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Verfasst: Mo 22. Sep 2008, 15:29
von Konrad Grimm
Original von Helmut Hennrich
Kein Unternehmer investiert, wenn er nicht davon ausgehen kann, dass das Mehr an Güter- oder Dienstleistungsproduktion auch abgesetzt wird. Absetzen kann ein Unternehmer aber nicht, wenn Einkommenssteigerungen in die Sparquote fließt, sondern wenn sie zu größten Teilen in den Konsum fließen.
Wo die Wirtschaft wächst, wächst die Nachfrage nach Arbeit, was zur Steigerung des Preises für die Arbeit, also der Löhne und Gehälter, führt. Ich glaube nicht, dass das ökonomische Wachstum maßgeblich von der Einkommensverteilung abhängig ist.
Verfasst: Mo 22. Sep 2008, 16:03
von Helmut Hennrich
Original von Konrad Grimm
Wo die Wirtschaft wächst, wächst die Nachfrage nach Arbeit, was zur Steigerung des Preises für die Arbeit, also der Löhne und Gehälter, führt. Ich glaube nicht, dass das ökonomische Wachstum maßgeblich von der Einkommensverteilung abhängig ist.
Es gilt die alte Binsenweisheit "Autos kaufen keine Autos". Sie können Produktionen ausweiten ohne auch nur einen Arbeitsplatz zu schaffen, wenn nämlich die Produktion voll automatisch durchgeführt wird. Aber auch solche Investitionen in Investitionsgüter werden ausbleiben, wenn der Unternehmer befürchten muss, auf Lager zu produzieren. Deswegen: Wirtschaftswachstum wird so gut wie ausschließlich über eine stabil wachsende Binnennachfrage angeregt. Die Binnennachfrage ist aber nur dann stabil wachsend, wenn den unteren und mittleren Einkommensschichten Lohnzuwächse zukommen.
Verfasst: Di 23. Sep 2008, 00:54
von Matt Suchard
Danke fuer die Antwort, Gravity.

Verfasst: Di 23. Sep 2008, 17:11
von SRM
Original von Matt Suchard
Danke fuer die Antwort, Gravity.
Immer gern.
