Wieso? Was machste denn da? Aufseher?Original von Amber Marie Ford
Wir sprächen uns wieder, wenn die SED/SED-PDS/PDS/Linkspartei.PDS/Die Linke an der Macht ist - vorausgesetzt, du besuchst mich im Arbeitslager... Glauben
Beiträge: 4308
Registriert: Mi 3. Dez 2008, 11:35

Freiheit durch Sozialismus!
Ich war, ich bin, ich werde sein!
Präsident der Republik Salbor
Beiträge: 1154
Registriert: Mo 26. Mär 2007, 17:36
Hausmeister Krause und Ekel-Alfred sind ja genau die Typen, vor den ich warne. Die eben andere bespitzeln und sich danach noch im Recht fühlen.
Fiete sollte sich ganz schnell vom Acker machen. Nachdem jetzt auch endlich endgültig bekannt wurde, dass seine Partei Schießbefehle rausgegeben hat hat er meiner Meinung nach nichts mehr in diesem demokratischen Spiel verloren.
Fiete sollte sich ganz schnell vom Acker machen. Nachdem jetzt auch endlich endgültig bekannt wurde, dass seine Partei Schießbefehle rausgegeben hat hat er meiner Meinung nach nichts mehr in diesem demokratischen Spiel verloren.
Anton von Sorbarban zum Paradies
Unionsminister für Wirtschaft und Finanzen a.D.
Unionsbankpräsident a.D.
Unionsminister für Wirtschaft und Finanzen a.D.
Unionsbankpräsident a.D.
Beiträge: 4308
Registriert: Mi 3. Dez 2008, 11:35
Was meine Partei nicht alles gemacht hat, ne ne ne.Original von vSzP
Fiete sollte sich ganz schnell vom Acker machen. Nachdem jetzt auch endlich endgültig bekannt wurde, dass seine Partei Schießbefehle rausgegeben hat hat er meiner Meinung nach nichts mehr in diesem demokratischen Spiel verloren.
Deine Partei hat ja heute auch wieder drei Tote zu verantworten und fühlste dich gut dabei?
Hier noch ein Artikel zum Thema:
Der Fund und der Feind
Das »missing link« von Magdeburg: Warum sich Birthler-Behörde und Medien in einer zu allen Kriegen bereiten BRD auf einen Schießbefehl der DDR stürzen
Am Samstag war es noch der endlich gefundene Schießbefehl an die Grenztruppen der DDR, das »missink link«, erwartet und erhofft von den Autoren der einzig wahren Geschichte des ostdeutschen Staates. Die Sensation. Am Montag schon war der Fund der sogenannten Birthler-Behörde geschrumpft und vefilzt wie Wollsachen nach Behandlung im falschen Waschprogramm. Nun hieß das in Magdeburg gefundene Dokument schlicht Einsatzauftrag für einen Unterfeldwebel, der einer Spezialeinheit des Ministeriums für Staatssicherheit angehört hatte, ein Papier ohne Kopf, Absender und Unterschrift und – wie zugegeben wurde – ohne Folgen. Denn es sind weder Ereignisse noch Personen bisher bekannt geworden, die von einem diesem Auftrag gemäßen Handeln zeugen: Das macht niemandem den Sachverhalt sympathisch. Aus ihm spricht der eisige Atem des Kalten Krieges, als die DDR sich vor dem Ausbluten zu schützen suchte. Sie errichtete an ihren Westgrenzen ein Regime strikter Kontrolle. Es war bekanntgemacht, daß, wer sich ihr entziehen wollte, sich in Todesgefahr begab.
Daß Frau Birthler die eigene Dienststelle aufwerten und deren Existenz sichern will, überrascht umso weniger, als die Forderungen, deren Archivbestände dem Bundesarchiv zu übergeben, wo sie hingehören, nicht verstummen wollen. Geschähe das, wäre die Behörde auf ihre wirkliche Rolle reduziert, die eines Propagandainstruments, nicht anders als die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und ähnliche Einrichtungen. Daß Zeitungen vom Aufmacher über die politischen Seiten bis in die Feuilletons sich auf die Nachricht aus Magdeburg stürzten, besitzt jedoch anderen Grund als den der Beihilfe. Auch erklärt sich die Gier zum wenigsten aus dem vielzitierten Sommerloch, das mit dem Mix von Meldungen über Überschwemmungen da und dort, südkoreanische Taliban-Geiseln und schmelzendes Arktis-Eis reichlich gefüllt werden konnte. Und selbst der Verweis auf den merkwürdigen Zufall, daß der Fund zeitgerecht zum Jahrestag der Schließung der DDR-Grenze vorgelegt wurde, dringt zum Kern der Blitzkampagne nicht vor.
