Verfasst: So 24. Jun 2007, 02:34
Ich habe großen Respekt vor allen Menschen, die sich dem verbrecherischen Hitler-Regime in den Weg gestellt haben und diesen Mut oftmals mit ihrem Leben - dem höchsten Gut des Menschen - bezahlt haben. Aber soll ich jemanden verehren, der anstatt braunen Extremismus lieber roten befürwortet hat? Eine moralische Überlegenheit des Sozialimus - weil er ja nur Gutes für die Menschen will *haha* - gibt es nicht. Sobald Sozialisten an der Macht sind werden Systemunabhängige und Kritiker ausgeraubt, weggesperrt oder eben ermordet. Bei den einen sind es die Juden und Sozialisten, bei den anderen Reiche und Unabhängige.
Wieviel Unheil hat der Sozialismus über die Welt gebracht? Wieviele Menschen sind im Namen dieses "guten Zweckes" gestorben? Wieviel Blut ist geflossen?
Fakt ist, dass es den Menschen im Sozialismus eben nicht besser geht! Menschen geht es gut wenn sie Familie, Freunde, Arbeit, Freizeit, Sex haben.
Im Kapitalismus ist man abhängig vom Wert seiner Arbeitskraft. Im Sozialismus ist man von Machthabern und Funktionären abhängig. Mir sind beide Formen der Abhängigkeit nicht lieb. Aber ich tendiere dazu, lieber vom Wert seiner Arbeitskraft abhängig zu sein als von irgendwelchen Funktionäre. Denn Sozialismus bedeutet auch immer Heuchelei und anderen Leuten in den Arsch zu kriechen. Sozialismus bedeutet, von anderen Menschen abhängig zu sein ohne eine Wahl zu haben. Im Kapitalismus bin ich auch von anderen Menschen abhängig - aber ich habe die Wahl meinen Arbeitsplatz zu wechseln und so das Abhängigskeitsverhältnis zu meinem Arbeitgeber zu beenden. Notfalls kann ich mich selbstständig machen und bin von niemand Einzelnen mehr abhängig.
Im Kapitalismus (wobei ich mir da nicht so sicher bin. Ich sehe dieses Verhalten mehr in Deutschland und das kann man ja alles andere als kapitalistisch bezeichnen) sehe ich, dass Menschen sehr oft über ihre Arbeit definiert werden. Da kommt mir der Ekel hoch. Niemand ist besser nur weil er studiert hat oder mehr Geld verdient. Jeder soll den Beruf ergreifen, den er kann und der Spaß macht. Dieses Streben nach dem "tollsten" Berufen (als ob es den geben würde), dieses Abitur für jeden, das sind Elemente einer Gesellschaft in dem nicht mehr der Mensch als vielfältiges Wesen im Vordergrund steht sondern sein Beruf. In der JU werden Neumitglieder häufig mit der Frage begrüßt, auf welches Gymnasium sie denn gehen. Was soll das?
Ich glaube, dieses darstellen und Identifikation über den Beruf gab es im Sozialismus der DDR nicht so stark (außer bei den Beamten). Das war evt. ein Vorteil. Aber die Gründe dafür waren vielfältig und im Verhältnis zu den ganzen Nachteilen ist dieser Vorteil geradezu läppisch.
Ich stelle mir eine Welt vor, in der es durchaus das Recht auf Faulheit gibt. Wenn jemand nicht arbeiten möchte und so durchs Leben kommt, warum nicht? Er darf nur nicht verlangen, dass andere Menschen für sein Lebensunterhalt aufkommen. Wenn jemand 30 Jahre lang studieren möchte, lasst ihn doch. Wenn er denn die Studiengebühren aufbringen kann.
Eltern schulen ihre Kinder mittlerweile immer früher ein. Auch diese Entwicklung finde ich nicht gut. Die Zeit der persönlichen Entwicklung wird Kindern und Jugendlichen genommen. Früher war es auch üblich, dass man nach dem Abitur ein Jahr erstmal garnichts unternommen hat. Heute fängt man doch am Besten schon in Klasse 13 mit dem Studium ein.
Woher kommt diese Entwicklung?
Ich glaube, dass sich viele Menschen in Deutschland anders nicht mehr unterscheiden können. Durch die hohe Steuerlast sind die Menschen darüber hinaus gezwungen, immer bessere Jobs anzunehmen und immer mehr zu arbeiten. 40 Stunden/Woche? Warum nicht, wenn ich es auch an meinem Gehalt merke. Aber nein, ein aufgeblähter Staat fordert von seinen Staatsbürgern das sie immer mehr arbeiten und dadurch immer mehr Steuern bezahlen damit er sich wie eine Krake weiter ausbreiten kann und der Umverteilungsapparat immer schön weiterläuft. Ich möchte nicht wissen, wieviele Stunden wir weniger arbeiten müssten wenn der Staat auch nur auf 10 % seiner Steuern verzichten würde.
