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Verfasst: Di 19. Jun 2007, 23:57
von Amber Marie Ford
Der traurige Zustand der DUeR macht mich so sentimental, dass ich selbst dir Recht gebe, wenn du den Nagel auf den Kopf triffst 8o - also, tu was gegen unsere Krise, damit wir uns wieder ignorieren können ;)

Verfasst: Di 19. Jun 2007, 23:58
von Fiete Schulze
Original von Amber Marie Ford
Der traurige Zustand der DUeR macht mich so sentimental, dass ich selbst dir Recht gebe, wenn du den Nagel auf den Kopf triffst 8o - also, tu was gegen unsere Krise, damit wir uns wieder ignorieren können ;)
Keine Angst, da fällt uns schon was ein :-P

Verfasst: Mi 20. Jun 2007, 00:09
von Amber Marie Ford
Kein Zweifel, folgendes brauchen wir:
  • wieder mehr Mitspieler, die sich so auf die Parteien verteilen und zu einem ausreichenden Anteil parteilos sind, dass UP-Wahlen wieder richtig spannend und wechselnde Koalitionen möglich sind, weil alle Parteien genug Leute haben, um Wahlen zu gewinnen und sich an einer aktiven Regierung zu beteiligen;
  • genug aktive Spieler in den Ländern, damit dort die Simulation durch Ausgestaltungsarbeit erweitert und vertieft wird, öfter echte Wahlkämpfe stattfinden und der Unionsrat wieder das Unionsparlament aktiv ergänzt;
  • eine bunte Presselandschaft mit regelmäßig erscheinenden seriösen und Boulevardzeitungen von rechts und links;
  • Vereine, Religionsgemeinschaften, politische Organisationen usw., die sioch neben den Parteien in das politische Leben einschalten und die Diskussionen bereichern.
Wenn das wahr würde, wären wir beide so beschäftigt, wir würden einander nicht einmal mehr wahrnehmen ;)

Verfasst: Mi 20. Jun 2007, 00:17
von Fiete Schulze
Und ich bin der Meinung in der GF wird zu viel geplant. Früher waren in linken Parteien auch Linke drin u.s.w.
Da wurden Auseinandersetzungen auch noch leidenschaftlich geführt. Heute verteilen sich irgendwelche Leute in den verschiedenen Parteien um hier irgendwas am Leben zu erhalten, aber das klappt alles nicht so wirklich.
Ratelon braucht wieder mehr Chaos und Leute die sich auch in den richtigen Parteien befinden. Leidenschaftliche Simulation kann nur funktionieren, wenn man auch leidenschaftlich dahinter steht.
Was einige hier betreiben ist reine Planwirtschaft und wir wissen doch, dat fuktioniert nicht wirklich ;)

Verfasst: Mi 20. Jun 2007, 00:19
von Sönke tom Broek
Original von Fiete Schulze
Und ich bin der Meinung in der GF wird zu viel geplant. Früher waren in linken Parteien auch Linke drin u.s.w.
Da wurden Auseinandersetzungen auch noch leidenschaftlich geführt. Heute verteilen sich irgendwelche Leute in den verschiedenen Parteien um hier irgendwas am Leben zu erhalten, aber das klappt alles nicht so wirklich.
Ratelon braucht wieder mehr Chaos und Leute die sich auch in den richtigen Parteien befinden. Leidenschaftliche Simulation kann nur funktionieren, wenn man auch leidenschaftlich dahinter steht.
Was einige hier betreiben ist reine Planwirtschaft und wir wissen doch, dat fuktioniert nicht wirklich ;)
Das mag ja richtig sein, aber was hat das mit der GF zu tun? Ich würde dies eher als inner-DU Problem ansehen.

