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Verfasst: Sa 14. Nov 2009, 22:40
von Tony Gold
Original von Fiete Schulze

Einfach Menschen...wir sind doch immerhin die Menschheit. Und wir haben allen den gleich Ursprung, also bedarf es keinem nationalistischen Unfug.
Schönster Punkt in dieser Argumentation bisher. Menschen brauchen keine Nationen die sie trennen.

Verfasst: So 15. Nov 2009, 21:17
von Richard Stresemann
Original von Fiete Schulze
Einfach Menschen...wir sind doch immerhin die Menschheit. Und wir haben allen den gleich Ursprung, also bedarf es keinem nationalistischen Unfug.
Typisch kommunistische Gleichmacherei.
Menschen sind nicht gleich. Kein Mensch ist wie der andere. Allenfalls gibt es bindendes zwischen ihnen. Gemeinsame Sprache schafft Verständnis und ist damit einzig sinnvolle Grundlage für Identifikation.

Verfasst: So 15. Nov 2009, 21:32
von pjotr
Ich versteh einen Oberpflälzer Nazi dennoch nicht, auch wenn er die gleiche Sprache spricht wie ich. So what?

Verfasst: So 15. Nov 2009, 21:34
von Damian Fuller
Original von Richard Stresemann
Typisch kommunistische Gleichmacherei.
Das könnte man skizzenhaft so sagen. Wenn man es differenziert audrücken möchte, würde man eher sagen: Eine Variante des Sozialismus befürwortet die Gleichmacherei. Der Kommunismus wäre ja das vollendete "Jeder nach seinen Möglichkeiten, jeder nach seinen Bedürfnissen.

Verfasst: So 15. Nov 2009, 21:37
von Tony Gold
Original von pjotr
Ich versteh einen Oberpflälzer Nazi dennoch nicht, auch wenn er die gleiche Sprache spricht wie ich. So what?
Und ich versteh einen amerikanischen Polizisten auch besser als einen deutschen Nazi. Zudem, wenn man die Sprache als Ausgangspunkt nimmt, wieso ist dann Mexiko nicht zu Spanien zugehörig?

Verfasst: So 15. Nov 2009, 22:06
von Richard Stresemann
Original von Tony Gold
Und ich versteh einen amerikanischen Polizisten auch besser als einen deutschen Nazi. Zudem, wenn man die Sprache als Ausgangspunkt nimmt, wieso ist dann Mexiko nicht zu Spanien zugehörig?
Ein Wort:

Atlantik.

Verfasst: So 15. Nov 2009, 22:39
von Tony Gold
Original von Richard Stresemann

Ein Wort:

Atlantik.
Ein paar Worte mehr:

Dann kann die Sprache aber kein Argument mehr sein.

Verfasst: So 15. Nov 2009, 22:43
von Francis Taubenschlag
Original von Tony Gold
Ein paar Worte mehr:

Dann kann die Sprache aber kein Argument mehr sein.
Naja, wenn man es absolut bzw. als einziges und immer gültiges Kriterium sieht nicht. Aber grundsätzlich hat es glaube ich schon Vorteile, wenn die Einwohner eines bestimmten organisatorisch zusammegehörenden Gebietes eine gemeinsame Verkehrssprache haben.

Verfasst: So 15. Nov 2009, 22:57
von Richard Stresemann
Original von Tony Gold
Dann kann die Sprache aber kein Argument mehr sein.
Einteilungskriterium staatlicher Ordnung sollten die geographischen und sprachlich-ethnischen Grenzen sein.

Verfasst: So 15. Nov 2009, 22:58
von pjotr
Original von Francis Taubenschlag

Naja, wenn man es absolut bzw. als einziges und immer gültiges Kriterium sieht nicht. Aber grundsätzlich hat es glaube ich schon Vorteile, wenn die Einwohner eines bestimmten organisatorisch zusammegehörenden Gebietes eine gemeinsame Verkehrssprache haben.
Es hat sicherlich auch Vorteile wenn die Leute Geld haben. Dennoch würde ich "Geld" nicht als Kriterium für Ethnizität verstanden wollen wissen...