Seite 3 von 10

Verfasst: Mi 19. Sep 2007, 13:34
von Georg Friedrich von Jagonburg
Original von Baudouin de Billancourt

So sind sie, die Pazifisten...
Ich bin vielleicht Monarchist, Nationalist, Militarist..aber sicher kein Pazifist.:D

Verfasst: Mi 19. Sep 2007, 13:35
von Oliver von Palm
Original von Montgomery Scott

Die sind sogar blöd genug für ganz andere Dinger...
Ich weiß, dass die blöde sind. Aber so blöde nun auch wieder nicht.

@Bill

Es ist nicht unmöglich, die ganze Situation zu stellen.

Verfasst: Mi 19. Sep 2007, 13:37
von Baudouin de Billancourt
Original von Georg Friedrich von Jagonburg
Ich bin vielleicht Monarchist, Nationalist, Militarist..aber sicher kein Pazifist.:D
Achso. Ich vermutete es nur, weil viele sogenannte Pazifisten wörtlich so denken ("...Americanem Esse Delendam") und wegen des Avatars.

Verfasst: Mi 19. Sep 2007, 13:39
von Baudouin de Billancourt
Original von Oliver von Palm
@Bill
Es ist nicht unmöglich, die ganze Situation zu stellen.
@von ( ;))
Mit einem hochrangigen US-amerikanischen Politiker, obwohl das Video ein eher schlechtes Licht auf ihn wirft?

Verfasst: Mi 19. Sep 2007, 13:43
von Georg Friedrich von Jagonburg
Original von Baudouin de Billancourt

Achso. Ich vermutete es nur, weil viele sogenannte Pazifisten wörtlich so denken ("...Americanem Esse Delendam") und wegen des Avatars.
Nein, ich habe nur einen gewissen Hass gegen die USA.
Mit ihren Kriegen gegen Andere (ausser natürlich Deutschland) hat das rein gar nichts zutun. :D

Verfasst: Mi 19. Sep 2007, 13:58
von Literoy Goldheart
Original von Fabian Montary
Naja, durchgreifen der Staatsgewalt gegen kritische Bürger...
Ich kann nur wiederholen: Brecht das ganze runter auf das, was tatsächlich passiert ist. Vier denkfaule Campus-Polizisten, endlich mal was los, Kameras, falscher Stolz, "dem müssen wir es aber mal geben", dazu noch ein unausstehlcher Student der rumschreit, noch mehr Kameras.

Ich sehe das nicht als "Ausbruch der Staatsgewalt". Ich sehe das nicht einmal organisiert.
Das Vorgehen gegen den Studenten war zu auffällig und zu unkoordiniert. Am Besten hat mir dabei noch der Dicke gefallen, der den Studenten einfach hochgehoben hat.

Zum Studenten selbst: Ein Idiot. Was studiert der? Wahrscheinlich hat er sich zwei Wochen vorbereitet, die Fragen formuliert, rattert jetzt alle hintereinander herunter, ist dabei auch noch adrenalingepuscht, hat keine Ruhe, spricht zu schnell, wartet die Antworten nicht ab. Dann sein Verhalten als der merkt, das ihm seine Show gestohlen wird.

Nervig.

*seufz*

Verfasst: Mi 19. Sep 2007, 14:01
von Hajo Poppinga
Du hast wohl recht - allerdings darf so etwas Sicherheitskräften nicht passieren. Nun weiß ich jedoch nicht, ob diese Campus-Polizei eher mit tatsächlichen Polizisten, oder diesen unterbezahlten und zumeist schlecht ausgebildeten Security-Kräften vergleichbar ist.

Verfasst: Mi 19. Sep 2007, 14:02
von Literoy Goldheart
Ich habe mir mal alle Videos auf Youtube angesehen. Es sieht so aus als wollte Kerry eingreifen, wurde aber von einem hochgewachsenen Jacketträger per Geste angewiesen nicht von der Bühne zu steigen. Wenn ich das richtig sehe, hatte er vier eigene Leibwächter in Zivil. Zwei "echte" Cops, der Rest Campus-Police.
Aber, mal ganz ehrlich: Die Show war gut und der Student kann jetzt Interviews für 10.000 Dollars verkaufen. Nicht schlecht für 12 Sekunden Taser.

Verfasst: Mi 19. Sep 2007, 14:04
von Literoy Goldheart
Original von Hajo Poppinga
... ob diese Campus-Polizei eher mit tatsächlichen Polizisten, oder diesen unterbezahlten und zumeist schlecht ausgebildeten Security-Kräften vergleichbar ist.
An der Rutgers waren Campus-Polizisten mit den Hausmeistern vergleichbar. Wenige Perlen, viel Unterschicht. Die mussten ganz schön was von den Studenten aushalten an "Herabwürdigung". Naja, so wie hier die Schulhausmeister eben.
Ich weiß noch wie ich das erste Mal ein Police-Car habe anrauschen sehen und der Bulle steigt mit acht Pizzakartons aus. War aber nicht dumm, damit sind die in die Häuser gekommen und wussten immer, wo die Parties steigen.

Verfasst: Mi 19. Sep 2007, 14:31
von Montgomery Scott
Original von Literoy Goldheart
Ich kann nur wiederholen: Brecht das ganze runter auf das, was tatsächlich passiert ist. Vier denkfaule Campus-Polizisten, endlich mal was los, Kameras, falscher Stolz, "dem müssen wir es aber mal geben", dazu noch ein unausstehlcher Student der rumschreit, noch mehr Kameras.

Ich sehe das nicht als "Ausbruch der Staatsgewalt". Ich sehe das nicht einmal organisiert.
Das Vorgehen gegen den Studenten war zu auffällig und zu unkoordiniert. Am Besten hat mir dabei noch der Dicke gefallen, der den Studenten einfach hochgehoben hat.
Ich denke auch, dass man es nicht überbewerten sollte aber auch keinesfalls unterbewerten: Der Taser ist eine Waffe, die eingeführt wurde, um im Ernstfall Handfeuerwaffen zu ersetzen. Hier sieht man, was in den USA daraus geworden ist: Er wird von überforderten Polizisten dafür verwendet, einen wehrlos am Boden liegenden Studenten zum Schweigen zu bringen, der sich keines Verbrechens schuldig gemacht hat, der noch nicht mal ordnungswidrig gehandelt hat sondern nur durch seine Fragen mit der Veranstaltungsleitung angeeckt ist. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Taser-Missbrauch ein Einzelfall ist.
Zum Studenten selbst: Ein Idiot. Was studiert der? Wahrscheinlich hat er sich zwei Wochen vorbereitet, die Fragen formuliert, rattert jetzt alle hintereinander herunter, ist dabei auch noch adrenalingepuscht, hat keine Ruhe, spricht zu schnell, wartet die Antworten nicht ab. Dann sein Verhalten als der merkt, das ihm seine Show gestohlen wird.

Nervig.
Der Punkt ist hier nicht, ob ihn jemand *nervig* findet sondern dass er Opfer einer autoritären und willkürlichen Staatsgewalt geworden ist. Mit dem lapidaren Wort "nervig" ihm rhetorisch implizit die Schuld für das, was er ist, zuzuschieben, halte ich für unangemessen.