Verfasst: Mi 20. Jun 2007, 00:29
von Amber Marie Ford
Original von Fiete Schulze
Und ich bin der Meinung in der GF wird zu viel geplant. Früher waren in linken Parteien auch Linke drin u.s.w.
Da wurden Auseinandersetzungen auch noch leidenschaftlich geführt. Heute verteilen sich irgendwelche Leute in den verschiedenen Parteien um hier irgendwas am Leben zu erhalten, aber das klappt alles nicht so wirklich.
Ratelon braucht wieder mehr Chaos und Leute die sich auch in den richtigen Parteien befinden. Leidenschaftliche Simulation kann nur funktionieren, wenn man auch leidenschaftlich dahinter steht.
Was einige hier betreiben ist reine Planwirtschaft und wir wissen doch, dat fuktioniert nicht wirklich ;)
Da hast du m. E. alles andere als Unrecht! Es wird - sowohl in vielen GF-, als auch manchen OIK-Staaten - zuviel geplant und zu wenig Leben und Politik simuliert.

Ich kann mir sehr lebendig vorstellen, wie das tägliche Leben in jedem der sieben Länder der DUeR aussieht, und das reicht mir eigentlich an "Ausgestaltung". Anstatt über Monate hinweg seitenlang "Ausgestaltungspläne" festzulegen, wäre es mir lieber, Konservative, Liberale, Sozialisten, Sozialdemokraten u. a. stritten sich wieder über Arbeitszeit, Urlaub und Kündigungsschutz, innere Sicherheit, Kriminalitätsprävention und Strafvollzug, Jugendarbeit, Jugenschutz und Drogen, Umweltschutz, Verkehrsplanung, Technologiefolgen, und all solche Sachen. Das macht doch allen viel mehr Spaß, egal wie sie im realen Leben politisch stehen, und eine wie gesinnte ID sie simulieren möchten!

Unsere DUer krankt daran, dass das Unionsparlament fast nur noch dazu da ist, zwischenstaatliche Verträge zu ratifizieren, die die Unionsregierung, die zu fast sonst nichts mehr da ist abgeschlossen hat, während alles, was die Politik in diesem Land ausgestaltet, alles was Anhänger verschiedener Parteien und Weltanschauungen die Chance böte, sich als diese zu bekennen, ihre Ideen und Argumente einzubringen, entweder "simoff/Simschweinerei" oder "unnötige Bürokratie" ist.

Wenn wir wieder mehr Politik machen, unsere Simulation für breitere Themen öffnen würden, hätten alle mehr Spaß daran, und könnten wir mehr neue Mitspieler gewinnen.

Edit: Zitat

Verfasst: Mi 20. Jun 2007, 00:30
von Julia Elián
Ok, das mit dem "zu viel planen" stimmt schon irgendwie, aber die "Leidenschaft" hat auch ihre (erheblichen) Nachteile. Ich denke das die DU deshalb in einer Krise steckt, weil viele die in den letzten Jahren hier aktiv was gemacht haben, irgendwann entnervt aufgegeben haben, weil sie auf der politischen(Un)kultur in der DU keinen Bock mehr hatten.

Das Problem dabei ist, daß es in der DU eigentlich immer so wahr, daß die Leute hier auch ihre wahren Überzeugungen in der Sim vertreten haben und sich ja auch in der Sim gut an dem deutschen Vorbild - im Bezug auf Parteien und Institutionen - orientieren konnten. Das führt allerdings dazu, daß man seinen Char vielleicht nicht mit der nötigen Distanz betrachtet und daher auch Angriffe zu schnell persönlich nimmt, weil sie die persönliche Überzeugung treffen.

Wenn ich z.B. in Astor einen republikanischen Senator spiele der sich für liberale Waffengesetze stark macht, fehlt vielleicht die notwendige Leidenschaft, weil ich das RL nicht glaube, aber es ist eine klar distanzierte Rolle und daher treffen Angriffe auf den Char nicht so schnell die Person.

