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Verfasst: Di 18. Sep 2007, 23:32
von Amber Marie Ford
Ich kenne weder "Hoheiten" noch "Thronprätendenten", ich kenne nur Mitbürger und Mitmenschen. Egal ob deren Vorfahren Monarchen oder Leibeigene waren. Der Respekt der einem Menschen gebührt bemisst sich allein nach seiner Erfahrung, seinen Leistungen und Verdiensten, sowie seinem Auftreten gegenüber seinen Mitmenschen.

Wobei es meine Achtung vor einem Menschen steigert, wenn er Leuten welche sich kraft Geburts für etwas besseres halten die Meinung sagt...

Verfasst: Di 18. Sep 2007, 23:35
von Jonathan Metternich Hughes
Herr Sekretär,

ich bedauere es aufrichtig, Sie darum bitten zu müssen, aber ich beantrage die Verhängung von Ordnungsgeldern gegen die Herren Abel und von Kurzschluss sowie die Unionsministerin der Justiz wegen Verletzung der Würde des Hauses und Störung der Sitzung (beides damit Missachtungen der Geschäftsordnung).

Verfasst: Di 18. Sep 2007, 23:41
von Amber Marie Ford
Original von Jonathan Metternich
Herr Sekretär,

ich bedauere es aufrichtig, Sie darum bitten zu müssen, aber ich beantrage die Verhängung von Ordnungsgeldern gegen die Herren Abel und von Kurzschluss sowie die Unionsministerin der Justiz wegen Verletzung der Würde des Hauses und Störung der Sitzung (beides damit Missachtungen der Geschäftsordnung).
Sollte diesem Befe-, dieser Bitte in dieser Form entsprochen werden wäre das ein krasses Beispiel für einen Ermessensfehlgebrauch, wenn nicht einen Missbrauch der Geschäftsordnung: Besucher, welche sich auf der Zuschauertribüne des Plenarsaals im Sinne der republikanischen Verfassung Imperias äußern werden mit Ordnungsgeldern belegt, und allein ein bekennender Monarchist geschont... :rolleyes:

Verfasst: Di 18. Sep 2007, 23:56
von Literoy Goldheart
Original von Heinrich Julius von Jagonburg

Ich halte es für eine ziemliche Unverschämtheit, dass in meiner Anwesenheit zu sagen.
Sorry, aber verzichten Sie auf ihr "von" und "zu" und schon sind Sie bei mir akzeptiert.

Verfasst: Mi 19. Sep 2007, 00:08
von Fabian Montary
Original von Amber Marie Ford
Ich kenne weder "Hoheiten" noch "Thronprätendenten", ich kenne nur Mitbürger und Mitmenschen. Egal ob deren Vorfahren Monarchen oder Leibeigene waren. Der Respekt der einem Menschen gebührt bemisst sich allein nach seiner Erfahrung, seinen Leistungen und Verdiensten, sowie seinem Auftreten gegenüber seinen Mitmenschen.

Wobei es meine Achtung vor einem Menschen steigert, wenn er Leuten welche sich kraft Geburts für etwas besseres halten die Meinung sagt...
Mit dem zweiten Absatz Ihrer Ausführungen haben Sie Ihre Punkte im erste Absatz relativiert, denn das „Meinungsagen“, wie Sie es hier bezeichnen, waren Beleidigungen der Ehre gegen die Menschen, gegen die sie gerichtet waren. Damit bemessen Sie sehrwohl nach der Vergangenheit der Menschen. Doppelmoral tut selten gut, Frau Ford.

Verfasst: Mi 19. Sep 2007, 01:39
von Literoy Goldheart
Hmmm - dem kann ich wiederum nicht zustimmen. Ich sage ja auch meine Meinung, und das ist mir sogar ein verfassungsmäßig verbrieftes Recht - sprich "Meinungsfreiheit". Beleidigungen sind da etwas anderes, aber immerhin haben Mister Kaiser und seine Speichellecker es geschafft, Imperia so herunterzuwirtschaften, dass wir gar keine andere Wahl hatten als der Union beizutreten.

Verfasst: Mi 19. Sep 2007, 07:36
von Jonathan Metternich Hughes
Herr Sekretär,

mein Antrag auf Verhängung von Ordnungsgelder bleibt bestehen. Wenn die Unionsministerin der Justiz sich ohne irgendein Recht dazu im Plenum des Herrenhauses äußert, muss sie mit den Konsequenzen leben - oder vorher darüber nachdenken und einfach schweigen. uch wenn ihr das ja bekanntermaßen schwerfällt, solange es nicht um irgendwelche Katastrophenentwürfe ihrer Kollegin im Verteidigungsministerium geht; aber ich schweife ab.

