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Verfasst: Do 27. Aug 2020, 01:27
von Helen Bont
Auch diese beiden Vorschläge halte ich nicht für zielführend. Denn die Demokratische Union Ratelon hat, anders als Astor, eine andere historische Entwicklung zurückgelegt, die dazu führte, dass das Amt des Staatsoberhauptes und das des Regierungschefs in Ratelon getrennt, in Astor zusammengelegt wurden. Aber selbst wenn man diesen Aspekt als unwesnetlich außer Acht lassen würde, hätten wir dadurch lediglich ein Amt eingespart.
Der Vorschlag, dass das Unionsparlament vom Unionsratspräsidenten geleitet werden soll, verkennt die Tatsache, dass Unionsparlament und Unionsrat zwei unterschiedliche Verfassungsorgane sind, die gleichrangig nebeneinander stehen und nicht in einem Unterordnungs-Überordnungs-Verhältnis stehen. Wenn das Unionsparlamernt aber seine Leitung nicht mehr selber wählen kann, sondern diese vom Unionsrat vorgesetzt bekommt, dann ordnet man das Unionsparlament dem Unionsrat unter. Sie können aber ein freiund direkt gewähltes Parlament nicht einer anderen Körperschaft unterstellen; das würde die Auotonomie des Unikonsparlaments untergraben.
Im Endeffekt würden dadurch auch nur zwei weitere Ämter wegfallen: das des Präsidenten des Unionsparlaments und dessen Stellvertreters.

Wenn man - rein technisch gesehen - die Einsparungen miit den neu zu schaffenden Ämtern verrechenn, so hätten wir bei den Einsparungen:
- 1 Unionspräsident
- 1 Präsident des Unionsparlaments
- 1 Vize-Präsident des Uninosparlaments
- 6 Länderregierungschefs
Das würde als neun Ämter einsparen.

Neu geschaffen würden
- 4 Regierungspräsidien
- 1 Regierungschef des Unionslandes Antica
- 1 Koordinator für Roldem und Westliche Inseln
Fünf neue Ämter würden geschaffen werden.

Unter'm Strich ist dies eine Einsparung von vier Ämtern.

Verfasst: Do 27. Aug 2020, 23:05
von Lutz Wintermann
Ein Zugehen auf die jenigen, die die Union, so wie sie jetzt besteht, erhalten wollen, können Sie sich nicht vorstellen?

Verfasst: Fr 28. Aug 2020, 20:17
von Helen Bont
Da ich über eine lebhafte Phantasie verfüge, kann ich mir sehr viel vorstellen. Die Frage stellt sich aber schon deshalb niocht, weil die jenigen, die für den status quo eintraten, nicht mehr erreichbar sind.
Aber selbst wenn dieser Personenkreis noch erreichbar wäre, mit welcher Zielsetzung sollte ein erneuter Dialog gestartet werdeb? Der letzte Dialog endete mit einer sehr langen Periode des Stillstands und Niedergtangs, obwohl die politischen Strukutren nicht angetastet wurden, obwohl die Unionsländer jede Menge Gestaltungsmöglichkeiten haben und obwohl die Befürworter des status quo damals Reformen im Rahmen des status quo versprachen.
Wir stehen jetzt vor der Entscheidung: machen wir weiter wir bisher und setzen wir so die Zukunftsfähigkeit unseres Staates auf's Spiel oder setzen wir jetzt endlich die notwendigen Reformen um? An dieser Frage entscheidet sich das Überleben Ratelons.

Verfasst: Fr 28. Aug 2020, 21:46
von Lutz Wintermann
Stichwort "Periode des Stillstands": seit geraumer Zeit existiert der Völkerbund, der lediglich fünf Mitglieder hat, nämlich neben Ratelon noch Freesland, Fuchsen, Heijan und das Empire Outremer. Lediglich die ersten drei Staaten sind aktiv, Heijan hat sich nach Abschluss der Völkerbund-Gründungskonferenz erst gar nicht beteiligt, obwohl es Sitz des Völkerbund-Gerichts ist, das Empire Outremer hat sich beleidigt zurück gezogen. Seit geraumer Zeit läuft die Suche nach einem geeigneten Kandidaten für das Amt des Generalsekretärs.
Ist der Völkerbund eine Totgeburt?

Verfasst: Sa 29. Aug 2020, 15:23
von Helen Bont
Gestatten Sie mir, dass ich zunächst grundsätzlich antworte: dass damals der Rat der Nationen ohne Not aufgegeben wurde, halte ich für den größten Fehler, den sich die damals politisch Verantwortlichen zurechnen lassen müssen. Denn seit dieser Zeit steht die Weltgemeinschaft da ohne jede institutionelle Möglichkeit der globalen Zusammenarbeit oder der globalen Konfliktverhütung bzw. Konfliktverarbeitung.
Es ist kein Geheimnis, dass ich seit Jahren darum bemüht bin, diesen - in meinen Augen unerträglichen - Zustand zu beenden.

Natürlich ist es ein unbefriedigender Zustand, wenn nur fünf Staaten sich bislang dazu durchringen konnten, Mitglied des Völkerbundes zu werden, zumal die Gründungskonferenz in Heijan ja durchaus Anlass zu Hoffnungen gegeben hat. Was die Beweggründe sind, warum Heijan und Outremer sich derzeit nicht aktiv beteiligen, ist mir nicht bekannt, mit mir hat sich keine der Regierungen deswegen in Kontakt gesetzt.