Was dann? Staaten im Unruhezustand brauchen Feindbilder. Je mehr Unruhe, umso farbenkräftigere werden verlangt. Und Bilder vom inneren Feind sind nützlicher als die vom äußeren, wenn auch letztere die bessere Chance bieten, die Volksgemeinschaft herauszustellen und zu formieren. Woher den Feind aber nehmen? Das ist der Fall in der Bundesrepublik, die vor der eigenen Tür nichts ausmachen kann, was als Popanz dienen könnte. Der Feind am Hindukusch ist weit und allein deshalb nur bedingt tauglich. Rußlands Präsident Wladimir Putin erscheint geeigneter, doch da sind der wirtschaftlichen Interessen und Rücksichten viele. Die polnischen Ultranationalisten? Rühren im Grunde doch niemanden ernstlich. Mit den »Polacken« sind wir noch allemal fertig geworden.
Bleibt: Intra muros. Da fällt der Blick zuerst auf Oskar Lafontaine. Jedoch, den beständig zu markieren heißt auch, ihm Aufmerkamkeit und womöglich mehr noch zu verschaffen. Kostbar und von Nachteilen unbehaftet bleibt hingegen das Feindbild einer Toten namens DDR. Das eint, das steht für alles, was wir nicht wollen. Ärgerlich nur, daß es fortgesetzt und jüngst erheblich verblaßt. Und das nicht als Folge nostalgischer Umtriebe. Es ist das vielmehr das Werk derer, die derzeit die Bundesrepublik landauf und landab refomieren und damit eine Folie anfertigen, durch die sich der Blick auf die ostdeutsche Vergangenheit verändert.
Was tun? Es müssen Schwarz- und Blutrotfarben her, mit denen das Bild zu restaurieren ist. Mehr Mauerschützen und Mauertote, mehr Schießbefehl und Mordschützen, mehr Todesstreifen und Todeszonen. Dazu Beschriftungen wie unmenschlich, grausam, gnadenlos, menschenverachtend und dann die Gedankenbrücke hinüber zu Holocaust und nach Auschwitz. Haben die braunen Diktatoren die Juden auch nicht im Reich »eingemauert«, sondern umgebracht, was macht da großen Unterschied? Befehl ist Befehl.
Nicht ganz. In der gleichen Ausgabe, in der eine Zeitung jene Befehle brandmarkt, die besagten, daß Grenzdurchbrüche bewaffnet zu verhindern sind, findet sich eine Annonce, die an den Tod eines Hauptmanns der Naziwehrmacht erinnert, dessen Leben 1943 am Mius endete. Der hatte in die richtige Richtung und auf die richtigen Leute geschossen: Bolschewiken und andere Untermenschen. Und so wird ihm nach Walhalla ehrendes Andenken nachgerufen.
Zuletzt geändert von Anonymous am Mi 15. Aug 2007, 11:23, insgesamt 2-mal geändert.

Freiheit durch Sozialismus!
Ich war, ich bin, ich werde sein!
Präsident der Republik Salbor
Beiträge: 1154
Registriert: Mo 26. Mär 2007, 17:36
Du kannst die SED-Opferrolle 1000-mal beschwören. Nur damit wird die SED oder die DDR nicht zum Opfer. Opfer waren all die Menschen, die vor diesem Unrechtsstaat geflohen sind. Und dabei von deinen Parteikollegen auch mit Waffengewalt gehindert wurden. Mehr als 2,7 Mio. Menschen haben die DDR seit ihrer Gründung verlassen. Das war keine Minderheit mehr, das war Massenflucht auf ganzer Linie.
