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Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 15:52
von Palin Waylan-Majere
Original von Rafael van der Linden

Ist mir sympathischer als die Millionen Mitglieder der Staatsparteien, wie bei der NSDAP oder bei der SED.
Zum einen waren wir gerade bei einem völlig anderen Thema - der vorgeblichen Wahl zwischen Pest und Cholera - und zum anderen kann man ja nicht ernsthaft die heutigen Parteien mit diesen beiden vergleichen.

Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 16:51
von Roland Neugebauer
Original von Rafael van der Linden
Homosexuelle sind Menschen wie die Heteros und haben die gleichen Rechte.
Ja und nein. Wieso sollen die heiraten dürfen, wenn die eh keine Kinder kriegen?
Was ist das für eine Ehe, wenn kein Nachwuchs resultiert? Dann brauchts auch keine Ehe, da diese zu sehr mit Familie verknüpft ist, und zwei Schwule mit einem adoptierten Kind, ist doch keine Familie.

Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 17:07
von Hajo Poppinga
Original von Kathryn Janeway

Du hast es erfasst. 49 % mögen viel sein, aber es ist dennoch nicht mal die Hälfte. Mehr als die Hälfte wollten diese Regierung nämlich nicht.
Das ist doch absurd. Nach der Logik war außer der Großen Koalition zuletzt Helmut Kohl eine Regierung für alle.

Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 17:10
von Montgomery Scott
Diese Messlatte kann man sowieso nicht anlegen. Wir leben nicht in einer Demokratie sondern in einer parlamentarischen Parteiendemokratie. Hier wird der Regierungschef vom Parlament gewählt und das Parlament nach einem ganz bestimmten System vom Volk. Wievielen Leuten man mit welcher Begründung unterstellen kann, eine bestimmte Regierung zu wollen, ist dabei irrelevant.

Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 17:42
von Kathryn Janeway
Original von Roland Neugebauer

Ja und nein. Wieso sollen die heiraten dürfen, wenn die eh keine Kinder kriegen?
Was ist das für eine Ehe, wenn kein Nachwuchs resultiert? Dann brauchts auch keine Ehe, da diese zu sehr mit Familie verknüpft ist, und zwei Schwule mit einem adoptierten Kind, ist doch keine Familie.
Wieviele Leute heiraten ohne je Kinder zu wollen? Die kriegen auch keine Kinder, weil einer sich z. B. sterilisieren lässt. Wieviele Leute schließen immer noch reine Versorgungsehen?

Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 17:42
von Kathryn Janeway
Original von Hajo Poppinga

Das ist doch absurd. Nach der Logik war außer der Großen Koalition zuletzt Helmut Kohl eine Regierung für alle.
Dann ist es eben so. Gewöhn dich dran. Du kannst eine Regierung, die von 51 % der Wähler nicht gewollt war nicht als legitimiert betrachten.

Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 17:56
von Hajo Poppinga
Das ist in einer parlamentarischen Demokratie doch die absolute Ausnahme. Mal davon abgesehen - nur weil eine Koalition mehr als 50% der Wählerstimmen auf sich vereinigt, ist sie doch immer noch keine Regierung für jedermann. Erstens sind da immer noch die 49% die sich eine andere Regierung gewünscht haben und zweitens ist noch lange nicht gesagt, daß sich auch alle Wähler der jeweiligen Koalitionäre auch genau die Koalition gewünscht haben.

Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 18:01
von Heinrich Julius von Jagonburg
Wie wärs denn mit einer Allparteienkoalition? Wären dann alle zufrieden?

Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 18:02
von Lord Macshire
Original von Kathryn Janeway
Dann ist es eben so. Gewöhn dich dran. Du kannst eine Regierung, die von 51 % der Wähler nicht gewollt war nicht als legitimiert betrachten.
Sie sollten einmal einen Grundkurs Demokratie besuchen ! Das ist ja unerträglich, was Sie hier von sich geben. Demokratie ist die Herrschaft der Mehrheit. Von Mehrheit gibt es verschiedene Begriffsdefinitionen. Es gibt die absolute Mehrheit sowie die relative Mehrheit. Für die relative Mehrheit ist entscheidend, welche Partei die meisten Stimmen bekommt. Wenn das den Querulanten und Oppositionellen nicht passt, mögen sie halt beim nächstenmal der anderen Seite mehr Stimmen geben.

Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 18:25
von Rafael van der Linden
Original von Lord of Macshire
Wenn das den Querulanten und Oppositionellen nicht passt, mögen sie halt beim nächstenmal der anderen Seite mehr Stimmen geben.
Man kann schon darüber reden, welche Staatsform und welche Ordnung wie legitimiert ist. Schadet nicht, wenn Teile des Wahlvolks ab und an über ihre Herrschaft reflektieren.
Für mich ist allerdings dabei kein Unterschied zwischen relativer und absoluter Mehrheit, da die relative Mehrheit normalerweise nur durch Wahlenthaltung und andere ordnungsgemäße Vorgänge zu einer regierenden Mehrheit wird.
Wenn nun eine Minderheit durch Tricksereien zu einer Mehrheit würde wäre die Situation eine andere.