Verfasst: Fr 18. Dez 2009, 17:50
Zunächst einmal ist es schlicht unwahr zu behaupten, der Islam sei friedlich. Der Islam als Ideologie ist nicht friedlich, sondern strebt die Unterwerfung der ganzen Welt unter seine Lehren und Vorschriften an, und das mit allen zu Gebote stehenden Mitteln, von Unterwanderung bis zur Gewalt.
Man kann sich allenfalls darüber unterhalten, inwiefern Muslime - also die Menschen selbst, nicht ihre Ideologie als solche - friedlich sind. Aber auch dabei darf man nicht die notwendige Differenzierung zwischen "friedlich" und "nicht aktiv gewalttätig" unterlassen bzw. verwischen. Man kann nämlich auch passiv gewalttätig sein, indem man die Gewalt, die andere im Namen einer Ideologie verüben, der man selbst anhängt, billigt oder gutheißt, meinetwegen auch mit Bedenken oder Kopfschmerzen: "Ich weiß ja nicht recht, ob es wirklich richtig ist, Ungläubige zu massakrieren - aber inschallah (wie es Allah gefällt)!"
Hinter jedem Selbstmordattentäter, ob er sich nun in einem Nahverkehrszug in Westeuropa, vor einer Polizeiwache im Irak, einem ISAF-Lager in Afghanistan oder in einer Diskothek in Israel in die Luft jagt, stehen seine Sippschaft, seine Moscheegemeinde, seine Freunde, seine Nachbarn usw. Selbstmordattentäter sind keine "verwirrten Einzelgänger", die in Einsamkeit und Isolation aus einem auf ihre Umwelt projizierten Selbsthass ihre Mordpläne ausbrüten. Sie sind sehr eng und aktiv in ihr Umfeld integriert sind, dass sie nicht durch Ausgrenzung, Missachtung und Mobbing zu dem macht, was sie sind, sondern gerade durch Ansporn, Bestätigung und Anerkennung!
Sprengt sich ein Moslem irgendwo in die Luft und reißt andere Menschen mit sich in den Tod, dann ist das nicht allein seine Tat, sondern dann hat er Millionen Mittäter auf der ganzen Welt, in der ganzen "Umma" (der islamischen Nation).
Wenn in Deutschland 50 Neonazis marschieren, stellen sich ihnen 1.000 Gegendemonstranten in den Weg. Wird ein Mensch aus rassistischen Gründen ermordert, verwandelt sich der Tatort in ein Meer aus Kerzen, Blumen, Plakaten und Stofftieren, und 10.000 Menschen bilden eine Lichterkette gegen Ausländerfeindlichkeit.
Wo war die Trauer, die Anteilnahme, die Solidarität in der islamischen Welt nach den Anschlägen von New York, Bali, London, Madrid? Sag mir, wo? Deine muslimischen Freunde waren natürlich sehr betrübt und haben diese Taten verurteilt. Aber hunderttausende Moslems weltweit haben auf den Straßen getanzt.
Alle ahnungslos? Suchen alle bloß einen "Vorwand" für Gewalt? Nur eine Handvoll intellektueller Euro-Muslime haben den wahren Durchblick?
Naja, wer es unbedingt glauben will...
Man kann sich allenfalls darüber unterhalten, inwiefern Muslime - also die Menschen selbst, nicht ihre Ideologie als solche - friedlich sind. Aber auch dabei darf man nicht die notwendige Differenzierung zwischen "friedlich" und "nicht aktiv gewalttätig" unterlassen bzw. verwischen. Man kann nämlich auch passiv gewalttätig sein, indem man die Gewalt, die andere im Namen einer Ideologie verüben, der man selbst anhängt, billigt oder gutheißt, meinetwegen auch mit Bedenken oder Kopfschmerzen: "Ich weiß ja nicht recht, ob es wirklich richtig ist, Ungläubige zu massakrieren - aber inschallah (wie es Allah gefällt)!"
Hinter jedem Selbstmordattentäter, ob er sich nun in einem Nahverkehrszug in Westeuropa, vor einer Polizeiwache im Irak, einem ISAF-Lager in Afghanistan oder in einer Diskothek in Israel in die Luft jagt, stehen seine Sippschaft, seine Moscheegemeinde, seine Freunde, seine Nachbarn usw. Selbstmordattentäter sind keine "verwirrten Einzelgänger", die in Einsamkeit und Isolation aus einem auf ihre Umwelt projizierten Selbsthass ihre Mordpläne ausbrüten. Sie sind sehr eng und aktiv in ihr Umfeld integriert sind, dass sie nicht durch Ausgrenzung, Missachtung und Mobbing zu dem macht, was sie sind, sondern gerade durch Ansporn, Bestätigung und Anerkennung!
Sprengt sich ein Moslem irgendwo in die Luft und reißt andere Menschen mit sich in den Tod, dann ist das nicht allein seine Tat, sondern dann hat er Millionen Mittäter auf der ganzen Welt, in der ganzen "Umma" (der islamischen Nation).
Wenn in Deutschland 50 Neonazis marschieren, stellen sich ihnen 1.000 Gegendemonstranten in den Weg. Wird ein Mensch aus rassistischen Gründen ermordert, verwandelt sich der Tatort in ein Meer aus Kerzen, Blumen, Plakaten und Stofftieren, und 10.000 Menschen bilden eine Lichterkette gegen Ausländerfeindlichkeit.
Wo war die Trauer, die Anteilnahme, die Solidarität in der islamischen Welt nach den Anschlägen von New York, Bali, London, Madrid? Sag mir, wo? Deine muslimischen Freunde waren natürlich sehr betrübt und haben diese Taten verurteilt. Aber hunderttausende Moslems weltweit haben auf den Straßen getanzt.
Alle ahnungslos? Suchen alle bloß einen "Vorwand" für Gewalt? Nur eine Handvoll intellektueller Euro-Muslime haben den wahren Durchblick?
Naja, wer es unbedingt glauben will...