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Verfasst: Mo 7. Jul 2008, 18:24
von Baudouin de Billancourt
Achso. Nun, ich bin ganz froh, nichts anderes als ein Mensch zu sein. Und die Natur des Menschen gebietet ihm ein ganz anderes Leben als einem Raubtier. Das ist kein Hirngespinst, sondern Realität.
Verfasst: Mo 7. Jul 2008, 18:30
von Konrad Grimm
Hehe...
"Kein Schaf, kein Hund bemüht sich, ein »rechtes Schaf, ein rechter Hund« zu werden; keinem Tier erscheint sein Wesen als eine Aufgabe, d.h. als ein Begriff, den es zu realisieren habe. Es realisiert sich, indem es sich auslebt, d.h. auflöst, vergeht. Es verlangt nicht, etwas Anderes zu sein oder zu werden, als es ist. Will Ich Euch raten, den Tieren zu gleichen? Dass Ihr Tiere werden sollt, dazu kann Ich wahrlich nicht ermuntern, da dies wieder eine Aufgabe, ein Ideal wäre (»Im Fleiss kann Dich die Biene meistern«). Auch wäre es dasselbe, als wünschte man den Tieren, dass sie Menschen werden. Eure Natur ist nun einmal eine menschliche, Ihr seid menschliche Naturen, d.h. Menschen. Aber eben weil Ihr das bereits seid, braucht Ihr's nicht erst zu werden. Auch Tiere werden »dressiert«, und ein dressiertes Tier leistet mancherlei Unnatürliches. Nur ist ein dressierter Hund für sich nichts besseres, als ein natürlicher, und hat keinen Gewinn davon, wenn er auch für Uns umgänglicher ist."
Verfasst: Mo 7. Jul 2008, 20:25
von Damian Fuller
Original von Konrad Grimm
Moral ist stets Sklaverei, die Unterwerfung des eigenen Willens unter irgendwelche Hirngespinste. Ein Raubtier kennt das nicht.
Ein Raubtier kennt aber auch keine Zivilisation und damit auch deren Annehmlichkeiten und Vorteile nicht.

Ein gewisser Triebverzicht und Triebkanalisation sind für die Vorteile der Zivilisation und der Kultur notwendig - frei nach Hayek.