Seite 12 von 19

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 12:36
von SRM
Original von Patrick Behrens-Nilsson
Ich denke sim-off kann man sich duzen ;)
Wie ich schon gesagt habe: Ich fände es toll, wenn man viele verschiedene Ansichten in großen Volksparteien vereinigen würde. Da würde das Parteileben auch viel spannender machen.
Und Hauptsache die FDU ist eine dieser Volksparteien. Irgendwie kann ich mich bei dir des Gedankens einer gewissen Doppelzüngigkeit nicht erwehren.

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 12:41
von Patrick van Bloemberg-Behrens
Du slltest sim-on von sim-off trennen. ;)

Nun, die FDU war wohl unbestritten die erste liberale Partei, die FLA und neuerdings die Sendlerliste können wohl als Abspaltungen verstanden werden.

Letztendlich könnten auch alle FDU'ler in die FLA kommen, dann würde sich ja trotzdem nichts ändern. ;) Mirgeht es halt darum, dass alle Leute, die die gleiche Grundrichtung haben in einer Partei sind. Da gibt es dann Linksliberale wie PBN und eher Leute wie SRM. Das wäre ja gerade das Spannende.

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 12:44
von Sven Wenzel
Wie ich bereits sagte gäbe es, wenn sich die verschiedenen Gruppierungen zu größeren Parteien zusammentun, ein echtes linkes und ein echtes bürgerlich-konservatives Lager und eine Partei in der Mitte, die durchaus in beide Richtungen koalieren kann, je nachdem welcher Flügel gerade das Sagen hat.

Diese Zersplitterung der einzelnen Lager und das Zusammenkitten durch Listen bringt eigentlich effektiv ziemlich wenig.

Und auch in den größeren Parteien in der BRD gibt es ja durchaus verschiedene Strömungen und es bilden sich nicht alle drei Wochen neue konservative Gruppierungen, weil der aktuelle Kurs der CDU so bescheuert ist. ;)

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 12:45
von SRM
Original von Patrick Behrens-Nilsson
Nun, die FDU war wohl unbestritten die erste liberale Partei, die FLA und neuerdings die Sendlerliste können wohl als Abspaltungen verstanden werden.
Was bei Sendler stimmen mag, stimmt bei der FLA auf keinen Fall: Keines der aktuellen Mitglieder war jemals Mitglied in der FDU und auch programmatisch sehe ich kaum Berührungspunkte.

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 12:47
von Robert Cullen
Wer ist denn überhaupt in der FLA?

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 12:49
von Patrick van Bloemberg-Behrens
Siehe Sven Wenzel.

Natürlich eint FDU, FLA und Sendler der Grundgedanke des Liberalismus. Nur haben die 3 verschiedene Ansichten davon.

Schau doch mal in die SPD: Seeheimer Kreis und Nahles und Co sind hier auch in einer Partei. Die haben in Einzelfragen sehr verschiedene Ansichten, aber der Grundgedanke ist der gleiche.

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 12:51
von joukersendler
die FDU war ja

aber FLA ist entstanden bei einem Zeitpunkt wo die FDU faktisch nicht mehr existent war meiner Erinnerung nach

die FDU ist aber einfach ganz anders liberal
die FDU ist eher so wie die Grünen im RL, sonst wäre die FDU auch nich so groß geworden, das die FDU eine Volkspartei ist würde ich nicht bestreiten, warsch sogar die einzige
bestimmt nicht so wie die FDP
und so ganz nebenbei das die LiLi im moment mit 5 Miglieder, mehr als jede Partei ;) und wenn die alle in der FDU wären, würde die FDU aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zusammenbrechen und es gäbe so oder so eine Abspaltung

die LiLi ist der KLL um einiges näher als der FDU

achja wenn man schon große Parteien kreieren will dann folgende idee:
1. die neue RVP (name noch unbekannt wird ja dran gearbeitet)
2. die fdu+grüne
3. die linken (spdu+ll)
4. fla+lili

nicht das ich sage dassollte umgesetzt werden, nur das wäre am machbarsten

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 12:59
von Fiete Schulze
Ach bloß nicht wieder anfangen irgendwas in Bahnen zu lenken, sowas entwickelt sich immer ganz alleine aus dem Spiel herraus ;)
Aber es ist ja schön zu sehen, wie gleich wieder das Parteidenken erwacht, nur weil man überlegt, Parteien in Ratelon wieder mehr Gewicht zu geben ;)
Stellt euch mal vor, wie das SimOn im nächsten Wahlkpamf ausehen wird *hui*
Und ich muss auch sagen, dass es manchmal gerade kleine Parteien waren, dir ordentlich Zündstoff gebracht haben und das war auch gut so.

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 13:00
von Fabian Montary
Original von joukersendler
[...]
Das klingt ja alles ganz toll, aber wir sollten da auch eine gewisse Kontinuität reinbringen, meine Vorschläge:
- Mindestmitgliederzahl hoch!
- mehr Bedeutung den Parteien zumessen (nur sie dürfen zu UP-Wahlen antreten)
- Parteienzulassung erschweren (bspw. müssen neue Parteien erst einen Ministerpräsidenten stellen, ehe sie zugelassen sind)
- stärkere Kontrolle des Vorhandenseins von Satzung, Programm, Vorstand
- öffentliche Rechenschaft der Parteien verpflichten (regelmäßige Wahlen auf Parteitagen, die im Forum aussimuliert werden, Bilanzen etc.)

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 13:02
von Vanessa Garland
Um meine Fragen noch mal zu wiederholen: wünschen wir uns stärkere und aktivere Parteien, die eine regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit betreiben, Diskussionen in der Gesellschaft anstoßen und mitbeeinflussen, und die engagierte Wahlkämpfe führen? Wünschen wir uns Wahlen, die zu deutlichen Ergebnissen und klaren Mehrheiten führen, an denen man eine Beurteilung der Arbeit von Parlament und Regierung in der letzten Legislaturperiode durch den Wähler erkennen kann?

So die Antworten ja lauten, hier die nächsten Fragen: was hat der derzeitige Zustand mit all dem zu tun?

Hier muss die Antworten lauten: überhaupt nichts! Die jüngste Parlamentswahl hätte man sich schenken können, ebenso gut hätte der Wahlleiter 11 Parlamentssitze verlosen können. Es wäre in etwa das gleiche Ergebnis herauskommen, und es hätte nichts weniger über den Willen der Wähler zu sagen gehabt, wer das Land in den nächsten Monaten führen soll und in welche Richtung, als das Wahlergebnis.

Wenn jetzt jeder darauf beharrt, dass aber seine 1- oder 2-Mann-Partei absolut notwendig und unverzichtbar ist, dann ändert sich gar nichts! Wer der Meinung ist, seine Ansichten quasi alleine in der Unionspolitik vertreten zu können, der kann auch erst recht eine Gruppe, eine Plattform oder einen Flügel innerhalb einer Koalitionspartei führen und repräsentieren. Der sich nämlich erst mal innerhalb seiner Partei durchbeißen, für seine Positionen und sein personal werben muss, und nicht einfach mit einer 1-Mann-Liste antritt, die sich selbst in Unionsparlament wählt.