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Verfasst: Di 20. Nov 2007, 12:26
von Konrad Grimm
Herr Vorsitzender, Herr Baader möge, wenn es ihm so beliebt, bleiben, wo der Pfeffer wächst. Er ist auf diesen Termin hingewiesen worden, wenn er sich weigert, seine Zelle zu verlassen, dann möge er eben drin bleiben.
Verfasst: Di 20. Nov 2007, 13:40
von William C. Ashcraft
In Ordnung.
Dann bitte ich Sie zu beginnen.
Verfasst: Di 20. Nov 2007, 14:11
von Konrad Grimm
Dann wiederhole ich meinen Antrag:
Ich bitte um Aussetzung des Haftbefehls von Herrn von Palm und Herrn Sullivan unter der Auflage, dass beide das Land nicht verlassen und sich wöchentlich bei der Polizei melden. Beide haben sich zur Kooperation entschlossen, was beim Strafmaß entsprechend berücksichtigt werden wird. Daher wäre ein Verbleib in U-Haft bzw. eine Inhaftierung unverhältnismäßig.
Gegen die restlichen Inhaftierten beantrage ich Verbleib in Untersuchungshaft. Die Beweise reichen bereits jetzt sicher aus, um alle drei wegen Verfassungswidriger Vereinigung und Hochverrat anzuklagen. Es handelt sich um die Haupttäter und sie haben gute Auslandskontakte. Als Beweismittel stehen hierfür umfangreiche Screenshots aus den Foren der abgespaltenen Staatsgebiete zur Verfügung sowie die Aussage von Herrn O'Sullivan. Bis zu einer Anklageerhebung wartet die Unionsanwaltschaft derzeit insbesondere noch auf die Aussage ihres Hauptzeugen, Herrn von Palm, und einen Schadensbericht der Unionsregierung; ich bin aber zuversichtlich, dass dies bis zum Monatsende endlich vorliegt und eine Anklageerhebung dann erfolgen kann.
Verfasst: Di 20. Nov 2007, 14:24
von William C. Ashcraft
Dann bitte ich die Inhaftierten bzw. deren Verteidiger hierzu kurz Stellung zu nehmen.
Danach werde ich über den Fortbestand der Haftbefehle entscheiden.
Verfasst: Di 20. Nov 2007, 14:26
von Andreas O'Sullivan
Was soll ich groß Stellung dazu nehmen? Herr Grimm hat bereits alles gesagt.
Verfasst: Mi 21. Nov 2007, 17:57
von Amber Marie Ford
Ich schließe mich dem Antrag des Herrn Unionsanwaltes betreffend meinen Mandanten an.
Verfasst: Fr 23. Nov 2007, 13:35
von Rudolph Baader
Anwesend.
Ich bitte demnächst darum, mich persönlich zu informieren. Ich bin Tag und Nacht in der Unionshaftanstalt, Zelle 706 erreichbar. Ein kurzes Anschreiben an meine Aufpasser reicht aus, die leiten das sicher gern weiter.
Zur Sache;
ich habe weder Kontakte ins Ausland, noch verwehre ich mich der Kooperation und am wenigsten bin ich eine Art Hauptschuldiger.
Deswegen wäre ein Verbleib meiner Person in der Haftanstalt unverhältnismäßig.
Danke.
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Ein Häftling spaziert aus seiner Zelle um einen Termin wahrzunehmen?
Sehr realistisch, ich dachte Baader würde wenigstens abgeholt. :rolleyes:
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Verfasst: Fr 23. Nov 2007, 14:00
von Konrad Grimm
Herr Baader hat die Kräfte der Landespolizei zum gewaltsamen Widerstand gegen die Union geführt und in Imperia einen Beinahe-Bürgerkrieg ausgelöst. Seine Behauptung, er verweigere die Kooperation nicht, ist angesichts dessen schon irrelevant, aber nichts desto trotz auch noch falsch. Er besteht auf einem Verhör in einem öffentlich einsehbaren Raum (seiner Zelle). Derartige Verhöre führt die Unionsanwaltschaft nicht.
Ich strebe gegen Herrn Baader eine lebenslange Freiheitsstrafe an. Von "Unverhältnismäßigkeit" kann insofern gar keine Rede sein.
Verfasst: Fr 23. Nov 2007, 14:14
von Rudolph Baader
Es zeigt sich mal wieder deutlich, dass dieser Staatsanwalt nicht nur jede Verhältnismäßigkeit verloren hat, sondern seine Arbeit auch von niederen politischen und wahrscheinlich persönlichen Beweggründen führen lässt.
Da fragt man sich, wer hier eigentlich hinter Gitter müßte!
Aber auch Herr Grimm wird sich einmal verantworten müssen, und sei es vor unserem gnädigen und barmherigen Herrn.
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Genau, ich führe keine Verhöre per PN, denn diesen Schwachsinn zähle ich nicht zu einer Simulation.
Wenn wir simulieren, dann richtig!
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Verfasst: Fr 23. Nov 2007, 14:27
von William C. Ashcraft
Herr Baader, mäßigen Sie ihren Ton, sonst verhänge ich ein Ordnungsgeld gegen Sie. Vor Gericht, erst recht wenn ich den Vorsitz führe hat man sich zu benehmen und sich der Würde des Gerichtes angemessen zu verhalten.
Wir sind hier nicht in der Haftanstallt, merken Sie sich das. Andernfalls werde ich Ihnen eine kleine Gedächtnisstütze mit auf den Weg geben.
Haben wir uns verstanden?
Schaut ihn noch ein letztes mal streng an und fährt dann in gewohnt sachlicher Weise fort.
Haben Sie noch etwas zur Sache zu sagen?