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Verfasst: Mi 5. Nov 2008, 11:29
von Konrad Grimm
Original von Oliver von Palm
Richtig. Manche meinen immer noch, wir hätten Feinde im Äußeren. Dabei hat wohl kein einziges Land vor, uns anzugreifen.
Das wird sich noch zeigen. Wir müssen uns im Zuge des Klimawandels auf eine völkerwanderungsartige Invasion auf Europa vorbereiten.

Verfasst: Mi 5. Nov 2008, 11:29
von Michael Schneider
Original von Oliver von Palm

Richtig. Manche meinen immer noch, wir hätten Feinde im Äußeren. Dabei hat wohl kein einziges Land vor, uns anzugreifen. Die echten Feinde der Demokratie sitzen in NPD und Linkspartei (wobei zweitere schon anfängt, sich zu bessern, aber dazu müssten die erst mal Gestalten wie Lafo, Gysi, Bisky und Wagenknecht oder Pau loswerden)
Es geht nicht nur um Feinde aus dem Äußeren. Deshalb habe ich Angreifer gesagt nicht feindlicher Staat.

Volksherrschaft klappt auch im Unfrieden, Respektlosigkeit und ohne Dialog. Nur gut ist sie dann eher nicht. Nur darum ging es in keiner Weise.

Verfasst: Mi 5. Nov 2008, 11:33
von Montgomery Scott
Original von Konrad Grimm
Nein, sind sie nicht. Das steckt in dem Begriff nicht drin. Eine solche Umdeutung verunreinigt die Sprache und macht eine Diskussion von vornherein unmöglich. Sprachliche Präzision ist Grundvoraussetzung des Diskurses.
Richtig, sprachliche Präzision ist unerlässlich. Also: Demokratie ist die Herrschaft des Volkes. Das Volk sind alle Menschen, die einem Staat angehören. Um Demokratie zu realisieren, muss es also einen ständigen Diskurs im Volk geben, der seinerseits bestimmte allgemeine ethische Prinzipien voraussetzt.

Verfasst: Mi 5. Nov 2008, 11:35
von Montgomery Scott
Original von Oliver von Palm
Die echten Feinde der Demokratie sitzen in NPD und Linkspartei
Davon, dass Du es immer wieder widerholst, wird es nicht besser. Wo siehst Du in der Linkspartei überproportional viele Feinde der Demokratie?
Original von Michael Schneider
Es geht nicht nur um Feinde aus dem Äußeren. Deshalb habe ich Angreifer gesagt nicht feindlicher Staat.

Volksherrschaft klappt auch im Unfrieden, Respektlosigkeit und ohne Dialog. Nur gut ist sie dann eher nicht. Nur darum ging es in keiner Weise.
Die Frage ist, inwiefern sie dann überhaupt "klappt". Eine nicht funktionierende Demokratie ist für mich ein Widerspruch in sich.

Verfasst: Mi 5. Nov 2008, 11:43
von Konrad Grimm
Original von Oliver von Palm
Die Bedeutung des Begriffs Demokratie hat sich verändert.
Wenn das so einfach wäre, dann könnte man Dich auch wegen Mordes verurteilen. Wieso? Naja, "heimtückisches töten eines Menschen" bedeutet nach einem Begriffswandel "schreiben eines Threadbeitrages".

Ich weiß, dass Wortverdreherei eine beliebte Spielart ist, aber das macht jede Diskussion unmöglich.

Verfasst: Mi 5. Nov 2008, 11:48
von Konrad Grimm
Original von Montgomery Scott
Richtig, sprachliche Präzision ist unerlässlich. Also: Demokratie ist die Herrschaft des Volkes. Das Volk sind alle Menschen, die einem Staat angehören. Um Demokratie zu realisieren, muss es also einen ständigen Diskurs im Volk geben, der seinerseits bestimmte allgemeine ethische Prinzipien voraussetzt.
So. Und was hat das nun damit zu tun, dass "Feinde der Demokratie diejenigen sind, die noch Waffen in die Hand nehmen"? Nix.

Verfasst: Mi 5. Nov 2008, 11:52
von Konrad Grimm
Original von Oliver von Palm
Ja, es wäre ja so geil, ein Zweiparteienparlament zu haben
Klare Mehrheiten und ein Ende der völligen Überbewertung der Partikularinteressen irgendwelcher Splittergruppen.

Verfasst: Mi 5. Nov 2008, 12:17
von Montgomery Scott
Original von Konrad Grimm
So. Und was hat das nun damit zu tun, dass "Feinde der Demokratie diejenigen sind, die noch Waffen in die Hand nehmen"? Nix.
Um den Zusammenhang vielleicht noch etwas deutlicher zu machen: "Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen" (Isaac Asimov). Der Bruch des Tabus der Gewaltandrohung und -anwendung markiert das Ende des Dialogs und signalisiert den Bruch der Prinzipien, die die Voraussetzung für Demokratie bilden.

Verfasst: Mi 5. Nov 2008, 12:24
von Oliver von Palm
Davon, dass Du es immer wieder widerholst, wird es nicht besser. Wo siehst Du in der Linkspartei überproportional viele Feinde der Demokratie?
Nicht überproportional, aber es gibt in der Linken eben noch immer Antidemokraten und Leute, deren Wandel zu Demokraten wenig glaubhaft ist. Ich möchte dich nicht als Antidemokraten bezeichnen.

Verfasst: Mi 5. Nov 2008, 12:28
von Montgomery Scott
Original von Oliver von Palm
Nicht überproportional, aber es gibt in der Linken eben noch immer Antidemokraten und Leute, deren Wandel zu Demokraten wenig glaubhaft ist. Ich möchte dich nicht als Antidemokraten bezeichnen.
Gut, wenn die Nichtdemokraten in der Linken nicht überproportional vertreten sind, ist der Verweis aber nicht sinnvoll. Natürlich gibt es da Leute, denen das Prinzip der Demokratie nicht wichtig ist bzw. vielleicht sogar einige, die es gerne abschaffen wollen. Aber das hat die Linke mit so ziemlich jeder anderen Partei gemeinsam. Und der Programmatik nach ist die Linke (und das ist vorallem auch PDS-, weniger WASG-Tradition) diejenige der Bundestagsparteien, die sich am stärksten für Demokratisierung einsetzt.