Ich bin froh, dass nach der Verharmlosung der DDR nun endlich das wahre Gesicht des Sozialismuses immer verbreiteter wird. "Das Leben der Anderen" und Schießbefehl sind eindeutige Beweise, wie schlimm es in diesem Staatsgefängsnis zugegangen sein muss.
Ich bin froh, dass nach der Verharmlosung der DDR nun endlich das wahre Gesicht des Sozialismuses immer verbreiteter wird. "Das Leben der Anderen" und Schießbefehl sind eindeutige Beweise, wie schlimm es in diesem Staatsgefängsnis zugegangen sein muss.
Anton von Sorbarban zum Paradies
Unionsminister für Wirtschaft und Finanzen a.D.
Unionsbankpräsident a.D.
Unionsminister für Wirtschaft und Finanzen a.D.
Unionsbankpräsident a.D.
Profi
Beiträge: 2321
Registriert: Mi 21. Mär 2007, 11:28
Thomas, du kapierst es immer noch nicht, oder? Ein Herr Bisky, eine Frau Wagenknecht, ein Herr Gysi wollen vor allem eines: Enteignen. Ihnen geht es um die "Demokratisierung der Gesellschaft". Und am Ende steht das, wovor Altkanzler Schmid schon warnte: Demokratie darf nicht bedeuten, dass in der Familie darüber abgestimmt wird, wer der Vater ist.
Kaiser
Beiträge: 2902
Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Wie genau Ihr alle wisst, was man bei der Linkspartei will...
Eine Partei in Kollektivhaftung für den Schießbefehl der DDR-Staatsführung zu nehmen, ist jedenfalls höchst albern. Von den Hauptverantwortlichen lebt kaum noch einer; Dolus, Krenz und Schabowski - der sich inzwischen in CDU-Kreisen herumtreibt - sind aus der PDS ausgeschlossen worden, über das weitere Schicksal des ZK-Mitglieds Ingeborg Lange habe ich nichts herausfinden können, mag sein, dass sie noch Parteimitglied ist.
Weder Gysi noch Bisky noch wohl sonstwer (gut, schon möglich, dass sich noch der eine oder andere alte Grenzoffizier oder Stasikommandant mit neuem "Die Linke"-Mitgliedsausweis in einem ostdeutschen Altenheim finden wird) in der heutigen Linken haben Schießbefehle erteilt; gegen beide gibt es den mehr (Gysi) oder weniger (Bisky) gut begründeten Vorwurf der Stasi-Tätigkeit, ohne dass ein juristisch ausreichender Beweis erbracht werden konnte. Keine Ahnung, ob die zutreffen, ich sage mal: wundern würde es mich nicht, aber mich würde bei keinem Politiker irgendwas wundern.
Die Linkspartei als solche "will" auch überhaupt nichts, Parteien können nichts wollen. Und die einzelnen Individuen in der Linkspartei wollen zum Teil ziemlich unterschiedliche Dinge. Im Moment ist die Linke ein ziemlich uneinheitlicher Verein. Im Osten mischt sich ein Großteil ältere Menschen, die schon SED-Mitglieder waren (und dafür sorgen, dass es - wie Prof. Walter kürzlich bei Spiegel-Online berichtet hat - große ideologische Schnittmengen zwischen den Wählern der CDU und denen der Linken gibt; viele der Links-Wähler im Osten sind eigentlich Konservative) mit Ex-Sozialdemokraten und Gewerkschaftlern, nicht so richtig dagegen mit Globalisierungsgegnern und Ökologiebewegung, die gehen weiter zu den Grünen. Und im Westen wird's richtig bunt, da treffen die genannten Sozialdemokraten und Gewerkschaftler nämlich auf die Hardcore-Sektierer, die die Splitterpartei "PDS-West" ausgemacht haben: orthodoxe Marxisten, Maoisten, Trotzkisten, kurz ideologische Spinner, Soziologiestudenten im 30. Semester mit Dauersitz im AStA. Und in der Führung findet sich all das, erweitert noch um reine Machtopportunisten (Lafontaine).
