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Verfasst: So 9. Aug 2009, 11:07
von Kathryn Janeway
Original von Târâ Kasturbai Gyatso
Geht ja nicht, da der moderne Jetztmensch ja die Unterart ist.
Nein, der Mensch ist die Art und die ehemaligen Varitäten sind eben Unterarten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mensch
Homo Sapiens Sapiens ist eine nicht mehr postulierte Bezeichnung. Wir sind alle Homo Sapiens, eben von verschiedenen Unterarten.
Verfasst: So 9. Aug 2009, 11:07
von Lady Enigma
Aber sicher. Du hast eine ziemliche Bildungslücke.
Schaufel die besser zu, bevor du dich hier wieder zu Wort meldest!
Atraverdo und Idiotie sind anscheinend Synonyme....
Verfasst: So 9. Aug 2009, 11:34
von Lady Enigma
Vorsichtshalber: Ich meinte diese Gayatsu.
Verfasst: So 9. Aug 2009, 11:57
von Sven Wenzel
Original von Kathryn Janeway
Es zeigt sich eben aber doch, dass es zwischen genetische Unterschiede gibt, die über das rein individuelle hinausgehen. Auch zwischen Menschen und Schimpansen besteht der genetische Unterschied in wenigen Prozent, dennoch sind es sogar verschiedene Arten. Man muss vielleicht das Rassekonzept überdenken und hinterfragen, man sollte aber vorsichtig sein, wenn man hier mit geschichtlichen und ethischen Konzepten arbeitet. Denn genau das ist das Problem: Ein eben nicht einheitliches Menschsein wird zurückgewiesen, weil früher mal mit der Vermengung naturwissenschaftlicher Klassifikationen und einer kruden Weltanschauung Schindluder getrieben wurde.
So wie du es sagst, finde ich das ja auch vollkommen in Ordnung. Mir geht es, bis auf eine Ausnahme, nicht um eine politische Dimension, sondern darum, dass ich es mal anders gelernt und gelesen habe, also dass eine Einteilung in Rassen bzw. Unterarten in den meisten Fällen gar nicht mehr praktikabel ist und dass viele (nicht alle) Biologen dieser Theorie auch folgen.
Das muss dann aber nicht heißen, dass dieses aus einem Grünlinkengutmenschengesindelfanatismus (Denn das bin ich genauso wenig, wie die der anderen Richtung folgen Rassisten sind) entspringt. Nichtsdestotrotz sollte man jedes wissenschaftliche Konzept ethisch hinterfragen.
Zudem ist es natürlich Quatsch, dass der Homo sapiens sapiens die Unterart ist. Er ist die Art in der Gattung Homo. Ob man jetzt darunter noch in Unterarten differenziert bleibt fragwürdig. Da gibt es, wie in jeder Wissenschaft unterschiedliche Meinungen.
Verfasst: So 9. Aug 2009, 14:40
von Hans Sack
Original von Lady Enigma
Aber sicher. Du hast eine ziemliche Bildungslücke.
Schaufel die besser zu, bevor du dich hier wieder zu Wort meldest!
Atraverdo und Idiotie sind anscheinend Synonyme....
Wollte gerade ähnliches schreiben, aber deinem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Deshalb: Zustimmung.
Verfasst: So 9. Aug 2009, 15:45
von Richard Stresemann
Original von Lady Enigma
Definitionsfrage? Wie eigentlich alles. Wenn sich für eine Definition objektive Kriterien finden lassen, passt es doch.
Und es lassen sich eben objektive Kriterien für die Einteilung der Menschen in
Rassen finden.
Ich zitiere wikipedia:
"Rasse ist ein unspezifischer Klassifikations- und Ordnungsbegriff."
Hurra! :rolleyes:
Der Rassenbegriff ist allgemein nicht klar und vor allem nicht einheitlich genug definiert, als dass man ihn sinnvoll benutzen könnte.
Sich darum zu streiten, ist eine Diskussion um des Kaisers Bart. Wer von einer negriden Rasse sprechen will, soll das meinetwegen tun. Kann man machen, ist nur zu nichts nutze. Wann ich das brauchen würde, wüsste ich nicht, und tatsächlich muss, wer von einer schwarzen Rasse spricht, sich fragen lassen, ob er das nun aus Rechthaberei tut - oder aus Rassismus. Denn welchen weiteren Grund könnte es schon geben, von Rasse zu sprechen, wo Hautfarbe viel treffender ist?
Wer sich andererseits drüber aufregen will, oder über das Wort Mohr, oder über entsprechende Produktnamen, kann das von mir aus auch tun - wenn er sonst keine Probleme hat.
Verfasst: Mi 19. Aug 2009, 20:28
von Lady Enigma
Original von pjotr
Was hältst du von "Mensch"?
Ich behaupte jetzt mal, dass man bei manchen Menschen den Idiotismus auch objektiv feststellen kann
Tut mir leid, das noch mal rauszukramen, aber Mensch geht nicht. Das Mensch... Menschenmarkt...
Bis in die dreißiger Jahre war Mensch in vielen Gegenden (Nord)Deutschlands Synonym für Knecht.
Nachzulesen unter anderem bei Werner Gilde : Leben ohne Rückfahrkarte
Verfasst: Mi 19. Aug 2009, 23:44
von pjotr
Sind wir nicht immer noch Knechte?
Verfasst: Do 20. Aug 2009, 00:41
von Palin Waylan-Majere
Original von Lady Enigma
Bis in die dreißiger Jahre war Mensch in vielen Gegenden (Nord)Deutschlands Synonym für Knecht.
Gerade diese Epoche ist natürlich vorbild- und beispielhaft für die heutige Zeit.
Verfasst: Do 20. Aug 2009, 05:12
von Hans Sack
Original von Palin Waylan-Majere
Gerade diese Epoche ist natürlich vorbild- und beispielhaft für die heutige Zeit.
Es wurde gesagt bis in, also kein Grund für einen Anfall von Verblendung. Allgemein geht es hier um Sprachgeschichte und Entstehung.