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Verfasst: Mo 10. Mär 2008, 13:18
von Montgomery Scott
Du nennst es "wahnwitzige Idee", andere "Grund- und Menschenrechte". So what...

Verfasst: Mo 10. Mär 2008, 13:25
von Konrad Grimm
Original von Montgomery Scott
Du nennst es "wahnwitzige Idee", andere "Grund- und Menschenrechte". So what...
Uhhhh, wie schrecklich.

"Leeres Wort des Armen Rechte, leeres Wort des Reichen Pflicht..."

*pfeif*

Ihr Sozialisten habt in den letzten 150 Jahren alles wieder verlernt, was Ihr mal begriffen hattet. Das ist echt beeindruckend.

Verfasst: Mo 10. Mär 2008, 13:29
von Montgomery Scott
Original von Oliver von Palm
Richtig. Dazu und nur dazu ist der Staat da.
Und mehr tut er auch gar nicht. Verschiedene politische Richtungen interpretieren nur unterschiedlich, was die Rechte der Menschen sind. Und nach Meinung der Linken ist es eines jeden Menschen Recht, zu angemessenen Bedingungen eine Arbeit auszuüben und vom Lohn ein angemessenes Leben zu führen. Und wenn die Arbeitgeber dieses Recht nicht respektieren, muss der Staat dagegen einschränken und das Recht des Arbeitnehmers wieder herstellen.

Verfasst: Mo 10. Mär 2008, 13:30
von Baudouin de Billancourt
Original von Montgomery Scott
Du nennst es "wahnwitzige Idee", andere "Grund- und Menschenrechte". So what...
So what? Bist Du schon mal auf die Idee gekommen, dass Rechte objektiv sein können?

Verfasst: Mo 10. Mär 2008, 13:34
von Konrad Grimm
Original von Baudouin de Billancourt
So what? Bist Du schon mal auf die Idee gekommen, dass Rechte objektiv sein können?
Darin seid Ihr Euch offensichtlich sehr einig, wie alle, die glauben, dass es sowas wie "Recht" in einem wie auch immer gearteten gibt, der darüber hinaus geht, Recht zu verstehen als soziale Normen, die gewaltsam durchgesetzt werden.
Man könnte sogar noch einen Schritt weitergehen, die Gesellschaft streichen - und kommt zu der simplen Einsicht: Recht ist nichts als Macht.

Verfasst: Mo 10. Mär 2008, 13:36
von Oliver von Palm
Original von Montgomery Scott

Und mehr tut er auch gar nicht. Verschiedene politische Richtungen interpretieren nur unterschiedlich, was die Rechte der Menschen sind. Und nach Meinung der Linken ist es eines jeden Menschen Recht, zu angemessenen Bedingungen eine Arbeit auszuüben und vom Lohn ein angemessenes Leben zu führen. Und wenn die Arbeitgeber dieses Recht nicht respektieren, muss der Staat dagegen einschränken und das Recht des Arbeitnehmers wieder herstellen.
Das ist auch eine grundsätzlich liberale Anschauung, die ich grundsätzlich teile ;).

Verfasst: Mo 10. Mär 2008, 13:38
von Oliver von Palm
Original von Baudouin de Billancourt

So what? Bist Du schon mal auf die Idee gekommen, dass Rechte objektiv sein können?
Fragen wir mal so: Ws hälst du denn für Rechte? Ich sagte es schon mal: Wenn jemand eine Arbeit annimmt, ist er eben oft nicht in der Lage, die Bedingungen wirklich frei auszuhandeln.

Verfasst: Mo 10. Mär 2008, 13:39
von Montgomery Scott
Original von Baudouin de Billancourt
So what? Bist Du schon mal auf die Idee gekommen, dass Rechte objektiv sein können?
Das denke ich prinzipiell auch. Die Rechte der Menschen sind die, die ihrer Selbstverwirklichung im sozialen Kontext unter dem Gleichheitsgrundsatz entsprechen.

Verfasst: Mo 10. Mär 2008, 13:46
von Baudouin de Billancourt
Original von Oliver von Palm
Fragen wir mal so: Ws hälst du denn für Rechte?
Ein Recht ist ein moralisches Prinzip, das die Handlungsfreiheit eines Menschen in einem gegebenen Kontext definiert und billigt.
Ich sagte es schon mal: Wenn jemand eine Arbeit annimmt, ist er eben oft nicht in der Lage, die Bedingungen wirklich frei auszuhandeln.
Na und? Besteht eine freie Aushandlung der Bedingungen für Dich darin, dass eine der Parteien sie allein bestimmt? Wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer ohne Gewalteinwirkung einen Vertrag abschließen, hast Du nicht das geringste Recht, ihnen da reinzupfuschen.
Und Du verwirkst mit solchen Aussagen übrigens das moralische Recht, Dich liberal zu nennen.

Verfasst: Mo 10. Mär 2008, 13:48
von Baudouin de Billancourt
Original von Montgomery Scott
Das denke ich prinzipiell auch. Die Rechte der Menschen sind die, die ihrer Selbstverwirklichung im sozialen Kontext unter dem Gleichheitsgrundsatz entsprechen.
Hm. Gar nicht so schlecht wie die üblichen Definitionen, die man zu hören bekommt. Aber was ist für Dich Selbstverwirklichung, und auf was beschränkst Du den Gleichheitsgrundsatz?