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RE: Ratelon versus DU
Verfasst: Do 4. Jun 2009, 13:06
von Fabian Montary
Original von Gerd Suff
4. Konföderationsphantasien
Kein Wunder: dieses Allerlei wird zum simulierten Babylon, mit seinen Montarys und der Ignoranz eines Manuri-Staates. Sowas wie Montary macht ist ja an sich was gutes für eine Sim. Aber irgendwie ist es gesellschaftsfähig geworden - auch sim off.
Also von meiner Seite geht da simoff nichts von wegen Abspaltung. Die DU ist ein Spiel und fertig. Sollte sich das Spiel mal auflösen, könnte man über die Idee der Abspaltung zur Rettung der Ausgestaltung sprechen, aber das ist noch hin, hoffe ich.
Ich denke, in dieser Hinsicht hat die Qualität der Simulation gelitten. Da gibt es simon keine Auseinandersetzung mehr mit dem Thema, es wird einfach nur blind gebasht, egal was da kommt, man liest einen Namen und dann kommen dumme, haltlose Sprüche. Das macht offen gesagt, keinen Spaß.
Verfasst: Do 4. Jun 2009, 13:08
von Fiete Schulze
Mein Gott...das manche gleich wieder dem Regelwahn verfallen.
Warum sollen Parteien erst einen Ministerpräsidenten stellen, um bei UP-Wahlen antreten zu können? Wo gibts denn sowas?
Mindestmitgliederanzahl sollte nicht höher als 3 sein, weil einfach noch Mitspieler fehlen.
Und wenn ich schon wieder Bilanzen u.s.w. lese, man dann ist das am Ende schon wieder gleiche abschreckende komplizierte Kacke die wir gerade in Ratelon haben.
Lasst doch einfach mal dem Spiel seine Entwicklungsmöglichkeiten aus dem Spiel herraus.
So Einfach wie möglich ist der beste Weg, neue Spieler zu gewinnen und ins Spiel zu integrieren.
Wenn wir jetzt schon wieder alles regeln und vorschreiben, wie was auszusehen hat, dann brauchen wir auch gar nicht anfangen.
Verfasst: Do 4. Jun 2009, 13:13
von Patrick van Bloemberg-Behrens
Original von Fabian Montary
Das klingt ja alles ganz toll, aber wir sollten da auch eine gewisse Kontinuität reinbringen, meine Vorschläge:
- Mindestmitgliederzahl hoch!
- mehr Bedeutung den Parteien zumessen (nur sie dürfen zu UP-Wahlen antreten)
- Parteienzulassung erschweren (bspw. müssen neue Parteien erst einen Ministerpräsidenten stellen, ehe sie zugelassen sind)
- stärkere Kontrolle des Vorhandenseins von Satzung, Programm, Vorstand
- öffentliche Rechenschaft der Parteien verpflichten (regelmäßige Wahlen auf Parteitagen, die im Forum aussimuliert werden, Bilanzen etc.)
Abgesehen von der MP-Regelung: :klatsch:
Das sollte im nächsten UP bequatscht werden.
Verfasst: Do 4. Jun 2009, 13:15
von Fiete Schulze
Original von Vanessa Garland
Um meine Fragen noch mal zu wiederholen: wünschen wir uns stärkere und aktivere Parteien, die eine regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit betreiben, Diskussionen in der Gesellschaft anstoßen und mitbeeinflussen, und die engagierte Wahlkämpfe führen? Wünschen wir uns Wahlen, die zu deutlichen Ergebnissen und klaren Mehrheiten führen, an denen man eine Beurteilung der Arbeit von Parlament und Regierung in der letzten Legislaturperiode durch den Wähler erkennen kann?
So die Antworten ja lauten, hier die nächsten Fragen: was hat der derzeitige Zustand mit all dem zu tun?
Hier muss die Antworten lauten: überhaupt nichts! Die jüngste Parlamentswahl hätte man sich schenken können, ebenso gut hätte der Wahlleiter 11 Parlamentssitze verlosen können. Es wäre in etwa das gleiche Ergebnis herauskommen, und es hätte nichts weniger über den Willen der Wähler zu sagen gehabt, wer das Land in den nächsten Monaten führen soll und in welche Richtung, als das Wahlergebnis.
Wenn jetzt jeder darauf beharrt, dass aber seine 1- oder 2-Mann-Partei absolut notwendig und unverzichtbar ist, dann ändert sich gar nichts! Wer der Meinung ist, seine Ansichten quasi alleine in der Unionspolitik vertreten zu können, der kann auch erst recht eine Gruppe, eine Plattform oder einen Flügel innerhalb einer Koalitionspartei führen und repräsentieren. Der sich nämlich erst mal innerhalb seiner Partei durchbeißen, für seine Positionen und sein personal werben muss, und nicht einfach mit einer 1-Mann-Liste antritt, die sich selbst in Unionsparlament wählt.