Machen die mir Sorgen? Nein! Sorgen machen mir SPD und CDU/CSU, weil die tatsächlich den Wahnsinn durchsetzen können, den sie sich vornehmen. Und Sorgen machen mir die schlimmsten aller Ideologen, die Grünen aller Parteien ("Verbraucherschutz" ist die wohl totalitärste Idee, mit der derzeit hausiert wird: "Wir wissen, was gut für dich ist!" Dass man Menschen vorschreibt, was sie zu essen haben, kennt man sonst nur von Religionsgemeinschaften - was einiges über die Ökologisten aussagt). Und was gibt's von den Schwarzen neues? Oh, hat man kürzlich das konservative Lieblingsthema ausgegraben und denkt mal wieder über einen Kreuzzug gegen Sex nach - nämlich die Übernahme des "Schwedischen Modells" zur Bekämpfung von Prostitution (d.h. Prostitution ist nicht strafbar - aber die Inanspruchnahme, sprich die "Freier" werden bestraft). Die SPD scheint auch zuzustimmen, denn es geht ja darum, die "Ausbeutung der Frauen" zu beenden.
Insofern sind diese Parteien übrigens auch viel ideologischer - ergo gefährlicher - als die Linken (gut: die haben heute auch metaphysische Begriffe übernommen - "soziale Gerechtigkeit" - bei denen sich Materialismus-Marx im Grab umdrehen muss). Sollen die mal lieber Deutschlands Milliardären noch ne Million Steuern abnehmen, die die sowieso nicht brauchen, aber mich dafür mit irgendwelchen Heilslehren in Frieden lassen.
Eine Partei in Kollektivhaftung für den Schießbefehl der DDR-Staatsführung zu nehmen, ist jedenfalls höchst albern. Von den Hauptverantwortlichen lebt kaum noch einer; Dolus, Krenz und Schabowski - der sich inzwischen in CDU-Kreisen herumtreibt - sind aus der PDS ausgeschlossen worden, über das weitere Schicksal des ZK-Mitglieds Ingeborg Lange habe ich nichts herausfinden können, mag sein, dass sie noch Parteimitglied ist.
Weder Gysi noch Bisky noch wohl sonstwer (gut, schon möglich, dass sich noch der eine oder andere alte Grenzoffizier oder Stasikommandant mit neuem "Die Linke"-Mitgliedsausweis in einem ostdeutschen Altenheim finden wird) in der heutigen Linken haben Schießbefehle erteilt; gegen beide gibt es den mehr (Gysi) oder weniger (Bisky) gut begründeten Vorwurf der Stasi-Tätigkeit, ohne dass ein juristisch ausreichender Beweis erbracht werden konnte. Keine Ahnung, ob die zutreffen, ich sage mal: wundern würde es mich nicht, aber mich würde bei keinem Politiker irgendwas wundern.
Die Linkspartei als solche "will" auch überhaupt nichts, Parteien können nichts wollen. Und die einzelnen Individuen in der Linkspartei wollen zum Teil ziemlich unterschiedliche Dinge. Im Moment ist die Linke ein ziemlich uneinheitlicher Verein. Im Osten mischt sich ein Großteil ältere Menschen, die schon SED-Mitglieder waren (und dafür sorgen, dass es - wie Prof. Walter kürzlich bei Spiegel-Online berichtet hat - große ideologische Schnittmengen zwischen den Wählern der CDU und denen der Linken gibt; viele der Links-Wähler im Osten sind eigentlich Konservative) mit Ex-Sozialdemokraten und Gewerkschaftlern, nicht so richtig dagegen mit Globalisierungsgegnern und Ökologiebewegung, die gehen weiter zu den Grünen. Und im Westen wird's richtig bunt, da treffen die genannten Sozialdemokraten und Gewerkschaftler nämlich auf die Hardcore-Sektierer, die die Splitterpartei "PDS-West" ausgemacht haben: orthodoxe Marxisten, Maoisten, Trotzkisten, kurz ideologische Spinner, Soziologiestudenten im 30. Semester mit Dauersitz im AStA. Und in der Führung findet sich all das, erweitert noch um reine Machtopportunisten (Lafontaine).
