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Verfasst: Mo 27. Apr 2009, 12:45
von Konrad Grimm
Original von Montgomery Scott
Das erscheint mir wenig plausibel. Du tust ja so, als wäre das Strafmaß in Ländern ohne Todesstrafe für Raub und Raubmord identisch.
Nein, aber die Abwägung, ob ich vielleicht fünf Jahre Knast (realistisch, denn auf eine Entführung 10 Jahre zu kriegen ist nicht unwahrscheinlich, auf Mord lebenslänglich mit Entlassung nach 15 Jahren auch nicht) mehr riskiere, ist eine andere, als wenn ich das Leben riskiere.

Verfasst: Mo 27. Apr 2009, 13:20
von pjotr
Die fabulöse Wirkung der Todesstrafe zeigt sich doch alleine schon durch die unglaublich niedrige Kriminalitätsrate amerikanischer Innenstädte </irony>

Verfasst: Mo 27. Apr 2009, 14:39
von Konrad Grimm
Original von pjotr
Die fabulöse Wirkung der Todesstrafe zeigt sich doch alleine schon durch die unglaublich niedrige Kriminalitätsrate amerikanischer Innenstädte </irony>
Warum immer der Vergleich mit den USA? Warum nicht Japan oder Südkorea? Das sind auch beides moderne Industrienationen mit Todesstrafe. Oder Singapur, das ist auch ein guter Vergleichsmaßstab, schon, weil es zu den Ländern gehört, die - ganz zu recht, wie ich finde - die Todesstrafe auch gegen Drogendealer vollstreckt.

Amerika hat kein vernünftiges Sozialsystem und zudem eine zu leichte Verfügbarkeit von Waffen.

Verfasst: Mo 27. Apr 2009, 16:10
von Felipe Gutierrez
Original von Konrad Grimm
Amerika hat kein vernünftiges Sozialsystem und zudem eine zu leichte Verfügbarkeit von Waffen.
Die USA haben zumindest ein größeres Sozialsystem als man gemeinhin annimmt. Und die meisten Verbrechen werden in den USA immer noch mit illegalen Waffen verübt.

Verfasst: Mo 27. Apr 2009, 17:29
von Kathryn Janeway
Die USA und ein Sozialsystem? Du meinst, es sei ein Sozialsystem, in dem ein Mensch in einem Krankenhauswarteraum verrecken kann vor laufen Überwachungskameras und keiner greift ein?

Verfasst: Mo 27. Apr 2009, 17:34
von Kintaro Bergmann
Die Amerikanische Gesellschaft und die Amerikanische Lebensart (die haben da so einen blöden begriff da für) bilden in meinen Augen die Unterste Stufe von "Intelligenten" Menschlichen Lebensformen.

Verfasst: Mo 27. Apr 2009, 17:44
von Robert Cullen
American way of life... sehr schwer zu merken.

Aber wer bist du, dass du dich so über andere stellst? Glaubst du, du bist was besseres? Glaubst du jeder Amerikaner ist dumm?

Verfasst: Mo 27. Apr 2009, 17:45
von Konrad Grimm
Original von Felipe Gutierrez
Die USA haben zumindest ein größeres Sozialsystem als man gemeinhin annimmt.
Das stimmt, in der Tat haben sie vor allem ein recht teures, aber kein sehr effizientes, will heissen: Transferzahlungen mag es ja geben, aber Sozialisierungsmaßnahmen nur höchst unzureichend.
Und die meisten Verbrechen werden in den USA immer noch mit illegalen Waffen verübt.
Auch das mag richtig sein, allerdings sind sie dennoch viel zu leicht verfügbar.

Verfasst: Mo 27. Apr 2009, 17:48
von Robert Cullen
Original von Konrad Grimm

Oder Singapur, das ist auch ein guter Vergleichsmaßstab, schon, weil es zu den Ländern gehört, die - ganz zu recht, wie ich finde - die Todesstrafe auch gegen Drogendealer vollstreckt.
In Singapur bist du auch dran, wenn du deine Asche fallen lässt, und schwups ist man auf der Zeitung zu sehen...

Verfasst: Mo 27. Apr 2009, 19:53
von Lady Enigma
Original von Kintaro Bergmann
Die Amerikanische Gesellschaft und die Amerikanische Lebensart (die haben da so einen blöden begriff da für) bilden in meinen Augen die Unterste Stufe von "Intelligenten" Menschlichen Lebensformen.
Genau! Untermenschen! Schnell ausrotten! :rolleyes: