Verfasst: Do 31. Jul 2008, 14:29
Oh, fein, aus dem Kontext gerissene Zitate. Noch mehr Links zu Verschwörungstheoretikern auf Lager?
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Oh, fein, aus dem Kontext gerissene Zitate. Noch mehr Links zu Verschwörungstheoretikern auf Lager?
Die Marx-Engels-Werke der SED waren sicherlich darauf ausgelegt, Marx und Engels zu verleumden und schlecht zu machen...Original von Montgomery Scott
Oh, fein, aus dem Kontext gerissene Zitate. Noch mehr Links zu Verschwörungstheoretikern auf Lager?
_Original von Tennessee Rockefeller
Mit Wut auf jemanden im Bauch lernt es sich schlechter, also Strich jetzt unter den Wortwechsel
Stellen Sie die durchaus nicht von wenigen Menschen in den Raum gestellte These, dass Marx persönlich ein nicht gerade menschenfreundlicher, von Lassal(le) und Engels lebender, Theoretiker-Extremist war, aus ihrer Sicht dar.Original von Montgomery Scott
Oh, fein, aus dem Kontext gerissene Zitate. Noch mehr Links zu Verschwörungstheoretikern auf Lager?
Das ist zweifellos wahr. Allerdings kann ein Staat, der tatsächlich in gewisser Weise sein Volk als Souverän behandelt, dieses Volk nicht ausbeuten sondern nur das Volk kann mit seiner Hilfe jemanden ausbeuten.Original von Tennessee Rockefeller
Übrigens bedeutet eine demokratische Organisation keinen moralischen Persilschein für einen Staat
Den Gedanke habe ich hier seit langem. Der eigentliche Konflikt besteht eigentlich nur in einer Frage: Wer ist mit der Trennung von politischer und ökonomischer Macht zum Hauptfeind der Freiheit geworden?Tja, ironischerweise sind sich Marxisten einer- und die Anhänger großer anarchokapitalischer Denker wie z. B. Murray Rothbard in ihren Zielvorstellungen erstaunlich ähnlich, tatsächlich stehen sie einander näher als Marxisten etwa etatistisch orientierten Sozialisten oder Sozialdemokraten, oder Anarchokapitalisten Neoliberalen und Neokonservativen.
Vielleicht sollten wir mal überdenken ob es so klug ist, einander in simulationsexternen Diskussionen als Antagonisten zu betrachten, und mit wem wir überhaupt so Seite an Seite streiten
Das Hauptproblem ist, dass die Institutionen, in denen die größte Mehrarbeit gebündelt ist, nicht auch Hauptträger des Gemeinwesens ist.Mach doch mal die Augen auf: in verfallenden Gebäuden verblödet ein anachronistisches Schulsystem auf verrottenden Möbeln sitzende Kinder und Jugendliche, vor allem die Klein- und Massenkriminalität (also Delikte wie Diebstahl, Betrug, vorsätzliche Körperverletzung, Hehlerei, Erpressung, aber auch Raub) ist völlig außer Kontrolle (in Mecklenburg-Vorpommern z. B. laufen insbesondere zu Jugendarrest verurteilte straffällige Jugendliche bis zum Eintritt der Vollstreckungsverjährung frei herum, weil es nicht genug Einrichtungen gibt, um das Zuchtmittel zu vollstrecken), je nachdem vor einem Gericht welchen Zweiges du klagst vergehen bis zu anderthalb Jahre und länger bis zu einer Entscheidung in erster Instanz (und das nicht, weil die Verfahren so langwierig oder schwierig wären, sondern weil schlicht Richter fehlen), aus Aufgaben welche m. E. kommerziell tatsächlich nicht sinnvoll zu erfüllen sind und besser zum allseitigen Nutzen von einer Solidargemeinschaft getragen werden wie z. B. Post sowie öffentlicher Personenverkehr zieht die öffentliche Hand sich zurück, selbst die von Minarchisten für notwendig bzw. sinnvoll befundene staatliche Rechtspflege ist in Auflösung begriffen, Stichwort: private Schlichtungsstellen oder bald privatisierte Zwangsvollstreckung - wie viele Beispiele brauchst du noch um zu erkennen, dass der Staat diejenigen Dinge, die man ihm allgemein als Daseinsberechtigung aufgibt, wie z. B. den Schutz von Leben, Gesundheit und Eigentum seiner Bürger, gerechte und unparteiliche Entscheidung von Streitigkeiten, Bildung oder Organisation allgemein benötigter, privatwirtschaftlich nicht kosteneffektiv zu bewältigender Aufgaben, eben nicht mehr erfüllt, während es Menschen in diesem Land gibt, die nach Abzug aller von ihnen zu erbringen Steuern und Abgaben unter das wirtschaftliche Existenzminimum rutschen?!
