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Verfasst: So 15. Jul 2007, 13:24
von Kreittmayr
Hitler unter Unschuldsvermutung vor Gericht zu stellen, um ihm seine Schuld persönlich nachzuweisen, ist absurd. Das ist ein Ins-Lächerliche-Ziehen der Gerechtigkeit.
Verfasst: So 15. Jul 2007, 14:40
von Georg Friedrich von Jagonburg
Ist es gerecht, jemanden ohne Prozess umzubringen?
Meines Erachtens nach nicht.
Auch die Entführung Eichmanns sehe ich als vollkommen illegitim an, da es für mich keinen Unterschied macht, ob Israel einen Kriegsverbrecher oder einen unbescholtenen Bürger Argentiniens verschleppt hat.Letztendlich wurde 1.Die Staatsgewalt Argentiniens untergraben, da Argentinien nicht ausliefert und 2. Ein terrorisitischer Akt begangen, in welchem man einem Menschen seine Rechte verweigerte.Der Staat Israel hatte absolut kein Recht ihn zu entführen und darum würde ich diesen Staat schon als Verbrecherloch ansehen.
Nochmal zur Todesstrafe zurück.
Erstens halte ich diese vollkommen für falsch, egal was derjenige,der sie bekommen soll getan hat.
Zweitens ist es eigentlich nicht das Recht eines Gerichtes über Leben und Tod eines Menschen zu bestimmen, da dies widerum unmenschlich und barbarisch ist.
Drittens ist Israel mit solchen Entführungen nicht einen Deut besser als Nazi-Deutschland unter Hitler.Das sind ja GeStaPo Methoden, welche die da anwenden.
Viertens verachte ich Staaten wie die USA oder Israel, in welchen die Todesstrafe noch verhängt werden.
Verfasst: So 15. Jul 2007, 15:15
von Amber Marie Ford
Original von Karl von Jagonburg
Ist es gerecht, jemanden ohne Prozess umzubringen?
Meines Erachtens nach nicht.
Meines Erachtens nach auch nicht. Aber manchmal ist es notwendig. Wenn man einen Tyrannen gestürzt hat, muss man ihn unschädlich machen. Die Rumänen haben es 1989 ganz richtig gemacht, indem sie Nicolae Ceau_escu zusammen mit seiner Frau in einem halbtägigen Schnellverfahren - das man wohl kaum als ordentlichen Prozess werten kann - zum Tode verurteilt und auf der Stelle hingerichtet haben. Wir Deutschen haben es im selben Jahre völlig falsch gemacht, nach dem Sturz der SED-Diktatur hätte man die Honeckers, Krenz, Mielke, Mittag und den ganzen Rest des Politbüros ohne langes Fackeln an die Berliner Mauer stellen und erschießen sollen. Nicht, weil dass die gerechte Strafe für ihre Verbrechen gewesen wäre, sondern um zu verhindern, dass sie weiterhin Schaden anrichten.
Glaub mir, hätten sämtliche Nachrichtensendungen in Ost wie West eines Abends um die Jahreswende 1989/90 mit Bildern von den Leichen dieser Verbrecher vor der Mauer, mit Blutspritzern und Einschusslöchern aufgemacht, wir hätten heute Ruhe vor der SED im Bundestag, in Landtagen und Landesregierungen, Ruhe vor Gysi, Bisky, Wagenknecht, Kipping und Konsorten weil sie sich nicht trauen würden öffentlich ihre rote Hetze und Lügenpropganda auszukotzen, Ruhe vor Lafontaine weil der sich endlich in seiner Saarbrücker Villa zur Ruhe gesetzt hätte, und wenn eine Berliner Volkswirtin namens Lucy Redler davon quatschte, H&M zu enteignen würde es auch niemanden interessieren. Chance vertan, jetzt müssen wir den Fehler ausbaden...
Verfasst: So 15. Jul 2007, 15:26
von Oliver von Palm
Man hätte eben auch die SED verbieten müssen.
Verfasst: So 15. Jul 2007, 15:26
von Amber Marie Ford
Aber nicht ohne die gleichzeitige Feststellung, dass sie eine verbrecherische Organisation war bzw. ist - genauso wie die NSDAP!
Edit: Rechtschreibung
Verfasst: So 15. Jul 2007, 15:28
von Oliver von Palm
Original von Amber Marie Ford
NIcht ohne die Feststellung, dass es eine verbrecherische Organisation war - genauso wie die NSDAP!
Für mich ist Sozialismus genauso ein Verbrechen wie Faschismus. Es ist ja im Prinzip dieselbe totalitaristische Pampe in unterschiedlichen Mäntelchen.
Verfasst: So 15. Jul 2007, 15:30
von Georg Friedrich von Jagonburg
Das eine Mäntelchen ist braun und das andere rot.
Das ist richtig.
Verfasst: So 15. Jul 2007, 15:36
von Amber Marie Ford
Letztlich besteht gar kein substanzieller Unterschied zwischen Nationalsozialismus und Sozialismus, bekanntlich haben diese beiden Bewegungen ihre Mitglieder und Unterstützer im Laufe des 20. Jahrhunderts ja öfter mal untereinander ausgetauscht. Mit dem "Bund Sozialistischer Arbeiter" (BSA) ist mittlerweile sogar eine rechtsextremistische Splitterpartei in einer linksextremistischen Sammelsplitterpartei, der "Partei für Soziale Gleichheit, Sektion der Vierten Internationale" aufgegangen =) :klatsch: :daumen:
Verfasst: So 15. Jul 2007, 15:52
von Oliver von Palm
Und am Ende vereinigen sich Linke und NPD zur "Nationaldemokratisch-Sozialistischen Partei"

Verfasst: So 15. Jul 2007, 16:00
von Amber Marie Ford
Das gemeinsame Programm:
- "Den Bonzen auf die Finger klopfen";
- den "Systemwechsel" herbeiführen;
- H&M enteignen;
- 800 € Grundeinkommen + 500 € Kindergeld je Kind;
- Ausländer raus: alle US-Amerikaner (einschließlich hier stationierter Soldaten) werden ausgewiesen;
- Länderfreundschaft Deutschland - Iran, zusammen gegen Israel;
- verpflichtende Diskussionskurse für alle: "War es im 3. Reich oder in der 'DDR' besser?"
Noch Ideen, Vorschläge, Anregungen...?