Dein Problem ist, dass du dem Spiel eine natürliche Auslese nicht zutraust. Ins UP wird man nur mit einer starken Partei einziehen können, zu kleine Parteien werden es sehr schwer haben es zu schaffen. Also müssen sie sich entwicklen und stärker werden oder sie werden sich auflösen bzw. sich anderen größeren Parteien anschließen.
Das ist doch alles eine Entwicklung innerhalb des Spiels und wird es spannend halten.
Hört blos auf, ständig irgendwas regeln zu müssen, der Spielverlauf wird alles von alleine regeln.
Und es ist aus mancher 2-Mann-Partei im Laufe der Zeit eine große Partei geworden, ich weiß wovon ich rede.
Einfach mal das Spiel laufen lassen....
Verfasst: Do 4. Jun 2009, 13:16
von Vanessa Garland
Original von Fiete Schulze
...
Dem kann ich mich weitestgehend anschließen.
Vor allem halte ich nichts von Planungen, welche Parteien man nun unter welchem Label zusammenzuschließen könnte. Das muss sich entwickeln, wichtig sind nur ein paar Eckpfeiler:
- Mindestmitgliederzahl, die auch eine echte Hürde ist (3, 4, 5..., da kann man auch z. B. eine Prozentklausel gemessen an der Gesamtbevölkerung nehmen);
- Einzelbewerber, Vereine etc. werden nicht zur Unionsparlamentswahl zugelassen;
- Unionsparlament verkleinern! Es muss mehr Kandidaten geben, die ernsthaft rein wollen, als am Ende rein kommen!
Das reicht eigentlich schon, alles andere entwickelt sich mit der Zeit von alleine.
Verfasst: Do 4. Jun 2009, 13:17
von Sven Wenzel
Dass man nun in einen allzu starken Regelungswahn fallen sollte, halte ich auch für vollkommen falsch.
Ich finde nur, dass wenn man Wahlrecht und indirekt dadurch auch am Parteiensystem dreht, das Spiel eine größere Dynamik bekommen würde, weil die einzelnen Lager quasi dazu gezwungen werden eine Partei zu gründen. So halte ich z.B. für begrüßenswert, dass Fiete hier eine neue Linkspartei gründen möchte.
Ob nachher im Endeffekt drei oder, wie bei Jouker, vier Parteien daraus entstehen, ist eigentlich egal. Wichtig ist eigentlich nur, dass die einzelnen Lager durch Parteibildung immer erkennbar sind und nicht nur zu Wahlen in Form von Listen zusammentreten.
Wenn es dann immer noch so exotische Formationen wie die IRP gibt...so what. Gerade so eine extrem polarisierende Figur wie der Graf können dann noch zusätzliche Würze reinbringen.
Verfasst: Do 4. Jun 2009, 13:19
von joukersendler
- Mindestmitgliederzahl hoch!
- mehr Bedeutung den Parteien zumessen (nur sie dürfen zu UP-Wahlen antreten)
- Parteienzulassung erschweren (bspw. müssen neue Parteien erst einen Ministerpräsidenten stellen, ehe sie zugelassen sind)
- stärkere Kontrolle des Vorhandenseins von Satzung, Programm, Vorstand
- öffentliche Rechenschaft der Parteien verpflichten (regelmäßige Wahlen auf Parteitagen, die im Forum aussimuliert werden, Bilanzen etc.)
Ich wollte nur kurz sagen das Punkt 1 und 2 ich schon die letzte LP durchsetzen wollte.

Wobei das mit den MP, ich auch ablehne.
Man sollte das aber klar alles SimOn regeln! Und das sollte im SimOn bereicht diskutiert werden.
Parteien können trotzdem noch neu entstehen, nur nicht mehr so schnell.
Verfasst: Do 4. Jun 2009, 13:25
von Robert Cullen
Also nur aus einer Laune eine Partei zu gründen ist sicherlich falsch. Aber ich gebe Fiete ein wenig recht, auch im realen Leben müssen sich neue Partein hocharbeiten und unterlegen erstmal den großen. Wenn die kleine aber gut ist, wird sie es acuh weit schaffen, oder eben scheitern...
Verfasst: Do 4. Jun 2009, 13:25
von SRM
Original von Patrick Behrens-Nilsson
Das sollte im nächsten UP bequatscht werden.
Das kann der Oppositionsführer Behrens-Nilsson dann ja anschneiden

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 13:26
von Patrick van Bloemberg-Behrens
Und wovon träumst du nachts?
