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Verfasst: So 1. Mär 2009, 18:29
von Hjalmar Sörensen
Original von Palin Waylan-Majere
Was immer alle mit den Autobahnen haben. Da hatte Adolf mal fotogerecht einen Spaten in der Hand und sonst war da doch kaum was.
Die Autobahnen waren ein wichtiges Prestigeprojekt. Durch den RAD und andere konnten auch Menschen, insbesondere in der kapitalistischen Weimarer Republik arbeitslos gehaltene junge Menschen, beschäftigt werden.

Verfasst: So 1. Mär 2009, 19:05
von Wolfgang Müller
Original von Hjalmar Sörensen

Die Autobahnen waren ein wichtiges Prestigeprojekt. Durch den RAD und andere konnten auch Menschen, insbesondere in der kapitalistischen Weimarer Republik arbeitslos gehaltene junge Menschen, beschäftigt werden.
Sach mal, was für nen verkappter Fascho bissen du? Bei dem was du bisher abgelassen hast, könnte ich kotzen. Erst recht bei deiner Signatur.

Verfasst: So 1. Mär 2009, 20:06
von Konrad Grimm
Original von Wolfgang Müller
Sach mal, was für nen verkappter Fascho bissen du? Bei dem was du bisher abgelassen hast, könnte ich kotzen. Erst recht bei deiner Signatur.
Agent Provocateur.

Verfasst: So 1. Mär 2009, 20:29
von Fabian Montary
Original von Hjalmar Sörensen
Gegen das eventuell bei vielen Mitteldeutschen vorhandene Gefühl der Schlechtmachung ihrer persönlichen Vergangenheit durch pauschale Kritik an der DDR als Staat, die meist als "westdeutsche" (bigotte) Kritik dargestellt wird.
Das kann ich wahrlich nicht bestätigen. Das Problem ist nicht die Kritik an der DDR, die von vielen ihrer ehemaligen Staatsbürger selbst eher mehr als weniger geteilt wird, sondern dass man aufgrund dieser Geschichte jenen Menschen abspricht, die richtigen Entscheidungen zu treffen und richtig zu entscheiden (wie Stoibers pauschalisierende und dumme Hetze vor vier Jahren). Was auch immer dann dieses "richtig" sein soll. Jedenfalls werden die "Ossis" als dümmer dargestellt, was Humbug ist.
Original von Hjalmar Sörensen
Und damit wird auch dem "Besser-Wessi" gesagt, wo in der DDR wirklich Hammer uns Sichel hingen.
Hammer, Zirkel und Ährenkranz bitte...
Original von Hjalmar Sörensen
Ähnliche Situation: Wenn man z.B. im heutigen Deutschland sagt, dass der Nationalsozialismus für Mütter bzw. fürs Kinderkriegen gute Rahmenbedingungen geliefert hat, gibt es einen Aufschrei und ein Rauschen im Blätterwald.
Was war denn an Hitlers Familienpolitik gut?
Original von Hjalmar Sörensen
In der ehemaligen Sowjetunion z.B. schreit keiner Skandal, wenn man sich auf die positiven Seiten der Stalin-Regierung beruft.
Was natürlich großartige Vorbildwirkung hat...

Verfasst: So 1. Mär 2009, 22:37
von Hjalmar Sörensen
Original von Fabian Montary
...sondern dass man aufgrund dieser Geschichte jenen Menschen abspricht, die richtigen Entscheidungen zu treffen und richtig zu entscheiden (wie Stoibers pauschalisierende und dumme Hetze vor vier Jahren). Was auch immer dann dieses "richtig" sein soll.
Dass manche demokratischen Politiker nach Wahlniederlagen demokratieskeptisch werden kommt öfter vor. Allerdings die Ostdeutschen für ihre Linkspartei-Tradition zu verdammen ist unangebracht.
Hammer, Zirkel und Ährenkranz bitte...
Das stimmt. Allerdings hatten Hammer und Sichel, bzw. Moskau auch eine gewisse Rolle.

Verfasst: Mo 2. Mär 2009, 13:46
von Montgomery Scott
Original von Konrad Grimm

Der Punkt ist doch ein anderer. Natürlich ist die Debatte eine Geisterdiskussion, aber: Ramelow hätte klar sein müssen - und ich behaupte, es war ihm klar - welche Wellen seine Antwort schlagen würde. Er hätte die Frage "war die DDR ein Unrechtsstaat" auch beantworten können mit "die DDR war ganz sicher kein Rechtsstaat, das steht außer Zweifel";
Genau ads hat er doch:
Die neuerliche Debatte war durch Äußerungen des Thüringer Spitzenkandidaten der Linken, Bodo Ramelow, ausgelöst worden. Er hatte gesagt, dass er die DDR nicht für einen Rechtsstaat halte, aber "den politischen Begriff Unrechtsstaat nicht verwenden würde". Union und SPD hatten dies scharf kritisiert.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 62,00.html

Verfasst: Mo 2. Mär 2009, 14:09
von Konrad Grimm
Wenn er sich den Halbsatz über den Unrechtsstaat gespart hätte, dann hätte er.

Diese Spitzfindigkeit hat ihre Bedeutung, und es ging Ramelow sicher nicht um sprachliche Genauigkeit. Er ist Politiker, nicht Sprachforscher, Historiker, Politologe oder Staatsrechtler.

Verfasst: Mo 2. Mär 2009, 17:22
von Montgomery Scott
Original von Konrad Grimm
Wenn er sich den Halbsatz über den Unrechtsstaat gespart hätte, dann hätte er.

Diese Spitzfindigkeit hat ihre Bedeutung, und es ging Ramelow sicher nicht um sprachliche Genauigkeit. Er ist Politiker, nicht Sprachforscher, Historiker, Politologe oder Staatsrechtler.
Klar hat sie ihre Bedeutung und zwar mutmaßlich die, die ich vorher erläutert habe. Und daran sehe ich absolut nichts Verwerfliches.

Verfasst: Mo 2. Mär 2009, 18:39
von Lady Enigma
Original von Wolfgang Müller

Sach mal, was für nen verkappter Fascho bissen du? Bei dem was du bisher abgelassen hast, könnte ich kotzen. Erst recht bei deiner Signatur.
Genau! Raus mit der Nazikeule! Nicht denken! Draufhauen!
:rolleyes: