Verfasst: Do 13. Nov 2008, 11:02
Ja, aber der Günther hat ja auch folgerichtig nichts mehr zu melden in der CSU.Original von Montgomery Scott
Das stimmt nicht, er hat eine Koalition "grundsätzlich abgelehnt".
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Ja, aber der Günther hat ja auch folgerichtig nichts mehr zu melden in der CSU.Original von Montgomery Scott
Das stimmt nicht, er hat eine Koalition "grundsätzlich abgelehnt".
Fakt ist jedenfalls: Es gab seitens der CSU keine Vorfestlegung gegen eine Koalition, sondern nur eine Absichtserklärung, so etwas nicht zu wollen. Das ist etwas anderes als das Versprechen, keine zu bilden, das auch von Beckstein nie abgegeben wurde. Und es war auch eine ganz andere Erwartungshaltung: In Hessen wurde davon ausgegangen, dass die SPD keine Koalition bilden werde; in Bayern, dass die CSU im Zweifel sich schon mit der FDP zusammenraufen wird.Original von Montgomery Scott
Sonst hätte man ja Ypsilanti als persönlich unsymphatisch abstempeln und die Regierungsbildung akzeptieren können.
Ums in Deinem Stil zu sagenOriginal von Montgomery Scott
Und wenn Frau Ypsilanti vorher verzichtet hätte, wäre das mit der Linken kein Problem gewesen? Wers glaubt...
Den Unterschied sehe ich so nicht: ich glaube nicht, dass Ypsilanti irgendwo gesagt hat, dass sie es "hoch und heilig verspreche". Sie hat gesagt, es käme für sie nicht in Frage. Wie auch Beckstein das getan hat. Bei Ypsilanti hat die Presse halt immer weiter gebort, was die Äußerung als stärker erschienen ließ. Und auch die Erwartungshaltung kann ich so nicht sehen: Wir wussten in Hessen eigentlich alle, dass es darauf hinaus laufen würde, sofern die Linke den Einzug in den Landtag schafft. Das war völlig eindeutig, weshalb es auch im Vorfeld soviel Aufregung um Ypsilantis Kurs gab.Original von Konrad Grimm
Fakt ist jedenfalls: Es gab seitens der CSU keine Vorfestlegung gegen eine Koalition, sondern nur eine Absichtserklärung, so etwas nicht zu wollen. Das ist etwas anderes als das Versprechen, keine zu bilden, das auch von Beckstein nie abgegeben wurde. Und es war auch eine ganz andere Erwartungshaltung: In Hessen wurde davon ausgegangen, dass die SPD keine Koalition bilden werde; in Bayern, dass die CSU im Zweifel sich schon mit der FDP zusammenraufen wird.
Ich glaube, der Unterschied liegt auch darin, dass die CSU in Bayern um die absolute Mehrheit kämpfte und daher keine Stimmen an mögliche Koalitionspartner verschwenden wollte.Original von Montgomery Scott
Wir wussten in Hessen eigentlich alle, dass es darauf hinaus laufen würde, sofern die Linke den Einzug in den Landtag schafft. Das war völlig eindeutig, weshalb es auch im Vorfeld soviel Aufregung um Ypsilantis Kurs gab.
Die Situation war genau die gleiche. Es war völig klar - und Ypsilanti hat das auch rhetorisch keinesfalls verborgen - dass es in erster Linie darum ging, den Einzug der Linken zu verhindern.Original von Rafael van der Linden
Ich glaube, der Unterschied liegt auch darin, dass die CSU in Bayern um die absolute Mehrheit kämpfte und daher keine Stimmen an mögliche Koalitionspartner verschwenden wollte.
Bei der SPD in Hessen war wahrscheinlich, dass es auch für SPD und Grüne zusammen nicht reichen wird. Daher hat man im Vorfeld schon heiß diskutiert, ob die SPD im Westen mit der Linkspartei sollte oder nicht. Und auf diese eindeutige Diskussion hat Ypsilanti gesagt, dass es mit Ihr nicht gemacht würde.
Dass die CSU erst an die absolute Mehrheit denkt und danach die Koalitionskröte schluckt war im Vorfeld auch klar.