Ich bin aber zuversichtlich, dass die aktiven Mitglieder durchaus den Kern einer - in hoffentlich naher Zukunft bereits - weltumfassenden Weltorganisation sein können. Was mich optimistisch sein lässt, ist die Tatsache, dass mit Hern Hilgenbecker ein renommierter Politiker aus dem Freistaat Fuchsen als Kandidat für das Amt des Generalsekretärs zur Verfügung gestellt hat. Der Zeitraum für die Kandidatenanmeldung war vielleicht etwas lang gewählt, aber war verständlich angesichts der derzeit in den meisten Staaten festzustellenden AKtivitätsflaute.

Grundsätzlich bin ich fest davon überzeugt, dass der Völkerbund keine Totgeburt ist. Wie bereits erwähnt, steht die Wahl des Generalsekretärs in Kürze an, dann wird dieses Amt besetzt sein. Des Weiteren wird Ratelon darauf dringen, dass ebenfalls die Richter am Schiedsgericht möglichst zeitnah gewählt werden und das Schiedsgericht dann auch seine Arbeit aufnehmen kann. Und als dritte Initiaitve hat sich die Unionsregierung zum Ziel gesetzt, der Generalversammlung eine Initiative zur Gründung einer Weltgesundheitsorganisation vorzuschlagen, die das Ziel verfolgen soll, die internationale Zusammenarbeit in der Seuchenbekämpfung in die Wege zu leiten und die Gesundheitspolitiken zu koordinieren.

Ich bin also sehr zuversichtlich, dass der Völkerbund in der Lage sein wird eine positive aktive Rolle in der Welt zu spielen, die andere Staaten davon überzeugen wird, dass es sinnvoller ist Mitglied zu sein, als außenm vor zu bleiben.

Verfasst: Di 1. Sep 2020, 23:22
von Lutz Wintermann
Aber braucht die Welt wirklich einen Völkerbund? Immerhin hat sie seit Auflösung des Rats der Nationen auch ganz gut überlebt.

Verfasst: Di 1. Sep 2020, 23:29
von Helen Bont
Wenn Sie sich die Entwicklung der internationalen Beziehjungen der letzten Jahre anschauen, dann kann eigentlich nur konstatiert werden: ja, die Welt braucht eine internationale, globale Orghanisation der Kooperation, der Konfliktvermeidung und friedlichen Konfliktbeilegung.
Denken Sie nur an den von Andro damals vom Zaun gebrochenen Konflikt um die Pole, denken Sie an die vielen Bürgerkriege, wie etwa in Anturien, die sich zu internationalen Krisen hätten auswachsen können. Oder denken Sie an das viele menschliche Leid, das in Bürgerkriegen, Kriegen oder Krisen in den letzten Jahren entstanden und mit Hilfe einer globalen Organisation hätte gemildert, wenn nicht sogar verhindert werden können.
Oder denken Sie an die internationeln Aufgaben und Problemstellungen, die tatsächlich nur global gelöst werden können.

Deswegen bin ich felsenfest davon überzeugt, dass wir eine globale Organisation, wie den Völkerbund, benötigen, und auf den sich dem Grundsatz nach, ja sehr viele Staaten geeinigt haben.

Verfasst: Sa 26. Sep 2020, 14:57
von Steve Mason
Denkt sich beim Abschalten der Sendung, dass wer seine gesamte Energie mit dem Charme einer Regenjacke jahrelang nur für außenpolitische Luftschlösser und peinliche Initiativen aufwendet, sich nicht über den katastrophalen innenpolitischen Zustand der Demokratischen Union und ihrem bedauerlichen Ruf im Ausland wundern sollte.

*zapp*

Verfasst: So 27. Sep 2020, 20:50
von Lutz Wintermann
Was soll denn Ihrer Meinung nach der Völkerbund bewerkstelligen, wo doch gerade mal fünf Staaten dort Mitglied sind, von denen wiederum gerade mal drei aktiv mitwirken?

Verfasst: So 27. Sep 2020, 20:59
von Helen Bont
Ich will überhaupt nicht verhehlen, dass die derzeitige Mitgliederstruktur des Völkerbundes nicht optimal ist, und das es bedauerlich ist, dass zwei Staaten - aus welchem Grund auch immer - sich der Mitarbeit enthalten.
Dennoch will die Unionsregierung zum Erfolg des Völkerbundes beitragen. Nach Überzeugung der Unionsregierung kann der Völkerbund erfolgreich sein und andere Staaten vom Vorteil einer Mitgliedschaft überzeugen, wenn die Vorteile einer Mitgliedschaft die Vorteile einer Nicht-Mitgliedschaft klar überwiegen.
Aus diesem Grund haben wir dem Völkerbund den Entwurf eines Protokolls zur Gründung einer Weltgesundheitsagentur vorgelegt, mit deren Hilfe möglichst weltweit die Gesundheit der Menschen gefördert und gefährliche Krankheiten bekämpft werden sollen.
Weitere Initiativen werden folgen, und ich bin mir sicher, dass auch die anderen Mitglieder des Völkerbundes nicht untätig bleiben, sondern ebenfalls wichtige Beiträge zum Gelingen des Völkerbundes beitragen werden.

Alles in Allem benötigt der Völkerbund aber Zeit, um die derzeit noch weltweite Skepsis überwinden zu können.