Machen die mir Sorgen? Nein! Sorgen machen mir SPD und CDU/CSU, weil die tatsächlich den Wahnsinn durchsetzen können, den sie sich vornehmen. Und Sorgen machen mir die schlimmsten aller Ideologen, die Grünen aller Parteien ("Verbraucherschutz" ist die wohl totalitärste Idee, mit der derzeit hausiert wird: "Wir wissen, was gut für dich ist!" Dass man Menschen vorschreibt, was sie zu essen haben, kennt man sonst nur von Religionsgemeinschaften - was einiges über die Ökologisten aussagt). Und was gibt's von den Schwarzen neues? Oh, hat man kürzlich das konservative Lieblingsthema ausgegraben und denkt mal wieder über einen Kreuzzug gegen Sex nach - nämlich die Übernahme des "Schwedischen Modells" zur Bekämpfung von Prostitution (d.h. Prostitution ist nicht strafbar - aber die Inanspruchnahme, sprich die "Freier" werden bestraft). Die SPD scheint auch zuzustimmen, denn es geht ja darum, die "Ausbeutung der Frauen" zu beenden.
Insofern sind diese Parteien übrigens auch viel ideologischer - ergo gefährlicher - als die Linken (gut: die haben heute auch metaphysische Begriffe übernommen - "soziale Gerechtigkeit" - bei denen sich Materialismus-Marx im Grab umdrehen muss). Sollen die mal lieber Deutschlands Milliardären noch ne Million Steuern abnehmen, die die sowieso nicht brauchen, aber mich dafür mit irgendwelchen Heilslehren in Frieden lassen.
Kaiser
Beiträge: 2902
Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Und unsere Politiker lassen Waffengewalt einsetzen, um Menschen daran zu hindern, hierher zu kommen. War immer eine nette Abwechslung, wenn im Südfrankreichurlaub wieder mal ein Militärhubschrauber über den Strand hingeweggedonnert ist auf der Suche nach Afrikanern.Original von vSzP
Und dabei von deinen Parteikollegen auch mit Waffengewalt gehindert wurden.
Wo ist der große Unterschied (abgesehen vom freizügigeren Schußwaffengebrauch)?
Zuletzt geändert von Anonymous am Mi 15. Aug 2007, 17:01, insgesamt 1-mal geändert.
Beiträge: 1154
Registriert: Mo 26. Mär 2007, 17:36
Nur brauche ich bei Wahlerfolgen von CDU und SPD keine Befürchtung haben, dass deren Politik so massiv gegen einzelne Gruppen geht wie z.B. bei der PDS und Besserverdienenden. Wenn es nach denen geht müsste doch jeder, der mehr als 5 Euro die Stunde verdient, gleich nen Dollar-Zeichen am Joop-Mantel tragen.
Es gibt immer noch Studien, die sagen, dass mehr als 80% der PDS Mitglieder früher bei der SED waren... Natürlich werden das jeden Tag weniger weil die Zeit letztendlich gegen die PDS arbeitet, aber von heute auf morgen sind das nicht so extrem viel weniger geworden.
Es gibt immer noch Studien, die sagen, dass mehr als 80% der PDS Mitglieder früher bei der SED waren... Natürlich werden das jeden Tag weniger weil die Zeit letztendlich gegen die PDS arbeitet, aber von heute auf morgen sind das nicht so extrem viel weniger geworden.
Anton von Sorbarban zum Paradies
Unionsminister für Wirtschaft und Finanzen a.D.
Unionsbankpräsident a.D.
Unionsminister für Wirtschaft und Finanzen a.D.
Unionsbankpräsident a.D.
Beiträge: 4308
Registriert: Mi 3. Dez 2008, 11:35
Ich habe nie behauptet, dass die SED Opfer war, so ein Blödsinn.Original von vSzP
Du kannst die SED-Opferrolle 1000-mal beschwören. Nur damit wird die SED oder die DDR nicht zum Opfer. Opfer waren all die Menschen, die vor diesem Unrechtsstaat geflohen sind. Und dabei von deinen Parteikollegen auch mit Waffengewalt gehindert wurden. Mehr als 2,7 Mio. Menschen haben die DDR seit ihrer Gründung verlassen. Das war keine Minderheit mehr, das war Massenflucht auf ganzer Linie.
Ich bin froh, dass nach der Verharmlosung der DDR nun endlich das wahre Gesicht des Sozialismuses immer verbreiteter wird. "Das Leben der Anderen" und Schießbefehl sind eindeutige Beweise, wie schlimm es in diesem Staatsgefängsnis zugegangen sein muss.
