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Verfasst: Mi 14. Nov 2007, 21:06
von Oliver von Palm
In der Ausbildung hatten wir im Kurs auch so einen Ex-Zeitsoldaten, der mal meinte, mir gegenüber seinen Bundeswehrton anschlagen zu müssen. Ich habe den Mann so zurechtgewiesen, dass er das nie mehr gemacht hat. So nach dem Motto: So kannst du mit deinen Soldaten auf dem Schießplatz sprechen aber nicht mit mir, haben wir uns da verstanden!

Verfasst: Mi 14. Nov 2007, 22:37
von Konrad Grimm
Original von Oliver von Palm
Und zu meiner Argumentation sagst du ncihts
Ich muss nicht alles kommentieren.

Aber wenn Du Wert darauf legst:

Der Satz "Soldaten sind Mörder" ist weder wahr noch falsch. Er hat ganz einfach keinen Sinn.

Verfasst: Do 15. Nov 2007, 13:50
von Literoy Goldheart
Wir können das auch beliebig fortsetzen: Was sind Polizisten? Was ist ein Arzt, der mittels Giftspritze eine Hinrichtung einleitet?
Selbst das Gesetz kennt Unterschiede im Tötungsdelikt. Totschlag, Körperverletzung mit Todesfolge, Mord, Tötung auf Verlangen und und und. Da finde ich die Definition von Rainer Zufall naiv, vereinfachend, aber wenn er das so sieht geht das für mich in Ordnung.

Eigentlich kommen wir ja von wo ganz anders her: Das Freier in Schweden angeprangert werden. Wenn ich also alle Freier in Schweden erschieße, um diese Diskussion zu beenden, bin ich dann... ist das Notwehr? Indirekte Notwehr?

Verfasst: Do 15. Nov 2007, 17:11
von Amber Marie Ford
Was zeigt uns diese Diskussion? Deutschland ist ein Land ohne eigentliche Meinungsfreiheit.

Ein prominenter Denker sagte einmal: "Soldaten sind Mörder", was seither gerne von sog. "Pazifisten" nachgeplappert wird. Na und? In einem Land mit tatsächlicher Meinungsfreiheit ließe man den Leuten, die so denken, eben ihre Meinung, ließe sie sie verbreiten, würde im Bedarfsfalle einmal bemerken dass man es anders sieht, und gute wäre.

Nur in Deutschland lösen Transparante mit diesem Spruch darauf Polizeieinsätze und jahrelange gerichtliche Auseinandersetzungen bis in höchste Instanzen aus, redet man sich in Rage über den endgültigen Ausgang dieser Auseinandersetzung, prügelt man sich wegen dieses Spruches als Aufnäher auf Jacken und Rucksäcken, geraten Schulunterrichtsstunden in Staatsbürgerkunde ebenso völlig aus den Fugen wie das nachmittägliche Kaffeekränzchen anlässlich Oma Irmgards achtzigstem Geburtstag, und sprengen "Antifaschisten" im Verein mit gegen sie argumentierenden "Verfassungspatrioten" ein Thema in diesem Forum, dass eigentlich nur den scheinheiligen und kryptosozialistischen, USA-hassenden Schwedenfetischisten dieser Welt einmal höhnisch den Spiegel vorhalten sollte.

O Mann, Leute... :wall:

Verfasst: Do 15. Nov 2007, 17:13
von Larifari
Original von Oliver von Palm
Und zu meiner Argumentation sagst du ncihts ;)
Die ist ja auch ziemlich dünn. Zum einen können nicht nur andere Länder uns bedrohen. Es gibt auch soetwas wie ideologische Bewegungen, die institutionell nicht zwingend in staatlicher Form manifest oder zumindest operativ sein müssen. Der Islamische Totalitarismus wäre so ein Beispiel. Der Iran selbst greift uns nicht an; er finanziert und unterstützt und vllt. auch koordiniert lediglich diejenigen, die es tun: proxy war, nennt man das. Und zum anderen würde ich eben auch mit Verweis auf den Islamischen Totalitarismus nicht behaupten, dass es derzeit keine Länder gibt, die eine Bedrohung für uns sind, nur weil deren Aggressionen gegen uns nicht auf der institutionell staatlichen Ebene ausgetragen werden. (Und entsprechend wird u.U. auch eine iranische Atombombe nicht durch den Iran selbst zum Einsatz kommen, sondern durch undurchsichtige Kanäle fließen um plötzlich irgendwo hochzugehen ... wobei ich mir da mit Bezug auf das arme Israel noch nicht so sicher bin.)

Verfasst: Do 15. Nov 2007, 18:13
von Oliver von Palm
Original von Larifari

Die ist ja auch ziemlich dünn. Zum einen können nicht nur andere Länder uns bedrohen. Es gibt auch soetwas wie ideologische Bewegungen, die institutionell nicht zwingend in staatlicher Form manifest oder zumindest operativ sein müssen. Der Islamische Totalitarismus wäre so ein Beispiel. Der Iran selbst greift uns nicht an; er finanziert und unterstützt und vllt. auch koordiniert lediglich diejenigen, die es tun: proxy war, nennt man das. Und zum anderen würde ich eben auch mit Verweis auf den Islamischen Totalitarismus nicht behaupten, dass es derzeit keine Länder gibt, die eine Bedrohung für uns sind, nur weil deren Aggressionen gegen uns nicht auf der institutionell staatlichen Ebene ausgetragen werden. (Und entsprechend wird u.U. auch eine iranische Atombombe nicht durch den Iran selbst zum Einsatz kommen, sondern durch undurchsichtige Kanäle fließen um plötzlich irgendwo hochzugehen ... wobei ich mir da mit Bezug auf das arme Israel noch nicht so sicher bin.)
Gegen den Terrorismus ist die Polizei ein viel besseres Mittel als das Militär.

Verfasst: Do 15. Nov 2007, 20:37
von Palin Waylan-Majere
Der Iran selbst greift uns nicht an; er finanziert und unterstützt und vllt. auch koordiniert lediglich diejenigen, die es tun
Das ist Unfug - al Kaida (oder wie auch immer man das transkripiert) ist doch seehr sunnitisch, genauer wahhabitisch. Im Iran herrschen die Schiiten vor, das passt also überhaupt nicht zusammen. (jaja, Moral kennt keine Graustufen und willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schädel ein)
Und entsprechend wird u.U. auch eine iranische Atombombe nicht durch den Iran selbst zum Einsatz kommen, sondern durch undurchsichtige Kanäle fließen um plötzlich irgendwo hochzugehen ... wobei ich mir da mit Bezug auf das arme Israel noch nicht so sicher bin.
Deine wilden Spekulationen machen sich vielleicht als Thriller gut, mit der Realität haben sie nichts zu tun. Nuklearwaffen hat Pakistan, ein von den USA gestützter, durch Militärputsch an die Macht gekommener Diktator. Im Gegensatz übrigens zu Ahmedinedschad, der durch Wahlen ins Amt kam.

@Palm: Wenn das BKA weiter lustig in alten Stasi-Akten oder der Post von Zeitungsredaktionen nach Erkenntnissen stöbert, finden sie bestimmt bin Laden. Oder das Gehirn von Ulrike Meinhof. ;)