Seite 3 von 4

Verfasst: So 17. Feb 2008, 22:09
von Sean William Connor
Original von Palin Waylan-Majere
Übrigens wird das Unionsparlament nicht automatisch durch Rücktritt des Kanzlers aufgelöst. Vertrauensfrage möchte schon sein.
Nein - nach Art. 45 Abs. 4 bin ich soeben rechtswirsam zurückgetreten. Alles andere liegt im Wesentlichen in der Entscheidung des Unionspräsidenten. Eine Vertrauensfrage ist nicht nötig.

Verfasst: So 17. Feb 2008, 22:45
von Teri Shark
Willkommen im "Club der Februar-Rücktreter 2008". Wird ja eine gemütliche Runde. ;)

Verfasst: Mo 18. Feb 2008, 01:04
von Peter Vain
*Der Unionsminister hatte die Konferenz ein wenig mit überraschten Blick verfolgt, muss dennoch bei vielen Punkten nicken*

Verfasst: Mo 18. Feb 2008, 01:22
von Joseph A. Gladstone
Unionspräsident Gladstone zeigt sich überrascht über den Rücktritt, hatte allerdings eine innere Vorahnung.

Verfasst: Mo 18. Feb 2008, 02:27
von Amber Marie Ford
Hat die Pressekonferenz zu Hause am Fermseher verfolgt und denkt sich: "In drei Worten: mutig, konsequent und berechtigt. Eingedenk der Tradition und Geschichte jener Nation, die einst Ratelon hieß, war der Kampfgeist ihrer letzten Loyalisten schier übermenschlich, doch letztlich immer noch zu schwach, um sich gegen das Machtkartell der Strukturkonservatisten, die mit sektiererischem Eifer Ideen und "Traditionen", die jünger sind als ihnen lieb sein kann, zu heiligen Kühen erheben und für sakrosankt erklären, zu behaupten.




Die, die die Schuld an der derzeitigen Misere tragen werden sich auch weiterhin in ihren Elfenbeintürmchen verschanzen, und diese mit aller Militanz verteidigen. Sich werden immer noch nichts einsehen, und immer noch weitermachen wie bisher - so lange sie noch können. Man muss sich nicht für ein Orakel halten um vorauszuagen, dass in den nächsten Tagen und Wochen wieder die uralten Lobeshymnen durchgeorgelt werden werden, wie lange Unionsland X nun schon ununterborchen einen Regierungschef hat, und wie toll die zwei Gesetze zu irgend einem Kulturkrams sind, die in dieser Zeit beschlossen wurden, während die Union sich einmal mehr als instabil und handlungsunfähig erwiesen habe.




Die Zukunft wird zeigen, wie lange die personell minimal besetzten, teilweise an einzelnen Personen hängenden Zwergstaaten, die vermutlich in nicht allzu großer zeitlicher Ferne aus der einstmals stärksten und erfolgreichsten Nation der [simulationsextern: micronationalen] Welt hervorgehen werden, überleben werden, und wer sich nach ihrem Untergang noch an diese, ihre letzte kurze Phase erinnern wird, und wer an jene großartigte Nation, die früher einmal Ratelon hieß und mittlerweile zu einem Gebilde namens 'Demokratische Union' demontiert wurde.




Die Köpfe einer der vermutlich letzten Unionsregierungen haben die richtige Entscheidung getroffen, und eines Tages wird die Geschichte ihr Urteil fällen: über die letzten Streiter für die Rettung einer fantatischen Idee, und deren am Ende sinnvolle Kapitualtion angesichts der unausweichlichen Niederlage, wie auch über die Verräter, Marodeure und Krisengewinnler, deren Phalanx aus Egoismus, Halsstarrigkeit, Vernunftverweigerung und Realitätsferne das ehemalige Ratelon, den einstigen Stern der [simulationsextern: micronationalen] Völkergemeinschaft längst überrannt und totgetrampelt hat..."

Verfasst: Mo 18. Feb 2008, 11:04
von Konrad Grimm
Auf die Frage von Journalisten, ob er nunmehr seine Stunde gekommen sehe, erklärte der in den letzten Wochen auffällig zurückhaltende Oppositionschef Grimm:

"Ich bin mir der Verantwortung durchaus bewusst. Aber ich bitte um Verständnis, dass das für mich auch überraschend kommt und ich diese Situation erst überdenken muss. Die Aufgabe, die der nächste Kanzler haben wird, ist wirklich außerordentlich hart, und jeder, der sich um diese Herkulesaufgabe bewirbt, sollte sich vorher fragen, ob er wirklich die Kraft zu haben denkt, diese zu bestehen."

Verfasst: Mo 18. Feb 2008, 18:48
von Maximilian von Rohan-Mason
Also ich hät mal wieder Lust. 8)

So, nun mal im Ernst: Wer fühlt sich denn berufen, dieses Land nun adäquat zu führen? So, neutral ausgedrückt, kritikwürdig die Regierungsarbeit auch war, so wenig ist offenbar jemand in der Lage, eine Alternative aufzuzeigen. Im Grunde waren wenig erfolgreiche Regierungen immer ein Garant für gesellschaftliche Aktivität - nun, da nichtmal dies mehr der Fall zu sein scheint, kann einen offenbar nur noch Ratlosigkeit erfüllen.

Verfasst: Mo 18. Feb 2008, 20:11
von Montgomery Scott
Herr Connor, festzustellen ist nur eins: Auf Landesebene war man in den vergangenen Monaten innovativ und hat politisch etwas zustande gebracht. Das jüngst beschlossene Gesetz ist nur ein Beispiel. Von der Unionsregierung kann man selbiges dagegen nicht behaupten.

Verfasst: Mo 18. Feb 2008, 21:08
von James-Patrick Mason
Original von Maximilian von Rohan-Mason
Also ich hät mal wieder Lust. 8)
Machen wir unsere Drohung von einer Mason-Regierung wahr! :D

Verfasst: Mo 18. Feb 2008, 21:39
von vSzP
Original von Montgomery Scott
Herr Connor, festzustellen ist nur eins: Auf Landesebene war man in den vergangenen Monaten innovativ und hat politisch etwas zustande gebracht.
Also Heroth ist tot. Da läuft garnichts mehr. Das Land könnte man heute schon schließen, es würde niemanden fehlen.