Und der Schießbefehl oder wat auch immer das nun sein soll, heute ist ja plötzlich ein weiterer in Chemnitz aufgetaucht, soll ja angeblich zu einer Spezialeinheit der Stasi gehören, um Soldaten an der Grenze von der Fahenflucht abzuhalten.
Aber wie gesagt, die Wahrheit schreiben die Sieger, da verschweigt man halt folgendes:
VP-Wachtmeister
Gerhard Hofert
Gerhard Hofert war gelernter Schlosser, verheiratet und Vater.
Als Postenführer wird er vom Grenzgänger "Michels" durch gezielte Pistolenschüsse getötet.
VP-Wachtmeister
Fritz Otto
Fritz Otto war Landarbeiter, verheiratet und am 31.08.1949 wurde sein Kind geboren.
Bei der Rückkehr vom Urlaub wird er vom Schmuggler Laska mit dem Messer erstochen. Der Täter stach 16mal zu, wurde gefaßt und zu lebenslanger Haft verurteilt.
VP-Wachtmeister
Siegfried Apportin
Siegried Apportin war gelernter Maler. Er wurde vom eigenen Kameraden, dem Fahnenflüchtigen Leo Köpke, erschossen.
Der Täter war zum Tatzeitpunkt bereits von einem westlichen Dienst angeworben und versuchte seinen Postenführer Apportin zur Fahnenflucht zu überreden. Als sich dieser weigerte, wurde er getötet. Köpke flüchtete in die BRD und blieb straffrei.
VP-Wachtmeister
Herbert Liebs
Gegen 17.40 Uhr hatte das Postenpaar den Pferdsdorfer Kopf erreicht, als sie einen Jeep bemerkten und zwei Schüsse aus dem Westen fielen: Wachtmeister Liebs wurde in die Brust getroffen. Die vom Wachtmeister Schulze herbeigeholte Hilfe verhinderte die Entführung des sterbenden Volkspolizisten auf das Territorium der BRD. Die Tat blieb ungesühnt.
VP-Wachtmeister
Werner Schmidt
Werner Schmidt kam aus einer Arbeiterfamilie und war verheiratet. Heinz Janello war Landarbeiter. Während ihres Dienstes werden sie überfallen, auf BRD-Territorium verschleppt und von US-Soldaten getötet.
VP-Wachtmeister
Heinz Janello
Am 03. März 1951 wurden nach sowjetischen Protesten ihre Leichen übergeben. Die Obduktion ergab: Wachtmeister Schmidt war durch einen stumpfen Gegenstand niedergeschlagen und durch einen Nahschuß in die Brust getötet worden, Wachtmeister Janello durch zwei Schüsse in den Rücken. Die Tat blieb ungesühnt.
VP-Hauptwachmeister
Manfred Portwich
Manfred Portwich war Maschinenschlosser, verheiratet und hatte 2 Kinder.
Er wird von den westdeutschen Grenzverletzern - Ludwieg Bieber und Bernd-Franz Vollmer - erschossen. Die Täter wurden von DDR-Organen gefaßt und abgeurteilt.
VP-Oberwachtmeister
Ulrich Krohn
Ulrich Krohn war vor seinem Dienst Arbeiter in der Landwirtschaft.
Er wurde von dem eigenen Kameraden, Hartmut Trübe, erschossen und beraubt. Der Täter war zum Tatzeitpunkt bereits von einem westlichen Dienst angeworben und hatte versucht, Grenzer zur Fahnenflucht zu überreden. Die Tat blieb ungesühnt.
VP-Unterwachtmeister
Helmut Just
Helmut Just war gelernter Maler.
Ihm wurde von zwei Westberliner Tätern aufgelauert, die ihn von hinten angefielen und aus kurzer Distanz niederschossen. Die Tat blieb ungesühnt.
VP-Wachtmeister
Waldemar Estel
Waldemar Estel war ursprünglich Ziegeleiarbeiter.
