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Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 12:32
von pjotr
Original von Lord of Macshire
Natürlich, man kann ja wohl erwarten, daß auf einer deutschen Pressekonferenz, vor überwiegend deutschen Journalisten, die im deutschen TV übertragen wird, deutsch gesprochen wird.
Der Journalist hat doch angeboten dass Westerwelle auch auf Deutsch antworten kann. Stattdessen hat er blöd rumgekeift und einen dummen "das ist Deutschland hier"-Spruch abgelassen.
Darf man jetzt nicht mehr erwarten, dass ein zukünftiger Außenminister auf die Fragen von ausländischen Journalisten antwortet?
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 12:46
von Lady Enigma
Und? War da nicht Deutschland? Wenn dieser Journalist denn das Deutsche beherrscht, wieso benutzt er es dann nicht für seine Frage?
Eigentlich schon eine Frage des Anstandes....
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 12:48
von SRM
Original von pjotr
Der Journalist hat doch angeboten dass Westerwelle auch auf Deutsch antworten kann. Stattdessen hat er blöd rumgekeift und einen dummen "das ist Deutschland hier"-Spruch abgelassen.
Darf man jetzt nicht mehr erwarten, dass ein zukünftiger Außenminister auf die Fragen von ausländischen Journalisten antwortet?
Absolut meine Meinung. Und hier zeigt sich das Getunte auch wieder.

Ich freue mich auf die Schlagzeilen.
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 12:55
von Rafael van der Linden
Original von pjotr
Darf man jetzt nicht mehr erwarten, dass ein zukünftiger Außenminister auf die Fragen von ausländischen Journalisten antwortet?
Oh, darf man nicht mehr erwarten als billiges instrumentalisieren einer absolut gerechtfertigten und in jedem anderen Land selbstverständlichen Aufforderung?
Westerwelle hat
1. nicht als Außenminister geantwortet, sondern als Parteichef einer deutschen Partei auf einer in Deutschland stattfindenden Pressekonferenz nach der deutschen Bundestagswahl.
2. auf Fragen von aus- und inländischen Journalisten gleichermaßen geantwortet. Die anderen ausländischen Journalisten (z.B. eine ukrainischen Journalistin) haben es auch hingekriegt, auf deutsch zu fragen.
Das albernste daran ist, dass der BBC-Reporter bei der deutschen Antwort von Westerwelle dann genickt hat und diese anscheinend gut verstanden hat. Er ist aber halt einfach davon ausgegangen, dass der doofe Deutsche schon brav auf Englisch antworten wird.
Es ist substanzlose billige Propaganda, hier so zu tun, als ob:
Westerwelle kein Englisch könnte,
Westerwelle keine Fragen von Ausländern beantworten wollte,
Der gute Deutsche: "Wie kann er denn dann Außenminister werden, wenn er nicht mal den Kotau vor einem arroganten britischen Journalisten hinkriegt?"
Bla bla, das ist kalter Kaffee.
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 15:43
von Jan-Claudius von Blomkohl Cullen
:daumen:
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 16:30
von Lady Enigma
:klatsch:
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 16:35
von Kathryn Janeway
Bitte, wir wissen doch alle, dass Westerwelle sich schon in der Rolle als Außenminister sieht und so handelt. Da kann man durchaus erwarten, dass er einem ausländischen Journalisten auf Englisch und nicht auf Deutsch antwortet. Alles andere ist bigott.
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 16:38
von Johan Kalliklesson
Original von Kathryn Janeway
Bitte, wir wissen doch alle, dass Westerwelle sich schon in der Rolle als Außenminister sieht und so handelt. Da kann man durchaus erwarten, dass er einem ausländischen Journalisten auf Englisch und nicht auf Deutsch antwortet. Alles andere ist bigott.
Inwiefern bigott? Passt das Wort zu dem was Sie sagen wollen?
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 16:41
von Kathryn Janeway
Original von Johan Kalliklesson
Inwiefern bigott? Passt das Wort zu dem was Sie sagen wollen?
Ja. Man kann nicht AuMi werden wollen und dann gleichzeitig so arrogant sein. Außerdem wird man auch sicher bald sehen, wie Westerwelle sich bei Obama zum Bückling macht.
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 16:47
von Lady Enigma
Eben! Nicht zum Bückling machen! In Deutschland wird deutsch gesprochen! Zumal, wenn dieser Journalist der deutschen Sprache anscheinend mächtig ist!