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Verfasst: So 14. Apr 2013, 18:14
von Helen Bont
Tritt vor die versammelte Presse:

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Meine Damen und Herren,
die Legislaturperiode des 37. Unionsparlaments ist zu mehr als die Hälfte abgelaufen; Zeit um eine erste Zwischenbilanz der Regierung Bokelmann, gebildet aus SPDU und Liste Friedmann, zu ziehen.
Am 4. März beglückter der Unionskanzler die interessierte Öffentlichkeit mit der Vorstellung seines damals zukünftigen Kabinetts, ohne Einzelheiten eines Regierungsprogramms, geschweige denn eine grobe Beschreibung des selbige, zu liefern. Auf meine Äußerung, es sei zu vermuten, dass das schnelle Zusammengehen von SPDU und Liste Friedmann eher vom Wunsch getragen wurde, die von mir geführte erfolgreiche Unionsregierung abzulösen und die frei werdenden Ämter zu verteilen, entgegnete mir die sozialdemokratische Ministerpräsident Draga Markievic: "Ob Ihrer stümperhaften Kanzlerschaft wäre dies bereits ein legitimes Anliegen und ein Gewinn für die Union. Aber nein, SPDU und Frau Dr. Friedmann haben nicht so lange verhandelt, nur um ein paar Posten zu verteilen. Die Koalition hat durchaus vor, inhaltliches umzusetzen. Ich kann Ihnen versichern, dass die Verantwortlichen dieses Programm in Kürze vorstellen werden. "
Heute, mehr als fünf Wochen, nachdem das Unionsparlament Herrn Bokelmann mit den Stimmen von SPDU und Liste Friedmann zum Unionskanzler gewählt hat, muss man konstatieren: die Posten wurden besetzt, die Vorstellung des Regierungsprogramms, die für den SPDU-Unionsparteitag angekündigt wurde, ist bis heute ausgeblieben und die Unionsregierung ist erst gar nicht aktiv geworden.
Nebenbei bemerkt: ich bin sehr gespannt, wie Frau Markievic die bisheirge Arbeit der Unionsregierung Bokelmann bewertet.
Wass wurde uns nicht alles in den wohlfeilen Wahprogrammen angekündigt:
- "Die Liste Friedmann möchte nach der Wahl mit all denjenigen zusammenarbeiten, die willens und in der Lage sind, die Demokratische Union weiterzuentwickeln." Wenn so eine Weiterentwicklung der Lage aussieht, dann frage ich mich doch, wie denn Stillstand in den Augen von Frau Friedmann erst aussehen wird;
- Stärkung des föderalistischen Systems und Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in was auch immer, die Abhaltung von Bürgerforen, die Öffnung des Richteramtes für ausländische Staatsbürger, die Etablierung eines neuen Wirtschaftssystems unter Einbeziehung Astors und Albernias, die Einführung eines Grundeinkommens, ubnd nicht zuletzt eine zuverlässige, aktive und berechenbare Außenpolitik versprach uns Frau Friedmann.
Wenn wir heute uns anschauen, was davon umgesetzt wurde, so lautet die schlichte und einfache Antwort: Nichts.
Wenn man sich anschaut, was wenigstens auf den Weg gebracht wurde, dann lautet die Antwortet: Nichts
Das Einzige, was Unionskanzler Bokelmann bis heute zustande gebracht hat, war die Abgabe einer nebulösen Regierungserklärung vor dem Unionsparlament. Neben vielen schönen Worten und Nebelwerferei, kündigte Unionskanzler Bokelmann an: "Im Bereich der Wirtschafts- und Sozialpolitik wollen wir dem Verfassungsprinzip des Sozialstaates ganz besonders nachkommen. Dazu wird die Einführung eines international kompatiblen Bankensystems nur die Grundlage sein: Steuerprogression, Kinderbetreuung, Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherung sowie ein gesetzliches Grundeinkommen sind unsere ehrgeizigen Ziele auf diesem Gebiet für diese Legislaturperiode." - Bis heute wurde nichts davon auch nur angegangen.
Eine Verfassung der Unionsverfassung wurde angekündigt, die eine zukünftige "Ausschaltung" des Parlaments unmöglich machen soll. - Geschehen ist nichts.
"Die Außen- und Verteidungspolitik der Demokratischen Union", so der Unionskanzler, "soll sich am Charakter der Verfassungen der anderen Staaten orientieren. Das bedeutet, dass wir insbesondere zu uns "wesensverwandten" demokratischen Republiken auf Antica enge diplomatische Kontakte knüpfen wollen. Zu den Vereinigten Staaten und dem Königreich Albernia brauchen wir wieder intensivierte Beziehungen, die auch länger halten müssen als bis zum nächsten Regierungswechsel. Die Außenpolitik der Demokratischen Union soll verlässlich sein." - Was wurde bislang dafür getan? - Nichts.
"Zu Beilegung von Konflikten aus der Geschichte unseres Staates streben wir die Aussöhnung mit Severanien, dem Medianischen Imperium und Barnstorvia an. Aussöhnung bedeutet dabei, alte Wunde heilen zu lassen und mit der Unterschrift unter einen Vertrag keine neuen Wunden zu reißen", kündigte der Unionskanzler an. Geschehen ist bislang - nichts.
Und schließlich noch ein Schuss aus der Hüfte: die Einführung der Wehrpflicht. Auch hier: keine Aktivität, nichts.
In der Zwischenzeit haben wir als Opposition fünf Gesetzesvorlagen in das Unionsparlament eingebracht, von denen die Parlamentspräsidentin immerhin vier bereits zur Diskussion gestellt hat. Wer jedoch erwartet hat, dass die Regierungsfraktionen sich wenigstens dazu äußern würden, ob sie die Anträge unterstützen würden oder nicht oder Änderungsbedarf sehen, der sah sich enttäuscht: die Regierungsfraktionen verweigern im Unionsparlament konsequent jede Mitarbeit.