Gegen 15.15 Uhr fur ein grüner Mercedes (Nationalitätenkennzeichen "E", Kennzeichen: ML-4586) auf den Schlagbaum zu. Der Wagen stoppte, die Grenze wurde vom Fahrer, vermutlich der Spanier Antonio de la Lastra Rueda, überschritten. Er wurde durch Wachtmeister Estel festgenommen. Nach rd. 450 Meter zog der Festgenommene eine Waffe, erschoß den Grenzer und entkam in die BRD. Die Tat blieb ungesühnt.
Gefreiter
Jörgen Schmidtchen
Jörgen Schmidtchen war Galvaniseur und wollte nach seinem Ehrendienst studieren.
Er wurde durch zwei Fahnenflüchtige der Flakartillerie-Schule Stahnsdorf, den Offiziersschülern Gundel und Böhme, beim Grenzdurchbruch erschossen. Böhme wurde verwundet, Gundel entkam nach Westberlin. Jörgen Schmidtchen wurde postum zum Unteroffizier ernannt.
Gefreiter
Manfred Weiss
Manfred Weiss war gelernter Maurer.
Ihm wurde durch den eigenen Kameraden, den Fahnenflüchtigen Soldat Günter Jablonski, in den Rücken geschossen
Gefreiter
Peter Göring
Peter Göring wurde durch Westberliner Polizisten beim Versuch erschossen, einen Grenzdurchbruch zu verhindern. Er wurde postum zum Unteroffizier ernannt.
»Der Polizei- und Zollbeamte ist berechtigt, im Falle der Notwehr (Fluchthilfe) auch über die Grenze hinweg zu schießen« (Westberliner Schußwaffengebrauchsbestimmung, 1962). Die Tat blieb ungesühnt.
Unteroffizier
Reinhold Huhn
Reinhold Huhn war gelernter Rinderzüchter.
Er wurde durch den "Schleuser" Rudolf Müller in der Zimmerstr. 56 erschossen
Hauptmann
Rudi Arnstadt
Rudi Arnstadt war verheiratet und Vater zweier Kinder.
Er wurde höchstwahrscheinlich vom Grenzoberjäger des BGS, Hans Plüschke, erschossen, als drei BGS-Angehörige auf DDR-Territorium vorgedrungen waren. An der feigen und ungesühnten Tat waren weitere BGS-Angehörige, wie Hauptmann Meißner und Koch sowie ein kompletter Zug des BGS, der in Schützenkette auf DDR-Gebiet zuging und feuerte, beteiligt.
Gefreiter
Siegfried Widera
Siegfried Widera war Dreher und verheiratet, seine Frau war mit einem Sohn schwanger.
Er wurde von einem Grenzverletzer hinterrücks angegriffen und mit einer Rohrzange erschlagen. Siegfried Widera verstarb am 08.09.1963 und wurde posthum zum Unteroffizier ernannt. Die feige Tat blieb ungesühnt.
Unteroffizier
Egon Schultz
Egon Schultz war Lehrer in Rostock-Dierkow. Er wurde bei der Kontrolle eines Hauses, in dem sich ein sog. Fluchttunnel ("Tunnel 57") nach Westberlin befand, erschossen.
Es ist zweifelsfrei erwiesen, daß der Schleuser Christian Zobel zuerst schoß, um sich und Reinhard Furrer (späterer BRD-Astronaut) der Festnahme zu entziehen. Dabei traf Zobel den Unteroffizier in den Brustbereich. Die tödliche Kugel hatte - lt. Obduktionsbericht von Prof. Dr. Dr. hc. mult. Prokop - das Kaliber 7,65 mm. Die MPis der DDR-Grenzer hatten das Kaliber 7,62 mm ... Die Tat blieb ungesühnt.
Gefreiter
Rolf Henniger
Rolf Henninger war Lokführer und verheiratet.
Der als Kraftfahrer tätige Gefreite wurde geg. 22.55 Uhr durch den aus der VP-Schule Potsdam fahnenflüchtigen Horst Körner mittels MPi-Feuer erschossen. Der Grenzverletzer starb im folgenden Feuergefecht. Rolf Henninger wurde postum zum Unteroffizier ernannt.
Leutnant
Lutz Meier
Lutz Meier war gelernter Elekromonteur und verheiratet.
Er wurde durch den fahnenflüchtigen Posten, Soldaten Kinzel, erschossen. Die Tat blieb ungesühnt.