Nein, eine Bürgerversicherung wäre das Ende des Bürokratiemonsters "Krankenversicherung". Alle Bürger bezahlen einen festen Prozentsatz ihres Gehaltes und erhalten die gleichen Leistungen. Zentral verwaltet. Wer sich darüber hinaus privat für irgendwelchen Firlefanz versichern will, kann das ja gerne tun. Das Gesundheitswesen ist jedoch ein *Gemeinwesen*, das solidarisch finanziert gehört. Kein Wunder, dass es nicht adäquat finanzierbar ist, wenn sich die Besserverdiener in ihren eigenen Club verabschieden dürfen, wo sie nicht mehr zur Versorgung derjenigen beitragen müssen, denen sie ihr hohes Gehalt verdanken.Hö?! Welche Logik ist das denn? Eine Bürgerversicherung bedeutete doch nur, dass die aufgeblähten gesetzlichen Kassen noch ein paar Millionen Versicherte mehr "verwalten" müssten, was dann mit der Begründung, das Mehr an Verwaltungsaufwand überstiege den Einnahmenzuwachs nur zu Beitragserhöhungen führte.
Besser: freie Wahl zwischen gesetzlichen und privaten Krankenkassen für alle, oder noch besser: gesetzliche Krankenkassen platt machen.
Kann ich im Großen und Ganzen unterschreiben. Mit dem Wort Ausbeutung muss man dabei jedoch vorsichtig sein: Der Staat bereichert sich nämlich nicht daran. Die politischen Machthaber kriegen die Steuergelder nicht (das Thema Diätenerhöhung mal außen vor gelassen) auf ihre Konten. Natürlich kann man soweit gehen, sich ins Gedächnis zu rufen, dass die Politiker, die die Steuergeschenke für Großkonzerne durchsetzen, später Berater- und Aufsichtsratposten bei eben solchen Konzernen erhalten aber das ist noch kein Argument dafür, dass der Staat als Ganzes wirklich als Ausbeuter auftritt.Also, tatsächlich verhält es sich doch eher so, dass der Staat sowohl Unternehmer als auch abhängig Beschäftigte gleichermaßen ausbeutet, Gnade lässt er nur und wohl aus schierer Dummheit (was gäbe es da nicht für ihn zu holen...) gegenüber einigen wenigen multinationalen Konzernen ergehen (der Handwerksmeister mit einer einstelligen Zahl angestellter Gesellen geht pleite, weil ihm nach Zahlung sämtlicher Steuerarten sowie Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung nichts mehr übrig bleibt, während Bayer, BASF und Co. faktisch steuerfrei gestellt werden - verstehe das, wer will, aber wer hier der Ausbeuter ist und wer die Ausgebeuteten sollte klar sein...)
Nun habe ich umfassende Beweise gegen Marx und Engels, die beiden wichtigsten Theoretiker des Sozialismus geliefert. Natürlich wird jetzt gefordert: "Nein, nein, es ging nicht um Aussagen von ein paar von denen! Gibt es auch nur einen sozialistischen Heiligen, so ist der Sozialismus erwiesen heilig!"Ich hätte mal gerne Belege (Zitate und Begründungen aus Schriften, Reden, Essays etc. von Karl Marx, Friedrich Engels, Rosa Luxemburg, Karl und Willhelm Liebknecht, August Bebel, Ferdinand Lassalle, Kurt Schumacher, Pierre-Joseph Proudhon, Robert Owen, Henri de Saint-Simon, Eduard Bernstein, Rudi Dutschke, Karl Kautsky, Robert Havemann, Wolf Biermann u.a.)
Ich verpacke gar nichts in Worthülsen. Im Grunde habe ich gar nicht den Wunsch, dich zu überzeugen. Ich weiss, dass es von deiner Sorte viel zu viele gibt. Mein Leben ist mir zum Missionieren zu schade.Original von Wolfgang Müller
Um es zusammenzufassen, einige wie Grimm und Tennessee sollten mal lernen zu differenzieren. Desweiteren seit ihr schon irgendwie Soziopathen. Eure Rhetorik ist polemisch, schwallig und beschränkt sich darauf Andersdenkende ohne jedes tatsächliches Wissen als dumm zu bezeichnen oder als "zu jung, vorpubertär". Ihr selber könnt nicht mit Kritik umgehen, aber meint selber euch solche zu leisten zu dürfen. Und statt euch kurz zu fassen, verpackt ihr euren asozialen Unfug in Worthülsen.
Ja, das MM ist hyperkapitalistisch...Original von James Didot
Das "Manager Magazin" ist sicher so eine seriöse Nachrichtenquelle wie "Neues Deutschland" oder die TAZ.

Die Redaktion von http://www.mehr-freiheit.de ist sicher darauf bedacht, Zitate von Marx und Engels repräsentativ auszuwählen und mit Rücksicht auf den Kontext darzustellen.Original von Konrad Grimm
Die Marx-Engels-Werke der SED waren sicherlich darauf ausgelegt, Marx und Engels zu verleumden und schlecht zu machen...