Seite 17 von 24
Verfasst: Mo 1. Sep 2008, 10:29
von SRM
Original von Paulina Ravenstein
Ja, aber mein Problem ist, selbst wenn es ganz viele Akademien gibt:
Wie können Sie garantieren, dass die Kinder sich vollkommenfrei von EInflüssen der Firma entwickeln?
Warum sollte ich das garantieren wollen? Ich möchte eine Freiheit von staatlichem Zwang erzielen. Die Firma kann man sich hingegen aussuchen.
Verfasst: Mo 1. Sep 2008, 10:48
von Paulina Ravenstein
Original von SRM
Warum sollte ich das garantieren wollen? Ich möchte eine Freiheit von staatlichem Zwang erzielen. Die Firma kann man sich hingegen aussuchen.
Und hier ist doch der Knackpunkt,
sollen die Eltern das für die Kinder aussuchen, welche Meinung sie vertreten sollen? Sollen die Kinder, so jung wie sie sind, so eine entscheidung treffen? Das Kind, kann sich dann einfach nicht frei von Einflüssen entwickeln. Natürlich sind auch Lehrer nicht politisch unbefangen, aber die Meinungen sind gestreuter. Ich bezweifle, dass so etwas an ihren geplanten Schulen möglich ist. Das ist für Kinder nicht föderlich!
Verfasst: Mo 1. Sep 2008, 10:50
von SRM
Solang die Eltern minderjährig sind, treffen die Eltern die Entscheidungen - korrekt. Das ist in jedem Falle sinnvoller, als wenn der Staat diese Aufgabe übernimmt.
Verfasst: Mo 1. Sep 2008, 10:54
von Paulina Ravenstein
Ich schätze eine Diskussion macht an diesem Punkt keinen Sinn mehr, sie verstehen mein Zweifeln einfach nicht und ich bin müde, es zu versuchen zu erklären. Meine Meinung bleibt, so ein Bildungssystem ist Müll und schadet den Kindern als dass sie ihnen hilft.
Verfasst: Mo 1. Sep 2008, 10:56
von SRM
Ich verstehe die Zweifel durchaus, sehe diese jedoch als unbegründet an.
Verfasst: Mo 1. Sep 2008, 13:39
von Michael Schneider
Original von SRM
Doch absolut. Es nutzt niemandem, die Jugend in die Arbeitslosigkeit hineinauszubilden. Stattdessen ist bspw. das Konzept der Berufsakademien auf Studienebene deutlich zielführender. Wie Sie hier auf eine Arm-Reich-Neiddebatte kommen, bleibt mir verschlossen.
Dagegen. Einfach weil niemand den markt so genau vorhersehenkann. Innerhalb von nur 2 jahren wird vieles anders. Zweitens werden dann universitäre Studien wie Philosophie, Malerei usw. eher Nebenfächer sein und die Kunst, wie wir sie kennen, aussterben, da sie allein um des Marktes willen egschaffen wird...was ich widerlich finde.
Verfasst: Mo 1. Sep 2008, 13:42
von Rainer Zufall
Richtig. Ich zB habe Byzantinistik, Kunstgeschichte und Ideengeschichte des Fernen Ostens studiert und aus mir ist trotzdem was geworden!
Verfasst: Mo 1. Sep 2008, 14:02
von Damian Fuller
Original von Michael Schneider
Ganz einfach: das man sich irgendwann selbst verkaufen muss oder seine Kinder, um das nackte Überleben zu sichern. Heute bekommen wir Lohn für unsere Arbeit, aber was ist wenn unsere Arbeit nicht mehr benötigt wird?
Das ist doch eigentlich bisher der Normalfall. Solange man verdient versorgt man sich und seine Familie selbst. Sollte der Verdienst ausfallen und man nichts angespart oder versichert haben, gibt es z.B. die Sozialhilfe oder eine negative Einkommenssteuer etc.
Und wenn man eine Zeit lang sehr gut verdient, kann man sich etwas ansparen oder besondere Versicherungsleistungen für eine solche Notzeit kaufen.
Verfasst: Mo 1. Sep 2008, 14:55
von SRM
Original von Damian Fuller
Das ist doch eigentlich bisher der Normalfall. Solange man verdient versorgt man sich und seine Familie selbst. Sollte der Verdienst ausfallen und man nichts angespart oder versichert haben, gibt es z.B. die Sozialhilfe oder eine negative Einkommenssteuer etc.
Und wenn man eine Zeit lang sehr gut verdient, kann man sich etwas ansparen oder besondere Versicherungsleistungen für eine solche Notzeit kaufen.
Korrekt, für diese Fälle gibt es bspw. Erwerbsunfähigkeitsversicherungen aus privater Hand.
Verfasst: Mo 1. Sep 2008, 15:14
von Damian Fuller
Original von Michael Schneider
Dagegen. Einfach weil niemand den markt so genau vorhersehenkann. Innerhalb von nur 2 jahren wird vieles anders.
Warum sollte eine private Uni in diesem Fall weniger flexibel sein als eine staatliche? Dass sich die Anforderungen des Marktes/der Wirtschaft ändern ist unabhängig von der Art der Unis.
Zweitens werden dann universitäre Studien wie Philosophie, Malerei usw. eher Nebenfächer sein und die Kunst, wie wir sie kennen, aussterben, da sie allein um des Marktes willen egschaffen wird...was ich widerlich finde.
Warum sollte Kunst nicht studiert werden können, wenn es dafür Nachfrage=Studenten gibt und Kunst am Markt eine Nachfrage hat? Und Philosophen können auch an privaten wie an staatlichen Unis ausgebildet werden.