Gefreiter
Klaus Peter Seidel
Soldat
Jürgen Lange
Klaus Peter Seidel war Baufacharbeiter und Jürgen Lange kam aus einer Arbeiterfamilie. Beide wurden von hinten durch den fahnenflüchtigen NVA-Angehörigen Werner Weinhold erschossen
Gefreiter
Ulrich Steinhauer
Ulrich Steinhauer erlernte den Beruf eines Zimmerers.
Er wurde als Postenführer vom fahnenflüchtigen Posten, Soldaten Egon Bunge, aus nächster Nähe in den Rücken erschossen . Ulrich Steinhauer wurde postum zum Unteroffizier ernannt.
Feldwebel
Klaus-Peter Braun
Klaus-Peter Braun war Bergbautechnologe.
Er wurde vom fahnenflüchtigen Posten, Soldaten Roland Höhne, erschossen und posthum zum Fähnrich ernannt. Der Täter wurde am 23. Juli 1982 durch das Militärobergericht der DDR in Abwesenheit zu lebenslänglichen Freiheitsentzug verurteilt. Letztlich blieb auch diese Tat ungesühnt.
Gefreiter
Eberhard Knospe
Eberhard Knospe war gelernter Maurer.
Er wurde als Postenführer vom fahnenflüchtigen Posten, Soldaten Klaus Decker, heimtückisch erschossen. Eberhard Knospe wurde postum zum Unteroffizier ernannt. Der Täter wurde am 17. Mai 1983 vom Militärobergericht Berlin in Abwesenheit wegen Mord zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt
Gefreiter
Uwe Dittmann
Uwe Dittmann war gelernter Elektromaschinenbauer.
Er wurde geg. 03.45 Uhr von einem Angehörigen der GSSD, Soldat Wassili Kirjukin, bei einem versuchten Grenzdurchbruch erschossen. Der Fahnenflüchtige wurde im Feuergefecht schwerverletzt und tötete sich selbst. Uwe Dittmann wurde postum zum Unteroffizier ernannt.
Die Täter hatten in der BRD grundsätzlich nichts zu befürchten. Wenn es tatsächlich zu einem Verfahren kam, wurde regelmäßig auf Notwehr o.ä. erkannt. Insbesondere wurde - aufgrund des Alleinvertretungsanspruchs - das international anerkannte Tatort-Prinzip mißachtet und die Täter nicht ausgeliefert.
Folglich sind nur fünf Verurteilungen durch BRD-Gerichte bekannt
Nach 1990
Wegen dem Schutz der Staatsgrenze gab es deshalb gegen 466 DDR-Bürger Verfahren vor BRD-Gerichten. Von den Betroffenen gehörten 406 zu den Grenztruppen, 29 zu der NVA, 15 zu anderen Organen und 16 zum Politbüro / Zentralkomitee der SED. 50 Ermittlungsverfahren waren noch anhängig, 20 Verfahren noch offen bzw. ausgesetzt. (Stand: bis November 2002)
194 mal wurden Freiheitsstrafen mit Bewährung ausgesprochen, 28 mal ohne Bewährung.
Über Toten DDR-Grenzer spricht man natürlich heute nicht. Man könnte ja vllt. einen Zusammenhang zwischen dem Schießbefehl und den Morden an DDR-Grenzer erkennen, das möchte man natürlich nicht.
Zuletzt geändert von Anonymous am Mi 15. Aug 2007, 17:50, insgesamt 1-mal geändert.

Freiheit durch Sozialismus!
Ich war, ich bin, ich werde sein!
Präsident der Republik Salbor
Beiträge: 4308
Registriert: Mi 3. Dez 2008, 11:35
Naja...es gibt auch Studien, das 80% der CDU-Mitglieder nach Gründung der CDU davor in der NSDAP waren. Und nun?Original von vSzP
Es gibt immer noch Studien, die sagen, dass mehr als 80% der PDS Mitglieder früher bei der SED waren... Natürlich werden das jeden Tag weniger weil die Zeit letztendlich gegen die PDS arbeitet, aber von heute auf morgen sind das nicht so extrem viel weniger geworden.

Freiheit durch Sozialismus!
Ich war, ich bin, ich werde sein!
Präsident der Republik Salbor