Original von Konrad Grimm
Maschinen, Computer und Roboter sind Kapital (im Sinne des volkswirtschaftlichen Produktionsfaktors)
Richtig, Investitionskapital. Diese übernehmen bisher immer noch vor allem Arbeiten, die monoton und abstumpfend sind, oft körperlich hart sind, und im marx'schen Sinne den Menschen von einer sinnstiftenden Tätigkeit entfremden.
Jemand muss außerdem diese Maschinen konstruieren, bauen, warten und verschrotten bzw. recyclen.
Dazu gab es in der Menschheitsgeschichte immer Strukturwandel, oft sogar einen größeren als es ihn heute gibt.
Die Berufe der Vergangenheit - zumindest in den Post-Industrieländern - mögen Bergarbeiter, Ausführer von monotonen Fließbandarbeiten u.ä. sein.
Berufe der Zukunft sind aber mindestens die nächsten Jahre mal:
Alten- und Krankenpfleger,
Sport-, Wellness-, Gesundheits- und allgemein Freizeitberater
und alle Dienstleister, die jeweils freiwillig von den Menschen nachgefragt werden.
Achso, noch eine Frage allgemein zum "Ende der Arbeit": Wenn heute schon so viele Arbeitsplätze eigentlich technisch überflüssig sind, warum werden sie dann noch unwirtschaftlich künstlich erhalten? Mal von den teilweise als Arbeitsbeschafftungsmaßnahme geschaffenen öffentlichen Arbeitsplätzen abgesehen.