Seite 3 von 3
Verfasst: Mi 5. Dez 2007, 18:25
von Fiete Schulze
Original von Konrad Grimm
Da waren eben die Multi-Kulti-Ideologen am Werk.
Nein, es waren dumme Leute am Werk, die bewusst die Lage vor Ort ignoriert haben.
Verfasst: Mi 5. Dez 2007, 23:53
von Silvester Lasalle
Und warum fahren wohl soviele westdeutsche Nazis zum pöbeln in den Osten? Weil sie dort nicht ausgebuht sondern bejubelt werden!
Man...bei solch einem Satz platzt mir echt bald der Kragen. :O
Verfasst: Do 6. Dez 2007, 11:06
von Matt Suchard
Original von Jonathan Metternich
[...]
:klatsch: :klatsch: :klatsch:
vSzP: Ich frage mich, wo Du dich rumtreibst, dass du solche Eindrücke erhälst.
Ich will es gar nicht abstreiten, dass auf den brandenburgischen Dörfern ein Problem mit jungen Garten - Nazis besteht (in Busendorf bei Berlin mussten die Kiddies sich mit "Heil ...!" begrüßen, wenn sie den Jugendcluib betreten), aber jetzt den Osten als braunen Sumpf darzustellen, ist nicht nur leicht übertrieben.
Ausländerfeindlichkeit und Gewaltakte gegen Ausländer gibt es leider hüben wie drüben und auch in jedem anderen Land der Welt. Das es in den osteutschen Großstädten dann manchmal knallt hat auch mit einem von Rainald Grebe gut identifiziertem Problem zu tun:
Da stehen drei Nazis auf dem Hügel und finden keinen zum Verprügeln...
Verfasst: Do 6. Dez 2007, 11:40
von Palin Waylan-Majere
Original von Konrad Grimm
Da waren eben die Multi-Kulti-Ideologen am Werk.
Multikulturalismus ist eine praktische Möglichkeit für den Staat, Migration zu regulieren und die verschiedenen Gruppen gut kontrollieren zu können.
Die NPD Hochburgen sind aber gerade nicht dort, wo es einen sichtbar hohen Anteil sog. "Ausländer" gibt, sondern in peripheren Regionen wie Vorpommern, sächsische Schweiz und ländliche Regionen in Brandenburg. Dort haben die ihre Strukturen (Stichwort "National Befreite Zone") so weit und gut ausgebaut, dass es tatsächlich wie im Grebe-Lied keinen mehr zu verprügeln gibt (darum gehen in diesen Regionen auch die Zahlen der Verbrechen mit rechtsextremen Hintergrund zurück - für die Politik ist in diesem Moment das "Problem" weg).
vSzP: Ich streite nicht ab, dass hierzulande Truppen wie NPD, DVU etc. besser organisiert sind und höhere Wahlergebnisse erzielen. Auch der mehr oder weniger latente Rassismus reicht bis in die "Mitte der Gesellschaft". Dennoch: auch der Westen ist weder frei vom Alltagsrassismus noch von "Freien Kamadschaften" und sonstigem Pack. Auch wenn die Probleme im Osten größer sein mögen (oder wohl viel eher: von den Medien bereitwilliger aufgegriffen werden), heißt das ja nicht, dass hier keine Gegenbewegungen bestehen. Die riskieren teilweise ihr Leben für ihre antirassistische Arbeit. (Bsp. Wurzen:
http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/p ... dk-wurzen/)