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Verfasst: Do 13. Nov 2008, 18:49
von Montgomery Scott
Original von Rafael van der Linden
Das ist durchaus auch wünschenswert. Ich habe ja auch wie gesagt nichts gegen längeres gemeinsames Lernen, wenn es intern differenziert ist und real existierende Unterschiede nicht mit "pädagogischer" Gewalt zu nivellieren versucht.
Dann wollen wir ja das gleiche

Eine Gesamtschule ist die ideale Plattform, damit für jeden Schüler in jedem Fach ein Kurs in einer Schwierigkeit zur Verfügung steht, der ihn optimal fördert. Wenn er trotz dieser Förderung kein höheres Level erreicht, ist das ja völlig unproblematisch.
Nur muss neben dem Förderungsprinzip auch dabei das Leistungsprinzip, die Vergleichbarkeit und mögliche Differenzierungen nach verschiedenen Stärken der Schüler gewahrt bleiben.
Prinzipiell bin ich ja ein Kritiker der Benotung als solcher und auch ein Kritiker der Schulpflicht überhaupt. Sofern man aber an diesem System festhält - und eine Alternative ist noch sehr weit weg - stimme ich da natürlich überein.
Danke, ich bin ein eloquenter Redner, wenn ich mal in Fahrt bin. Aber die Form der Schule ist weiterhin meiner Meinung nach weniger wichtig, als die Lehrmethoden, die finanzielle Ausstattung und die Förderung.
Klar sind diese Faktoren auch sehr wichtig aber die Gemeinschaftsschule hat eben die unersetzliche Eigenschaft, dass es dort nicht zu einer Vorsortierung kommt und dass jeder Schüler in jeder Phase und in jedem Fach prinzipiell individuell leistungsgerecht betreut und gefördert werden kann. Bei einem dreigliedrigen Schulsystem sind dem immer Grenzen gesetzt. Daher ist die Gemeinschaftsschule für mich eine Grundforderung für ein Schulsystem, dass sich an den Schülern nicht schuldiger macht als nötig.
Verfasst: Do 13. Nov 2008, 18:54
von Montgomery Scott
Original von Joseph A. Gladstone
Zu deinem letzten Absatz würde ich gerne anmerken: Es war doch klar, dass es so kommt. Schade, denn damit wird eine eigentlich völlig richtige Sache korrumpiert. Diese linksradikalen Demonstranten, die demonstrieren, weil sie sich gerne kloppen, sind sowieso die größten Idioten.
Und die
allergrößten Idioten sind die, die Gewaltjunkies mit "Hass auf das System" als linksradikal bezeichnen.

Solche Leute gibt es im linken wie im rechten Spektrum und die "Lagerzugehörigkeit" ist da eher Zufall.
Verfasst: Do 13. Nov 2008, 19:03
von Baudouin de Billancourt
Original von Patrick Behrens-Nilsson
Wir sind gegen Kopfnoten, weil eine gerechte Bewertung von Arbeits- und Sozialverhalten nur willkürlich bewertet werden kann.
Ach, Kopfnoten...
Kannen müssen her, Kannen! Die Anzahl ist auch messbar.
Verfasst: Do 13. Nov 2008, 20:36
von Wolfgang Müller
Mensch nä, ich hasse diese erlebnisorientierten Kiddies die sich die Bezeichnungen "Punk", "Autonom" usw. anheften wie die Pest.
Verfasst: Do 13. Nov 2008, 20:40
von Franz Sendlhofer
Original von Patrick Behrens-Nilsson
@Hajo:
Nö, wenn man wirklich stur für das gegliederte Schulsystem steht, hätte man das Verbot beibehalten müssen.

Jo, wir sind ein linker LSR - aber wie kommst du zu der Erkenntnis, dass wir auf Oppositionslinie wären?
Wir sind gegen Kopfnoten, weil eine gerechte Bewertung von Arbeits- und Sozialverhalten nur willkürlich bewertet werden kann. Ein großes Problem ist auch, dass der Einfachheit halber überall Standartnoten vergeben werden. Die Standartnoten können aber innerhalb einer Kommune von Schule zu Schule variieren. Fair können nur ausformulierte Texte sein.
Zum letzten Punkt: Die Meiung habe ich auch. Aber manchmal ist man eben als Vorsitzender mit seiner Meiung fast allein, wird überstimmt und muss dann das mitvertreten.
Weiß gar ned, was alle gegen Kopfnoten haben. Okay, bei uns gab es schon immer Kopfnoten, aber in meinen 12 Jahren Schule hat es nie Diskussion über deren Existenz gegeben. Kaum werden die in anderen Bundesländern eingeführt, gibt es großes Bremborium...
Verfasst: Do 13. Nov 2008, 21:30
von Montgomery Scott
Original von Franz Sendlhofer
Weiß gar ned, was alle gegen Kopfnoten haben. Okay, bei uns gab es schon immer Kopfnoten, aber in meinen 12 Jahren Schule hat es nie Diskussion über deren Existenz gegeben. Kaum werden die in anderen Bundesländern eingeführt, gibt es großes Bremborium...
Ich hab ebenfalls durch meine ganze Schullaufbahn hindurch Kopfnoten bekommen und bin dringend dafür, sie abzuschaffen, spätestens nachdem mir ein Lehrer eine drei in "Sozialverhalten" gab und das auf Nachfrage mit meiner Sitzplatzwahl im Klassenraum begründete.
Verfasst: Do 13. Nov 2008, 21:35
von Konrad Grimm
Original von Rafael van der Linden
Allgemein ist jedoch die Polizei oft auch überfordert, weil sie, gerade z.B. in Berlin massiv unterfinanziert und personell unterbesetzt ist.
Wo die Polizei überfordert ist, muss die Armee eingesetzt werden.
Verfasst: Fr 14. Nov 2008, 13:53
von Matt Suchard
Original von Nina Rügen
[...]
Wenn Du nicht nachts halb vier sturzbesoffen Deine Beitraege verfassen wuerdest, dann wuerde man von Dir auch nicht den Eindruck eines armen LRS - Kindes erhalten.

Verfasst: Fr 14. Nov 2008, 18:11
von Hajo Poppinga
Original von Baudouin de Billancourt
Ach, Kopfnoten... Kannen müssen her, Kannen! Die Anzahl ist auch messbar.

Und Cappucini für die Damen?

Verfasst: So 16. Nov 2008, 14:32
von Rafael van der Linden
Original von Konrad Grimm
Wo die Polizei überfordert ist, muss die Armee eingesetzt werden.
Die Polizei ist ja bei der normalen Kriminalitätsbekämpfung und Sicherstellung der Ordnung nicht aufgrund ihres Wesens (besseres Wort gesucht) überfordert, sondern aufgrund ihrer finanziell und personell manchmal schlechten Ausstattung.
Dass die Armee zur Sicherung der öffentlichen Ordnung (bei normalen Verhältnissen) besser geeignet wäre halt ich für falsch.