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Verfasst: Fr 6. Feb 2015, 15:54
von Helen Bont
Mir ist weder bekannt dass die Demokratische Union Honorarkonsulate im Ausland unterhält, noch dass die Unionsländer durch die Unionsverfassung dazu ermächtigt sind. Außenpolitik - egal in welcher Form - ist reine Sache der Unionsebene. Für die Auslandsvertretung sind derzeit ausschließlich die Botschaften der Demokratischen Union und die von der Unionspräsidentin auf Vorschlag des Unionsministers des Auswärtigen berufenen und entsandten Botschafter zuständig und sonst niemand.
Und die Botschafter geben auch nur dann öffentliche politische Statements ab, wenn sie dafür von mir als der zuständigen Außenministerin der Demokratischen Union dafür entweder ermächtigt oder beauftragt wurden.

Aber zu ihrer Beruhigung: wenn die US-Außenministerin während des ersten Hälfte Ihrer Amtszeit nicht nach Manuri kommt und statt dessen andere Staaten besucht oder wenn die US-Außenministerin verlautbaren sollte, dass die US-Administration den Fokus ihrer Außenpolitik auf den Ausbau der Beziehungen zu anderen Staaten legen will, dann berührt dies in keinster Weise die Beziehungen zu uns. Im Gegenteil: es zeigt, dass die Beziehungen zwischen uns reibungslos funktionieren und stabil sind. Für irgendwelche Verunsicherungen besteht überhaupt kein Anlass.

Verfasst: Fr 6. Feb 2015, 15:57
von George Smith
Roldem dürfte das bezüglich der Honorarkonsulate anders sehen.

Verfasst: Fr 6. Feb 2015, 15:59
von Helen Bont
Auch die roldemische Administration wird sich an die Unionsverfassung halten, und die ist, was die Kompetenzen bezüglich der Außenpolitik angeht, sehr eindeutig und unmissverständlich.

Verfasst: Fr 6. Feb 2015, 16:09
von George Smith
Hier muss ich doch noch mal nachhaken. Auf der astorischen Nationalen Regierungskopnferenz, einer Konferenz der Regierungen der US-Bundesstaaten, erklärte ein gewisser Fabian Montary am 12.01.2015, als Dekan des Roldemian Institute for History und mit Auftrag der roldemischen Administration die Republik Roldem dort vertreten zu wollen, soweit die Premierministerin dies nicht selbst tue. Etwas später erklärt er " Ich sehe in der NGC keine diplomatische Plattform, dass wir dazu eine Genehmigung der Unionsregierung bräuchten. Ich bin Wissenschaftler einer semi-privaten Einrichtung und als solcher kooperiere ich ohnehin auch ohne jede Rücksprache mit Manuri im Ausland. Außerdem habe ich als Präsident der Unionskulturstiftung gewisse Freiheiten, was die Forschung angeht."
Also doch eine Nenenaußenpolitik auf Umwegen?

Verfasst: Fr 6. Feb 2015, 16:18
von Fabian Montary
Montary schaut sich dieses Interview im Stream an. Ein „gewisser“ Fabian Montary? Wie lang macht dieser Hanswurst eigentlich seine Arbeit, dass er so tun muss, als wäre Herr Montary so gänzlich unbekannt im Land... Ist ja schließlich der selbe, der die bösen Honorarkonsule eingeführt hat. Und als ob jede Bewegung eines Unionsbürgers im Ausland und sein Kontakt zur halbwegs staatlichen Stellen gleich Außenpolitik wäre. Meine Historiker arbeiten doch nicht nach Gusto der Unionsregierung, von der bekommen wir schließlich nicht mal einen Alies. Wie schlecht ist dieser Sender eigentlich...?

Verfasst: Fr 6. Feb 2015, 16:26
von Helen Bont
Nein. Es gibt weder eine Nebenaußenpolitik auf direktem Weg noch auf Umwegen.
Ob Herr Montary als Dekan des Roldemian Institute for History an Aufträgen der roldemischen Regierung gebunden ist, kann ich nicht sagen. Wenn er aber als Dekan des Roldemian Institute for History dorthin geht und an dieser Regierungskonferenz teilnimmt, dann tut er dies als Vertreter des Roldemian Institutes for History. Wenn die US-Gouverneure ihn als solchen teilnehmen lassen, dann bleibt ihnen das unbenommen.
Auch was er als privater Wissenschaftler tut und lässt, geht die Unionsregierung in der Regel nichts an.
Was die Unionskulturstiftung angeht, so wirkt diese nach Innen, also innerhalb der Demokratischen Union, nicht nach Außen. So heißt es in § 1 Absatz 1 des Gesetzes über die Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte: "Die Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte (Unionsstiftung) ist berufen das kulturelle, gesellschaftliche und geschichtliche Erbe der Union und ihrer Länder zu erforschen, zu dokumentieren, zu erhalten und zu pflegen." Und in § 1 Absatz 4 heißt es: "Sie arbeitet wo möglich mit geeigneten Einrichtungen der Länder und Kommunen zusammen." Als Präsident der Unionskulturstiftung hat Herr Montary die Freiheiten, die ihm das Gesetz gibt.

Verfasst: Fr 6. Feb 2015, 17:18
von Sergeji Piotrowitsch Rossel
Der leitende Botschaftdirektor hört sich das immer gleiche Leier von Bont an. Die Frau meint immer noch die Welt zu verstehen. was sie nicht wirklich tut. Dann hört er davon, das Rataloen offenbar zwei androische Bürger festhält, ohne Andro informiert zu haben. Kontaktiert umgehend seine Regierung

Verfasst: Fr 6. Feb 2015, 18:43
von Franz Sperling
Schaut sich das Interview interessiert an ist von der Kompetenz der Unionskanzlerin beeindruckt.

Verfasst: So 8. Feb 2015, 16:40
von Helen Bont
Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
Der leitende Botschaftdirektor hört sich das immer gleiche Leier von Bont an. Die Frau meint immer noch die Welt zu verstehen. was sie nicht wirklich tut. Dann hört er davon, das Rataloen offenbar zwei androische Bürger festhält, ohne Andro informiert zu haben. Kontaktiert umgehend seine Regierung
Kann sich denken, dass es immer einige geben wird, die die Wahrheit und Realitäten nicht verkraften können.