Graf Montary hat sich in der Vergangenheit als aufrechter Freund der imperianischen Nation bewiesen. Die Art seines Auftrittes stellte ja auch keineswegs eine Verletzung der Würde des Hauses oder eine Störung des Sitzungsbetriebes dar, während das Gekeife der Unionsministerin es ja unmöglich macht, noch normal miteinander zu kommunizieren.

Verfasst: Mi 19. Sep 2007, 09:41
von Amber Marie Ford
Original von Fabian Montary
Mit dem zweiten Absatz Ihrer Ausführungen haben Sie Ihre Punkte im erste Absatz relativiert, denn das „Meinungsagen“, wie Sie es hier bezeichnen, waren Beleidigungen der Ehre gegen die Menschen, gegen die sie gerichtet waren. Damit bemessen Sie sehrwohl nach der Vergangenheit der Menschen. Doppelmoral tut selten gut, Frau Ford.
Verschiedene hier anwesende Personen haben geäußert, dass sie die Abschaffung der Monarchie in Imperia als einen großen Fortschritt für dieses Land und seine Bevölkerung begrüßen. Daran ist nichts beleidigendes. Im Zweifel wäre eher noch ein Herr Jagonburg formal beleidigend geworden, indem er Herrn Abel für die Äußerung dessen, in völligem Einklang mit der Verfassung der Demokratischen Union sowie der Republik Imperia stehenden Meinung tadelt und ihm zu Unrecht "Unhöflichkeit" und "mangelndes Benehmen" vorhält.

Und genau diese Haltung verurteile ich: die Herren Jagonburg haben sich damit abzufinden, dass sie Bürger einer bundesstaatlichen Republik sind und sich jede besondere, über die auf Grund ihres Menschseins jeder Person ohne deren Ansehen zustehende Achtung, durch ihr Verhalten und ihre Verdienste für die Gemeinschaft erwerben müssen, ihnen diese jedoch nicht kraft Geburt oder Abstammung zusteht.

Verfasst: Mi 19. Sep 2007, 09:46
von Amber Marie Ford
Original von Jonathan Metternich
Herr Sekretär,

mein Antrag auf Verhängung von Ordnungsgelder bleibt bestehen. Wenn die Unionsministerin der Justiz sich ohne irgendein Recht dazu im Plenum des Herrenhauses äußert, muss sie mit den Konsequenzen leben - oder vorher darüber nachdenken und einfach schweigen. uch wenn ihr das ja bekanntermaßen schwerfällt, solange es nicht um irgendwelche Katastrophenentwürfe ihrer Kollegin im Verteidigungsministerium geht; aber ich schweife ab.

Graf Montary hat sich in der Vergangenheit als aufrechter Freund der imperianischen Nation bewiesen. Die Art seines Auftrittes stellte ja auch keineswegs eine Verletzung der Würde des Hauses oder eine Störung des Sitzungsbetriebes dar, während das Gekeife der Unionsministerin es ja unmöglich macht, noch normal miteinander zu kommunizieren.
Ich stelle also fest, dass es die erste "Amtshandlung" des soeben gewählten Regierungschefs der Republik Imperia ist, die Besuchertribüne des Landesparlamentes zu stürmen, um einzelne Anwesende welche in einem Gespräch untereinander ihm missliebige Meinungen äußern zu bedrohen und zum Schweigen bringen zu wollen.

Der Bezug dieser möglicherweise als Nötigung zu bestrafenden Handlung, ich werde das überprüfen lassen und ggf. die entsprechenden Schritte einleiten, zu den verfassungsfeindlichen Fernzielen der Landesregierung Metternich offenbart sich insbesondere in dessen Schmeichelei gegenüber einem anderen anwesenden Monarchisten, welcher sich ebenfalls an dem fraglichen Gespräch beteiligt hat, weil seine Meinung aber Herrn Metternichs Gefallen findet, geschont werden soll.

Wir sehen uns dann evtl. vor dem Strafrichter, Herrn von Palm treffe ich, sollte er ein Ordnungsgeld verhängen, vor dem Verwaltungsrichter...

Verfasst: Mi 19. Sep 2007, 10:02
von Rudolph Baader
Frau Ford, müssen sie diese Zeremonie durch ihr wichtigtuerisches Geseihere verunglimpfen? Ist ja furchtbar, diese Profilneurotik!