraft – dank Sozialdemokraten, UFD und FDU


    Wer heute auf seinen Gehaltsscheck schaut, der sieht, dass nun das seit November geltende Unionssteuergesetz das erste Mal angewendet wurde, man hat weniger vom Bruttogehalt. Das ist nicht weiter ungewöhnlich, soll man meinen, schließlich schützt der Staat die Bürger durch Polizei, Militär und Feuerwehren und richtet Krankenhäuser zur Versorgung ein. Soweit, so gut, mag man meinen, aber wer genau hinschaut und hinterfragt, dem stellt sich die Frage, was dort abgerechnet wurde. 210,00 Bramer unbesteuert, 210,01 bis 1.000,00 Bramer mit 10% besteuert, 1.000,01 Bramer bis 2.500,00 Bramer mit 15% besteuert, 2.500,01 Bramer bis 4.500,00 Bramer mit 25% besteuert und alles darüberhinaus wird mit einem Steuersatz von 37% berechnet. Nicht weiter tragisch? Die Tücke steckt im Detail. Das Unionssteuergesetz sieht nach Auskunft des Unionsministeriums der Wirtschaft und Finanzen nicht vor, stufenweise abzurechnen, nein, das ist kein Stufenmodell, hier liegt ein absolutes Neidmodell vor. Und zwar einer ganz neuen Art, nicht das übliche sozialdemokratische. Ein Rechenbeispiel: Verdiene ich 4.499 Bramer, muss ich darauf den Steuersatz von von 25% zahlen, also habe ich nach Abzug von 1.124,75 Bramern absolut noch 3.374,25 übrig. Verdiene ich aber schon zwei Bramer mehr, also 4.501 Bramer, so liegt meine Abgabe bei 37%, also absolut 1.665,37 Bramer. Das heißt, zwei Bramer mehr Verdienst und schon muss ich 500 Bramer mehr Steuern zahlen. Da müsste auch der Gerechtigkeitssinn der Sozialdemokratie aufhören zu existieren. Ende Oktober 2007 beschloss das Unionsparlament einstimmig diesen Unsinn und nun wird es so ausgeführt nach Auskunft des Unionskanzlers Hennrich. Was heißt das in der Quintessenz: Gute Arbeit wird bestraft und die Leute werden motiviert, schlechtbezahlte Arbeitsstellen zu übernehmen. Das darf nicht sein, gerade nicht in einer so schwierigen Phase, in der sich diese Union derzeit befindet!! Pfui, Sozialdemokraten, pfui UFD, pfui FDU, die Sabotage verüben und diese Union in den Niedriglohnsektor abschieben!!
Das ist nunmal das Leidwesen eines gestaffelten Steuerrechtes. Irgendwo müssen nunmal die Grenzen zwischen den Steuerklassen abgesteckt werden. Da wird es immer Menschen geben die sich ärgern, weil Sie knapp über den Grenzen und andere freuen sich wiederrum, da sie knapp drunter liegen. Ich denke das ist normal und momentan hat die Union wichtigeres zu tun als ein absolut gerechtes Steuerrecht, welches einfach zu lang werden würde und sich keiner dafür interessieren würde.

Verfasst: So 16. Mär 2008, 16:23
von Fabian Montary
Nein, nein, Frau von Matahari, gestaffelte Steuersysteme funktionieren so (Beispiel):
Ich verdiene 3000 Bramer.
alles, was unter 200 Bramern liegt, wird nicht besteuert: 0,-- Br
alles zwischen ausschließlich 200 und einschließlich 1.000 Bramern wird mit 10% besteuert: 80,-- Bramer (1.000 - 200 := 800 * 0,1 := 80)
alles zwischen ausschließlich 1.000 und einschließlich 2.500 Bramern wird mit 20% besteuert: 300,-- Br (2.500 - 1.000 := 1.500 * 0,2 := 300)
alles darüber wird mit 50% besteuert: 250,-- Br (3.000 - 2.500 := 500 * 0,5 := 250)

summasummarum also 630,-- Bramer und nicht 1.500 Bramer, wenn man nur die letzte Steuerstufe einrechnen würde.

Verfasst: Mo 17. Mär 2008, 15:20
von SRM
Gegen eine progressive Besteuerung spricht ja grundsätzlich nichts, allerdings sind die Sprünge zwischen den Stufen doch sehr hoch. Auch erscheint mir der Spitzensteuersatz massiv überhöht, senkt er doch den Arbeitsanreiz, das verfügbare Einkommen und damit auch den Konsum!

Verfasst: Mo 17. Mär 2008, 15:31
von Fabian Montary
Original von SRM
Gegen eine progressive Besteuerung spricht ja grundsätzlich nichts, allerdings sind die Sprünge zwischen den Stufen doch sehr hoch.
Das sehe ich anders, das steht aber hier nicht zur Disposition. Wir haben ein gestuftes Steuersystem, damit müssen wir jetzt arbeiten.
Original von SRM
Auch erscheint mir der Spitzensteuersatz massiv überhöht, senkt er doch den Arbeitsanreiz, das verfügbare Einkommen und damit auch den Konsum!
Nicht nur das, die Regierung hat den Sinn und die Berechnung von Stufenmodellen nicht verstanden.