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RE: Studentenproteste

Verfasst: Sa 14. Nov 2009, 22:43
von Tony Gold
Original von Felipe Gutierrez

So viel ist das nun auch wieder nicht.
...sprach vermutlich jemand der ein Leben im Wohlstand führt. Schon mal dran gedacht dass für manche Leute 10.000 € ne ganze Menge sind?

RE: Studentenproteste

Verfasst: Sa 14. Nov 2009, 22:46
von Nestor Caprice
Original von Felipe Gutierrez
So viel ist das nun auch wieder nicht.
Diese Meinung vertreten aber in der Regel nur Leute, die nicht studiert haben und es wohl auch nie werden. Damit der Kreis der Nicht-Studierer nicht noch grösser wird, damit kein Klassensystem in der Bildung Einzug hält, muss jetzt etwas getan werden. In ein paar Monaten ist es zu spät.

RE: Studentenproteste

Verfasst: Sa 14. Nov 2009, 22:52
von Felipe Gutierrez
Original von Nestor Caprice
Diese Meinung vertreten aber in der Regel nur Leute, die nicht studiert haben und es wohl auch nie werden.
Keine Regel ohne Ausnahme. :tongue:

RE: Studentenproteste

Verfasst: Sa 14. Nov 2009, 22:56
von pjotr
Original von Felipe Gutierrez

Ein machbarer Betrag für den Einzelnen, aber ein guter Zuschuss für das gemeinsame Bildungswesen. Sozial statt egoistisch. Jeder hilft mit, das Bildungswesen zu finanzieren. Sogar mit noch zusätzlichen sozialen Regelungen in vielen Bundesländern.
Für den Staatshaushalt ist es aber noch deutlich machbarer als für einen Studenten. Ich versteh außerdem die Leute nicht die immer an dieser Stelle von "Eigenverantwortung" und "kleiner Beitrag" reden.
Denn ich persönlich halte nichts davon, Geldforderungen aufgrund symbolischen Charakters zu erheben. Das widerspricht auch zutiefst, liberalen Ansichten.

RE: Studentenproteste

Verfasst: Sa 14. Nov 2009, 23:09
von Nikolai Vovocka
Original von Nestor Caprice
Damit der Kreis der Nicht-Studierer nicht noch grösser wird, damit kein Klassensystem in der Bildung Einzug hält, muss jetzt etwas getan werden. In ein paar Monaten ist es zu spät.
Ich muss arbeiten und mit meinen Sozialbeiträgen so Kasper wie Dich verhalten.

Verfasst: Sa 14. Nov 2009, 23:14
von pjotr
Warum hörst du dann nicht einfach auf und lässt dich auch durchhalten, wenn man da ja wie die Made im Speck lebt...

Verfasst: Sa 14. Nov 2009, 23:19
von Felipe Gutierrez
Original von pjotr
Für den Staatshaushalt ist es aber noch deutlich machbarer als für einen Studenten.
Nein, denn es gibt einen Bildungshaushalt. Und für dessen Erhalt bezahlt die soziale Gemeinschaft. Dazu gehören aber auch die Studenten und diese sollten deshalb auch ihren moderaten Teil dazu beitragen. Sie profitieren während ihrer Ausbildung und noch mehr danach auch am Meisten bzw. direkt davon.
Denn ich persönlich halte nichts davon, Geldforderungen aufgrund symbolischen Charakters zu erheben.
Die Gesamtsumme der Studienbeiträge ist ja gerade nicht nur symbolisch, sondern auch ganz praktisch ein wichtiger Teil der Finanzierung von zusätzlichen Bildungsangeboten an Hochschulen und verbesserter Infrastruktur.
Das widerspricht auch zutiefst, liberalen Ansichten.
Da ist es gut, dass ich kein Liberaler bin. ;)

Verfasst: Sa 14. Nov 2009, 23:21
von pjotr
Original von Felipe Gutierrez

Die Gesamtsumme der Studienbeiträge ist ja gerade nicht nur symbolisch, sondern auch ganz praktisch ein wichtiger Teil der Finanzierung von zusätzlichen Bildungsangeboten an Hochschulen und verbesserter Infrastruktur.
Ich bin meinen Diskussionspartnern immer dankbar wenn Sie eine gewisse Stringenz in ihrer Argumentation beibehalten. Wie können Studiengebühren gleichzeitig "nicht so viel" wie auch "in wichtiger Beitrag" sein?

RE: Studentenproteste

Verfasst: Sa 14. Nov 2009, 23:22
von Nestor Caprice
Original von Nikolai Vovocka
Ich muss arbeiten und mit meinen Sozialbeiträgen so Kasper wie Dich verhalten.
*lol*Ich arbeite seit ich 13 bin, erst neben der Schule und dann neben des Studiums. Es ist aber klar, dass es nicht Leute wie ich sein werden, die bei Beibehaltung dieser selektiven Studiengebühren noch in der Uni sitzen.

Verfasst: Sa 14. Nov 2009, 23:26
von Felipe Gutierrez
Original von pjotr
Ich bin meinen Diskussionspartnern immer dankbar wenn Sie eine gewisse Stringenz in ihrer Argumentation beibehalten. Wie können Studiengebühren gleichzeitig "nicht so viel" wie auch "in wichtiger Beitrag" sein?
Ich bin dankbar, wenn man meine Beiträge auch liest. Die Frage hatten wir oben schon:
Original von pjotr

Und warum braucht es dann Studiengebühren?
Original von Felipe Gutierrez
Ein machbarer Betrag für den Einzelnen, aber ein guter Zuschuss für das gemeinsame Bildungswesen. Sozial statt egoistisch. Jeder hilft mit, das Bildungswesen zu finanzieren.