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Verfasst: So 30. Dez 2007, 23:24
von Nicolas Seroux de Fay
Original von Oliver von Palm
Die "multikulturelle" Gesellschaft ist weder unabänderlich noch sonstwas.
Wie soll es denn in der Praxis möglich sein, sie abzuändern? Was bedeutet der Zusatz "noch sonstwas"? Verstehe ich nicht.
Original von Oliver von Palm
Wenn es gewollt wäre, wäre sie in der jetzigen Form schon Morgen Geschichte.
Diesen Satz verstehe ich ebenfalls nicht.
Verfasst: Mo 31. Dez 2007, 09:26
von Oliver von Palm
Wie soll es denn in der Praxis möglich sein, sie abzuändern? Was bedeutet der Zusatz "noch sonstwas"? Verstehe ich nicht.
Multikulti ist nicht das fröhliche Zusammenleben verschiedener Kulturen, sondern letztlich ein "Vielvölkerstaat". Welche Probleme der aufwirft, sieht man in Russland, Ex-Jugoslawien und Co.
Nein, was wir brauchen, ist echte Integration, echte Anpassung an bestimmte kulturelle und gesellschaftliche Mindestnormen jedes Einwanderers. Und wer sich nicht an die bestehenden Regeln hält, der fliegt! So einfach ist das. Dazu muss sich aber erst die Politik ändern.
Um die jetzige Situation mal zu verdeutlichen: Zwar besteht die gesetzliche Pflicht für Einwanderer, einen Deutschkurs zu machen. Bei Nichtbestehen drohen aber keinerlei Konsequenzen, weil ja sonst der Lernerfolg in Gefahr sein könnte. Frage: Wie soll man die Leute ohne Druck zum Lernen animieren? Ein Wiederholungskurs bei Nichtbestehen der ersten Prüfung sollte drin sein, aber wer auch die Wiederholungsprüfung nicht schafft, der sollte ebenfalls fliegen.
Verfasst: Mo 31. Dez 2007, 11:50
von Baudouin de Billancourt
Original von Nicolas Seroux de Fay
Es geht darum, dass pauschal Werturteile über Personen aufgrund ihrer Nationalitätszugehörigkeit oder einer sonstigen Zugehörigkeit (z.B. Religion) gefällt werden.
Natürlich können wir gern über so etwas reden. Nur kenne ich aus dem Forum niemanden, der das tut.
Verfasst: Mo 31. Dez 2007, 15:06
von Konrad Grimm
Verfasst: Mo 31. Dez 2007, 16:27
von Fiete Schulze
Original von Oliver von Palm
Multikulti ist nicht das fröhliche Zusammenleben verschiedener Kulturen, sondern letztlich ein "Vielvölkerstaat". Welche Probleme der aufwirft, sieht man in Russland, Ex-Jugoslawien und Co.
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Naja...ich denke mal, dass in 100 Jahren sich die Welt auch weiter verändern wird, es wird alles viel enger zusammen wachsen und das ist auch gut so. Globalisierung kann ja auch was positives sein

Und wir sehen ja jetzt schon, dass Europa immer mehr ein Ganzes wird. Vor fast 70 Jahren haben wir uns alle noch gegenseitig erschossen, jetzt haben wir offene Grenzen und in 100 Jahren sind wir hoffentlich alle nur noch ein Volk - die Menschen ^^
Ich bin froh wenn die Zeiten des Nationalismuses endlich zu Ende gehen, aber sowas braucht Zeit und darf nicht erzwungen werden. Viele kleine Schritte sind hier jendenfalls besser als zu schnell einen großen Schritt zu machen...wie man halt in Jugoslawien gesehen hat.
Und ich denke man kann auch in einer multikultuellen Gesellschaft seine Traditionen bewahren, denn das macht ja erst eine multikulturelle Gesellschaft interessant, oder? Wichtig ist und bleibt dass alle Menschen ordentlich mit einander umgehen, dass sie sich respektieren und dass sich niemand für einen besseren Menschen hält nur weil er Deutscher, Türke oder US-Amerikaner ist, denn welche Nationalität man hat ist ja nicht der eigene Verdienst, ne ?

)
Verfasst: Mo 31. Dez 2007, 16:43
von Konrad Grimm
Der Glaube an sowas wie Fortschritt ist albern. Der Nationalismus mag sterben, die Ideologie wird leben. Warum? Weil die Menschheit die Sinnlosigkeit ihrer Existenz nicht ertragen kann, ohne in den Wahnsinn zu verfallen.
Verfasst: Mo 31. Dez 2007, 16:50
von vSzP
Original von Fiete Schulze
Naja...ich denke mal, dass in 100 Jahren sich die Welt auch weiter verändern wird, es wird alles viel enger zusammen wachsen und das ist auch gut so. Globalisierung kann ja auch was positives sein

U
Was zusammenwächst sind die wohlhabenden Menschen einer jeden Gesellschaft. Da gibt es auch keine Probleme. Probleme gibt es mit denjenigen, die aus unteren Schichten als Flüchtlinge hereinkommen oder die sich von wirtschaftlichen Problemen gedrängt fühlten.
Beispiel Prenzlauer Berg: über 10 % Ausländer - kaum Probleme. Warum? Weil sich hier nicht Kurden und Türken Straßenkämpfe liefern, weil Russen auf den Spielplätzen trinken, weil eben keine überdurchschnittliche Gewalt der hier lebenden Ausländer ausgeht. Denn diese kommen oftmals aus westlichen Kulturkreisen, sind Erasmus-Studenten oder reiche Japaner, die es cool finden, ein halbes Jahr lang in Berlin zu jobben. Die können dann astrein Englisch und man kann sich hervorragend über Grünen Tee mit denen unterhalten. Sie kennen historische und aktuelle deutsche Literatur und sind einfach Bildungsbürgertum. Und wenn Bildungsbürgertum auf Bildungsbürgertum trifft bleibt die Welt heile und geborgen. Aber wenn Murrat mit seinen Brüdern auf das Bildungsbürgertum trifft gibts Stress.
Verfasst: Mo 31. Dez 2007, 16:57
von Fiete Schulze
Siehste also deswegen heißt es Armut bekämpfen, Kapitalismus abschaffen und gute Lebendsbedingungen für alle Menschen schaffen...dann klappt es auch mit dem Murrat

Verfasst: Mo 31. Dez 2007, 16:58
von Konrad Grimm
Original von vSzP
Was zusammenwächst sind die wohlhabenden Menschen einer jeden Gesellschaft.
Wieviele Millionen hat bin Laden auf dem Konto?
Verfasst: Mo 31. Dez 2007, 18:00
von Oliver von Palm
Original von Fiete Schulze
Siehste also deswegen heißt es Armut bekämpfen, Kapitalismus abschaffen und gute Lebendsbedingungen für alle Menschen schaffen...dann klappt es auch mit dem Murrat
Mit oder ohne Kapitalismus bleiben primitive Menschen, egal woher, Primitve.