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Verfasst: Fr 29. Feb 2008, 22:32
von Fabian Montary
Original von Sean William Connor
Es gibt eine Frage, die sich mir derzeit stellt: Haben Sie, Herr Grimm, den Unionsratspräsidenten Montary zu diesen Schritt geraten?
Machen Sie sich nicht lächerlich. =)
Original von Sean William Connor
Jeder Mensch bei klaren Verstand und einem ordentlichen Sinn für Demokratie kann ohne juristische Kenntnisse erkennen welcher unverschämte Akt hier gerade vollzogen wird. Ich bin ehrlich empört und vollkommen entsetzt.
Ich sehe hier nur, dass Sie ungerechtfertigterweise unterstellen, dass ich diese Aufgabe übernommen habe, um Herrn Grimm zum Kanzler zu machen. Das grenzt ja schon fast an Verleumdung, Herr Connor...
Verfasst: Sa 1. Mär 2008, 14:37
von Helmut Hennrich
Artikel 35 Absatz 7 der Unionsverfassung schreibt vor: "Im Falle der vorübergehenden Abwesenheit des Unionspräsidenten übernimmt der Präsident des Unionsrates dessen Amtsgeschäfte als Stellvertreter."
Da der Unionspräsident gestern noch anwesend war, kann ich eine vorübergehende Abwesenheit nicht erkennen, es sei denn man fängt an in Stunden oder gar in Minuten zu zählen. Des Weiteren wäre es sicherlich von Vorteil, wenn der Unionsratspräsident mit dem Unionspräsidenten abklärt, ob tatsächlich eine Abwesenheit des Unionspräsidenten vorliegt, bevor er in dessen Kompetenzbereich eingreift. Wie der Unionskanzler schon sagt: der Zweck heiligt nicht die Mittel.
Verfasst: Sa 1. Mär 2008, 18:01
von Helen Bont
Also, bei allem Respekt vor dem Unionspräsidenten, aber seine Mitteilung, dem Unionsparlament die Wahl von Herrn Hennrich zum Unionskanzler vorzuschlagen liegt nun schon eine Woche zurück, ohne das etwas geschah. Wenn Herr Montary in seiner Eigenschaft als stellvertretender Unionspräsident nun ankündigt, die Lücke auszufüllen, die der Unionspräsident hier offen lässt, dann sollten wir das begrüßen.
Der Einwand, wonach der Zweck die Mittel nicht heilt, geht doch an der jetzigen Erfordernis vorbei: dem Land endlich wieder eine funktionierende Regierung zu geben. In diesem Bestreben sollte Herr Montary unsere Unterstützung erhalten, wobei ihm klar sein sollte, dass es unklug wäre die regierungslose Phase dadurch unnötig zu verlängern, indem er einen Kadidaten vorschlägt, der voraussichtlich nicht die Mehrheit der Abgeordneten hinter sich bringen wird.
Verfasst: Sa 1. Mär 2008, 18:57
von Joseph A. Gladstone
Ich bin der Meinung, wir sollten kein großes Aufsehen mehr darum machen. Herr Montary hat seine Initiative gezeigt, und da er nicht sofort einen Kandidaten vorgeschlagen hat, sehe ich das als nicht allzu problematisch an. Absprachen sind sicherlich weitaus wünschenswerter - um solche Diskussionen zu verhindern - aber man kann das jetzt nicht mehr ändern.
Der Vorschlag ist eingereicht, es gibt also keine Notwendigkeit, stellvertretend die Amtsgeschäfte zu übernehmen.
Regen Sie sich über solche Themen nicht zu sehr auf, es gibt genug andere Probleme.

Verfasst: Sa 1. Mär 2008, 19:28
von Antonio Sandro
Original von Helen Bont
...
liegt nun schon eine Woche zurück, ohne das etwas geschah.
...
Haben Sie sich denn die Mühe gemacht nach der Entscheidung zu fragen? Eben.
Und deshalb ist die Argumentation, dass der Stellvertreter nun handeln muss, weil der Unionspräsident die Entscheidung getrofffen hat, völlig irrelevant und falsch.
Der Einwand, wonach der Zweck die Mittel nicht heilt, geht doch an der jetzigen Erfordernis vorbei: dem Land endlich wieder eine funktionierende Regierung zu geben.
Und warum durfte ich noch keinen Unionskanzler einsetzen? Ist doch immerhin sinnvoll, angesichts der momentanen Lage oder?
Sie denken völlig abwegig. An Gesetze muss man sich schon halten. Der Zweck heiligt nicht alle Mittel.
In diesem Bestreben sollte Herr Montary unsere Unterstützung erhalten,
Ich habe Herrn Montary als einen der engagiertesten Bürger kennen gelernt. Und ich sage auch ganz offen, dass ich ihm nichts böses unterstelle. Ich bin sogar davon überzeugt, dass er unter anderem das größte Interesse daran hat, die Union wieder handlungsfähig zu machen. Der gute Willen ist offensichtlich und grundsätzlich darf er immer auf Unterstützung von mir hoffen, aber nicht, wenn Gesetze dabei krampfhaft gebogen werden.
Verfasst: Sa 1. Mär 2008, 22:58
von Fiete Schulze
Naja Herr Montary hat wegen seiner hohen Beleibtheit im Volke halt nie die Chance durch eine demokratische Wahl Unionspräsident zu werden, so muss er es halt über solch fragwürdigen Wege versuchen. Eigentlich sehr peinlich so eine Vorgehensweise.
Verfasst: Sa 1. Mär 2008, 23:01
von vSzP
Original von Fiete Schulze
Naja Herr Montary hat wegen seiner hohen Beleibtheit im Volke halt nie die Chance durch eine demokratische Wahl Unionspräsident zu werden, so muss er es halt über solch fragwürdigen Wege versuchen. Eigentlich sehr peinlich so eine Vorgehensweise.
Hach, ich vermisste die Analysen des Herrn Schulze. Hoffentlich bekommt man die in Zukunft wieder öfters zu hören...
Verfasst: Sa 1. Mär 2008, 23:05
von Fiete Schulze
Original von vSzP
Hach, ich vermisste die Analysen des Herrn Schulze. Hoffentlich bekommt man die in Zukunft wieder öfters zu hören...
Habe gerade einen lustigen Fehler entdeckt - ich meinte natürlich nicht Beleibtheit *schaut zu Kauli rüber* sondern Beliebtheit!!
Verfasst: Sa 1. Mär 2008, 23:33
von Helen Bont
Original Antonio Sandro
Haben Sie sich denn die Mühe gemacht nach der Entscheidung zu fragen? Eben.
Und deshalb ist die Argumentation, dass der Stellvertreter nun handeln muss, weil der Unionspräsident die Entscheidung getrofffen hat, völlig irrelevant und falsch.
Verzeihen Sie, Herr Sandro, aber es ist nun wahrlich nicht meine Aufgabe, die Entscheidungen des Unionspräsidenten zu hinterfragen. Der Unionspräsident hat vor etwa einer Woche seine Entscheidung mitgeteilt, Herrn Hennrich zur Wahl zum Unionskanzler vorzuschlagen, warum er damit gewartet hat, hat er ja nun an anderer Stelle erklärt.
Im übrigen versichere ich Ihnen, dass Ihre Ansicht, wonach meine Argumentation irrelevant ist, für mich von gleicher Bedeutung ist.
Original Antonio Sandro
Und warum durfte ich noch keinen Unionskanzler einsetzen? Ist doch immerhin sinnvoll, angesichts der momentanen Lage oder?
Mit Verlaub, Herr Sandro, aber diese Frage werden Sich sich sicherlich selber beantworten können. Die lautet: weil Sie nicht die Befugnis dazu haben - ganz einfach.
Original Antonio Sandro
Ich habe Herrn Montary als einen der engagiertesten Bürger kennen gelernt. Und ich sage auch ganz offen, dass ich ihm nichts böses unterstelle. Ich bin sogar davon überzeugt, dass er unter anderem das größte Interesse daran hat, die Union wieder handlungsfähig zu machen. Der gute Willen ist offensichtlich und grundsätzlich darf er immer auf Unterstützung von mir hoffen, aber nicht, wenn Gesetze dabei krampfhaft gebogen werden.
Ich glaube kaum, dass angesichts der jetzigen Situation Prinzipienreiterei weiterhilft. Gesetze sind sicherlich dazu da das man sie beachtet, man sollte aber nicht zu pingelig mit ihnen umgehen.
Original Joseph A. Gladstone
Ich bin der Meinung, wir sollten kein großes Aufsehen mehr darum machen. Herr Montary hat seine Initiative gezeigt, und da er nicht sofort einen Kandidaten vorgeschlagen hat, sehe ich das als nicht allzu problematisch an. Absprachen sind sicherlich weitaus wünschenswerter - um solche Diskussionen zu verhindern - aber man kann das jetzt nicht mehr ändern.
Sehe ich ähnlich.
Original Joseph A. Gladstone
Der Vorschlag ist eingereicht, es gibt also keine Notwendigkeit, stellvertretend die Amtsgeschäfte zu übernehmen.
Das ist erfreulich. Bleibt zu hoffen, dass das Unionsparlament bald aktiv wird.
Original Joseph A. Gladstone
Regen Sie sich über solche Themen nicht zu sehr auf, es gibt genug andere Probleme.
Sicherlich richtig, zumal ja nun eine Lösung gefunden wurde. Ich denke aber, dass es nicht schadet, wenn das Vorgehen des Unionsratspräsidenten Inhalt einer öffentlichen Diskussion ist.
Verfasst: Sa 1. Mär 2008, 23:40
von Helen Bont
Original von Fiete Schulze
Naja Herr Montary hat wegen seiner hohen Beleibtheit im Volke halt nie die Chance durch eine demokratische Wahl Unionspräsident zu werden, so muss er es halt über solch fragwürdigen Wege versuchen. Eigentlich sehr peinlich so eine Vorgehensweise.
Ich denke nicht, dass diese Einschätzung zutrifft. Ich bin davon überzeugt, dass es Herrn Montary tatsächlich um eine Auflösung der derzeit stagnierenden Situation ging als er ankündigte, dem Unionsparlament in Stellvertretung des Unionspräsidenten einen Kandidaten für die Kanzlerwahl vorzuschlagen. Eine solche Vorgehensweise ist weder fragwürdig noch peinlich.