Wieviel Unheil hat der Sozialismus über die Welt gebracht? Wieviele Menschen sind im Namen dieses "guten Zweckes" gestorben? Wieviel Blut ist geflossen?
Fakt ist, dass es den Menschen im Sozialismus eben nicht besser geht! Menschen geht es gut wenn sie Familie, Freunde, Arbeit, Freizeit, Sex haben.
Im Kapitalismus ist man abhängig vom Wert seiner Arbeitskraft. Im Sozialismus ist man von Machthabern und Funktionären abhängig. Mir sind beide Formen der Abhängigkeit nicht lieb. Aber ich tendiere dazu, lieber vom Wert seiner Arbeitskraft abhängig zu sein als von irgendwelchen Funktionäre. Denn Sozialismus bedeutet auch immer Heuchelei und anderen Leuten in den Arsch zu kriechen. Sozialismus bedeutet, von anderen Menschen abhängig zu sein ohne eine Wahl zu haben. Im Kapitalismus bin ich auch von anderen Menschen abhängig - aber ich habe die Wahl meinen Arbeitsplatz zu wechseln und so das Abhängigskeitsverhältnis zu meinem Arbeitgeber zu beenden. Notfalls kann ich mich selbstständig machen und bin von niemand Einzelnen mehr abhängig.
Im Kapitalismus (wobei ich mir da nicht so sicher bin. Ich sehe dieses Verhalten mehr in Deutschland und das kann man ja alles andere als kapitalistisch bezeichnen) sehe ich, dass Menschen sehr oft über ihre Arbeit definiert werden. Da kommt mir der Ekel hoch. Niemand ist besser nur weil er studiert hat oder mehr Geld verdient. Jeder soll den Beruf ergreifen, den er kann und der Spaß macht. Dieses Streben nach dem "tollsten" Berufen (als ob es den geben würde), dieses Abitur für jeden, das sind Elemente einer Gesellschaft in dem nicht mehr der Mensch als vielfältiges Wesen im Vordergrund steht sondern sein Beruf. In der JU werden Neumitglieder häufig mit der Frage begrüßt, auf welches Gymnasium sie denn gehen. Was soll das?
Ich glaube, dieses darstellen und Identifikation über den Beruf gab es im Sozialismus der DDR nicht so stark (außer bei den Beamten). Das war evt. ein Vorteil. Aber die Gründe dafür waren vielfältig und im Verhältnis zu den ganzen Nachteilen ist dieser Vorteil geradezu läppisch.
Ich stelle mir eine Welt vor, in der es durchaus das Recht auf Faulheit gibt. Wenn jemand nicht arbeiten möchte und so durchs Leben kommt, warum nicht? Er darf nur nicht verlangen, dass andere Menschen für sein Lebensunterhalt aufkommen. Wenn jemand 30 Jahre lang studieren möchte, lasst ihn doch. Wenn er denn die Studiengebühren aufbringen kann.
Eltern schulen ihre Kinder mittlerweile immer früher ein. Auch diese Entwicklung finde ich nicht gut. Die Zeit der persönlichen Entwicklung wird Kindern und Jugendlichen genommen. Früher war es auch üblich, dass man nach dem Abitur ein Jahr erstmal garnichts unternommen hat. Heute fängt man doch am Besten schon in Klasse 13 mit dem Studium ein.
Woher kommt diese Entwicklung?
Ich glaube, dass sich viele Menschen in Deutschland anders nicht mehr unterscheiden können. Durch die hohe Steuerlast sind die Menschen darüber hinaus gezwungen, immer bessere Jobs anzunehmen und immer mehr zu arbeiten. 40 Stunden/Woche? Warum nicht, wenn ich es auch an meinem Gehalt merke. Aber nein, ein aufgeblähter Staat fordert von seinen Staatsbürgern das sie immer mehr arbeiten und dadurch immer mehr Steuern bezahlen damit er sich wie eine Krake weiter ausbreiten kann und der Umverteilungsapparat immer schön weiterläuft. Ich möchte nicht wissen, wieviele Stunden wir weniger arbeiten müssten wenn der Staat auch nur auf 10 % seiner Steuern verzichten würde.