Meine Damen und Herren,
noch nie in der Geschichte der Demokratischen Union ist eine Unionsregierung so schnell kollabiert wie die von Herrn Bokelmann geführte Unionsregierung aus SPDU und Liste Friedmann, noch nie in der Geschichte der Demokratischen Union ist die erste Hälfte einer Legislaturperiode dermaßen in den Sand gesetzt worden wie von dieser Unionsregierung, einer Unionsregierung, die gebildet wurde, um eine erfolgreich arbeitende Regierung aus dem Amt zu drängen.
"Wir sind außenpolitisch isoliert, die Wirtschaft liegt am Boden, das Unionsgericht, einst Ort großartiger juristischer Debatten, schlummert friedlich vor sich hin. Sieht so eine Erfolgsgeschichte aus, mit der sich eine Unionsregierung rühmen könnte? Wir meinen: Nein! Die Menschen in der Demokratischen Union haben etwas Besseres verdient!" Diese Worte aus der sogenannten Wahlempfehlung der SPDU zur Wahl des 37. Unionsparlaments, richten sich heute gegen ihre eigenen Verfasser: selten hat eine Unionsregierung auf ganzer Linie so versagt wie die Unionsregierung Bokelmann.
Aus diesem Grunde kann ich nur an den Unionskanzler appellieren: beenden Sie den von Ihnen verursachten und zu verantwortenden Stillstand, treten Sie zurück und machen Sie den Weg frei für die Neuwahl des Unionsparlaments. Weitere 2 Monate des Stillstands und der Stagnation, der Hoffnungslosigkeit und des Verfalls hat weder unser Land noch die Menschen, die in ihm wohnen, verdient.

Verfasst: So 14. Apr 2013, 22:28
von Alexander Steinhoff
:klatsch:

Dem kann man nichts hinzufügen. Wir haben zwar etwas Krawall gehabt in unserer Regierungszeit aber wir haben dennoch gearbeitet. Vor allem "zügig" das Präsidium im UP besetzt.

Zumindest nach der Besetzung des Präsidiums in der Aktuellen Legislaturperiode hätte ich mir ein bisschen mehr Aktivität seitens der SPDU gewünscht. Aber selbst meine Amtskollegin, schläft halbwegs auf dem SPDU Parteitag ein......
Bislang hat die SPDU, außer der Regierungsbildung und der Regierungserklärung gar nichts abgeliefert.
Unsere konservative Regierung hat einiges umsetzen können.

Die Bürger, die großes Vertrauen in die SPDU gesetzt hatten, müssen sich bei der nächsten Wahl entscheiden, ob sie weiterhin eine Regierung des nichts tun, weiter beschäftigt sehen will oder ob sie der arbeitenden KDU zur Mehrheit verhilft.

Verfasst: Di 16. Apr 2013, 21:36
von Franz Sperling
:klatsch:

Verfasst: Fr 5. Jul 2013, 18:36
von Helen Bont
Tritt vor die Presse:
Meine Damen und Herren, ich habe die unschöne Aufgabe, Ihnen mitzuteilen, dass Imperialkanzler Alexander Steinhoff sich dazu entschlossen hat, die KDU zu verlassen und sich der SPDU anzuschließen.
Diesen Entschluss teilte er der KDU mit, nachdem Ministerpräsident und Parteikollege van Bloemberg seine Unverständnis für die Nominierung von Premierminister Napolitani für die Kandidatur zum Amt des Unionsratspräsidenten geäußert hatte.
Herr Steinhoff zog den Rücktritt einem klarenden Gespräch vor.
Ich danke Herrn Steinhoff im Namen des Vorstands sowie der gesamten Partei für seine Arbeit nicht nur im Dienste der Konservativ-Demokratischen Union, sondern auch für seine Tätigkeit als Unionsminister und derzeit amtierender Imperialkanzler von Imperia. Ich habe seine Zusammenarbeit stets als angenehm empfunden und wünsche ihm nicht nur alles Gute für seine weitere berufliche und private Zukunft, sondern auch, dass es ihm gelingen möge, in Zukunft Kritik gelassener hinzunehmen, statt jedesmal radikale Konsequenzen zu ziehen.