Was Moncao angeht begrüße ich die Entscheidung natürlich. Über die alten OIK Reflexe hier kann ich nur müde lächeln. Das Fiete die GF nicht mag dürfte bekannt sein, aber - und das frage ich seit Anbeginn der GF Zeit - wie sieht denn die Alternative aus. Die OIK zerfällt immer mehr und selbst Nicht-GF Staaten haben inzwischen aufgegeben und eine dritte Kartenorga ins Leben gerufen.

edit: @Amber: Auch Du hast im Grundsatz Recht, aber es gibt auch hier ein Problem. Den Simon Themen fehlt meistens die Substanz. Wenn wir also mehr über Kündigungsschutz stritten, welche Konsequenzen hätte ein etwaiges Gesetz? Keine! Es lassen sich weder Missstände noch Erfolg von reinen simon Phänomenen messen. Die Kultursim war in ihrer Anfangszeit ja gerade eine Reaktion auf diese Substanzlosigkeit.

Verfasst: Mi 20. Jun 2007, 01:55
von Montgomery Scott
Original von Amber Marie Ford
Ich kann mir sehr lebendig vorstellen, wie das tägliche Leben in jedem der sieben Länder der DUeR aussieht, und das reicht mir eigentlich an "Ausgestaltung". Anstatt über Monate hinweg seitenlang "Ausgestaltungspläne" festzulegen, wäre es mir lieber, Konservative, Liberale, Sozialisten, Sozialdemokraten u. a. stritten sich wieder über Arbeitszeit, Urlaub und Kündigungsschutz, innere Sicherheit, Kriminalitätsprävention und Strafvollzug, Jugendarbeit, Jugenschutz und Drogen, Umweltschutz, Verkehrsplanung, Technologiefolgen, und all solche Sachen. Das macht doch allen viel mehr Spaß, egal wie sie im realen Leben politisch stehen, und eine wie gesinnte ID sie simulieren möchten!
Das stört mich an dem ganzen GF-Theater sowieso am meisten und deshalb hält sich mein Engagement in GF-Projekten auch in Grenzen: Wenn ich mir angucke, wieviel Energie auf peinlich genaue historische und kulurelle Ausgestaltung verwendet wird, muss ich ehrlich sagen, dass ich einfach keine Lust habe, derart viel Zeit und Energie darauf zu verwenden. Es macht mir alleine aus Selbstzweck weder Spaß, noch halte ich es in diesen Dimensionen für sinnvoll.

Verfasst: Mi 20. Jun 2007, 07:48
von Reinhold Heppner
Ihr habt vollkommen Recht. Bestes Beispiel: Leduveia. Der Admin verwendet unglaublich viel Zeit auf Ausgestaltung, plant peinlich genau dynastische Verknüpfungen. Das Forum liegt brach, viel passiert nicht. Fiete spricht mir aus dem Herzen. Ein wenig mehr Chaos, wo man als Mitspieler die Motivation draus schöpft, mitzuhelfen um dem Chaos entgegenzuwirken.

Vielleicht sollten wir die mangelnde Aktivität einfach wie in Dionysos zum SimOn-Thema machen und es quasi als Wirtschaftskrise oder dergleichen verpacken. Denn wenn man sieht, wie viel Energie darauf verwendet wird, über die aktuelle Aktivitätsflaute zu schimpfen, könnte man meinen, dass das eine Lösung darstellte.

Verfasst: Mi 20. Jun 2007, 22:11
von Addison Montgomery
Das ganze Sim-On zu verpacken wäre durchaus reitzvoll. Ich hatte das ja auch mal in Imperia vor (das Gotham-City-Modell). Ist am Ende daran gescheitert, dass keine Sau da war. *pfeif*

Was uns fehlt, ist einfach dieses Drauf-Los-Simulieren. Da wurde ein Thema eröffnet und man schaute, was draus wird (und meistens wurde daraus ja auch was). Was weiß ich: Tankerunfall vor der Küste Roldems, z. B. Schaut in das alte Forum, dann wisst ihr, was ich meine. Selbst Länder mit weniger Mitspieler simulieren mehr als wir (z. B. Barnstorvia; diese Art der Simulation, die dort betrieben wird, würde ich mir auch für Ratelon wieder wünschen).