Verfasst: So 7. Jul 2013, 18:18
von Draga Markievic
Original von Helen Bont
(...) dass Imperialkanzler Alexander Steinhoff sich dazu entschlossen hat, die KDU zu verlassen und sich der SPDU anzuschließen.
Was man hier nicht so alles erfährt.

Verfasst: So 7. Jul 2013, 19:52
von Franz Sperling
Original von Draga Markievic

Was man hier nicht so alles erfährt.
Da sehen Sie mal, wie informativ unsere Pressemitteilungen sind.

Verfasst: Mi 26. Feb 2014, 21:39
von Johannes Kleven
Für den heutigen Abend wird eine Pressekonferenz angekündigt.

Verfasst: Mi 26. Feb 2014, 22:15
von Johannes Kleven
Tritt gemeinsam mit Helen Bont und Rovan Trautmann vor die Pressevertreter.

Meine sehr geerten Damen und Herren,
der Unionsparteitag hat heute einen neuen Unionsvorstand gewählt. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzende: Helen Bont
Stellvertretender Vorsitzender: Rovan Trautmann
Generalsekretär: Johannes Kleven.

Meine Damen und Herren,
die Neuwahl des KDU-Unionsvorstandes zeigt, dass sich die KDU personell langsam aber sicher wieder erholt und eine Regenerierung auch in Regierungsverantwortung möglich ist. Gemeinsam werden wir den erfolgreichen Weg weiter gehen. Jeder, der gemeinsam mit uns zum Wohle unseres Vaterlandes wirken und arbeiten möchte, ist bei uns herzlich willkommen.
Die KDU wird auch weiter den erfolgreichen Kurs von Unionskanzlerin Helen Bont unterstützen und sowohl Kontinuität, Berechenbarkeit und Stabilität als auch für kreative Lösungen der anstehenden Probleme und Herausforderungen sorgen.

Verfasst: Do 27. Feb 2014, 08:40
von Fabian Montary
Original von Johannes Kleven
Meine Damen und Herren,
die Neuwahl des KDU-Unionsvorstandes zeigt, dass sich die KDU personell langsam aber sicher wieder erholt und eine Regenerierung auch in Regierungsverantwortung möglich ist. Gemeinsam werden wir den erfolgreichen Weg weiter gehen. Jeder, der gemeinsam mit uns zum Wohle unseres Vaterlandes wirken und arbeiten möchte, ist bei uns herzlich willkommen.
Die KDU wird auch weiter den erfolgreichen Kurs von Unionskanzlerin Helen Bont unterstützen und sowohl Kontinuität, Berechenbarkeit und Stabilität als auch für kreative Lösungen der anstehenden Probleme und Herausforderungen sorgen.
Ein bisschen viel Politiker-Bla, Herr Generalsekretär, selbst für mich, der schon einiges gewohnt ist, „mit uns ist es gut und geht es gut weiter“. Eine Aussage allerdings, Herr Kleven, löst bei mir nochmal nachfragen aus. „Unser Vaterland“, ist das Bild der KDU denn jenes, dass sich die Einzelstaaten aus der Union gebildet haben? Wollen Sie einen stärkeren Zentralstaat statt Eigenverantwortung der einzelnen Völker der Union?

Verfasst: Fr 28. Feb 2014, 02:02
von Johannes Kleven
Original von Fabian Montary

Ein bisschen viel Politiker-Bla, Herr Generalsekretär, selbst für mich, der schon einiges gewohnt ist, „mit uns ist es gut und geht es gut weiter“. Eine Aussage allerdings, Herr Kleven, löst bei mir nochmal nachfragen aus. „Unser Vaterland“, ist das Bild der KDU denn jenes, dass sich die Einzelstaaten aus der Union gebildet haben? Wollen Sie einen stärkeren Zentralstaat statt Eigenverantwortung der einzelnen Völker der Union?
Vielen Dank, Herr Montary, für Ihre wohlwollende Bewertung meiner kurzen Rede.
Um Ihre Frage zu beantworten: uns geht es insbesondere darum aufzuzeigen, dass zwischen der Union und den einzelnen Ländern kein Gegensatz herrscht. Wir sind als Bürger der einzelnen Länder insbesondere Staatsbürger der Demokratischen Union. Diese ist nicht nur ein technisches Konstrukt, sondern der Garant dafür, dass Frieden, Stabilität und Wohlfahrt geschaffen werden.
Wenn wir dieses gemeinsame Band, das uns eint, stärken wollen, dann brauchen wir auch eine emotionale Bindung an diese Union. Das wollte ich mit "unser Vaterland" zum Ausdruck bringen.