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Verfasst: Sa 13. Okt 2007, 10:50
von William Butcher
Original von Hajo Poppinga

Dito.
Ich könnte mir vorstellen, dass diese Annahme darauf beruht, dass einige hier nicht wissen, was die GF ist oder besser was sie nicht ist.

Verfasst: Sa 13. Okt 2007, 11:07
von Peter Vain
Original von Hajo Poppinga

Wir sollten unsere Truppen jetzt generell erhöhen.
Erhöhen?

Also ich finde 700.000 Mann reguläre Armee durchaus ausreichend ;)

Verfasst: Sa 13. Okt 2007, 11:41
von Amber Marie Ford
Original von Julia Elián
Das habe ich ja getan. Darum lies Du meinen Beitrag, in dem ich erkläre, warum ich denke, daß dieser Konflikt nicht zwischen DU/GF, sondern innerhalb der DU verläuft.
Das habe ich, und meine Aufforderung richtete sich auch an den Schneider-Spieler, nicht an dich ;)

Ich denke, wir verstehen einander im Großen und Ganzen richtig - vor allem, weil ich ja bekanntlich nichts gegen die GF habe :D -, gesprächsbedürftig ist allein die Frage der DU auf der GF-Karte.

Ich möchte an dieser Stelle eine Aussage des Butcher-Spielers einbeziehen:
Original von William Butcher
Ich könnte mir vorstellen, dass diese Annahme darauf beruht, dass einige hier nicht wissen, was die GF ist oder besser was sie nicht ist.
Genau das wusste ich bis vor einigen Tagen ja auch nicht. Ich habe die GF einfach als eine micronationale Karte gesehen, welche realistisch orientierten Staaten eine maßstabsgetreue Einzeichnung entsprechend ihren Klimaten und Kulturen anbietet, mehr nicht.

Wie in meinem langen Beitrag ausführlich dargelegt, und ja übrigens auch von dem Falcone Spieler bestätigt, ist die GF aber doch etwas anderes: eher ein übergeordnetes Spiel, ein weltpolitisches Szenario, welches vor allem außen- und sicherheitspolitische Zusammenhänge und Vorgänge simulieren möchte, und daher ein etwas anderes Verständnis von Micronationen hat, als der typische Spieler der DU.

Der Seroux de Fay-Spieler hat ein schönes Beispiel dafür geliefert, er sagte, wenn Chinopien einen Überfall auf Nguyen simuliert, dann kann er nicht simulieren wie die dortigen barnstorvischen Truppen obsiegen, er kann nur deren - hoffnungslosen - Widerstand simulieren.

Erkläre sowas mal dem typischen DU-Spieler: wenn Albernia, Astor, Barnstorvia und Chinopien sich verbünden und die DU überfallen, wird diese realistischerweise vernichtend geschlagen, und muss sich den Forderungen und Bedingungen der Sieger beugen! So etwas ist für ihn nicht hinnehmbar, denn für ihn ist die DU etwas anderes als viele GF-Nationen für deren Spieler, nämlich ein sich geschlossenes Spiel, sein eigener Kosmos, und nicht Bestandteil eines übergeordneten Spiels oder Szenarios, welches in sein Spiel eingreifen und es verändern kann.

Die etwas verunglückte Interaktion mit Barnstorvia u. a., indem einige Spieler ihre Identitäten und Stellungen dort missbraucht haben, um die von ihnen betrieben Abpslatungen von Ländern der DU zu fördern, wird die isolationistische Grundhaltung der DU zunächst sicherlich weiter fördern, viele Mitspieler - darunter offen gesagt auch ich selbst - werden wohl wenig Sinn darin sehen, mit Albernia, Barnstorvia oder Chinopien zu simulieren, wenn dort Leute am Drücker sitzen, die diese Staateb missbraucht haben, um der DU zu schaden.

Für die GF, deren Ziele und Interessen ich ja respektiere und dafür eintrete, dass die DU sie in den Gesprächen über ihre Zukunft fairerweise berücksichtigen sollte, bedeutet das: im als Kartenplatz heiß begehrten Ostantica liegt ein außenpolitisch wenig aktiver Staat, nimmt potenzielle Plätze für das GF-Szenario interessanterer, weil außenpolitisch aktiverer und konfliktfreudigerer Staaten ein, hält sich aus Konfliktszenarien quasi vollständig heraus, und beeinflusst sie doch dadurch mit, dass er sich einmal von Nord nach Süd über den Kontinent erstreckt, und somit strategische Wege blockiert, ohne aktiv den "Puffer" zwischen Ost- und Zentral-/Westantica spielen zu wollen (denn erinnert sei an das Schicksal Belgiens in zwei Weltkriegen!).

Eingedenk all dessen bezweifele ich durchaus, welchen Gefallen DU und GF einander mit einem weiteren Zusammengehen tun...

Edits: Offensichtlich hatte ich vor dem Absenden des ursprünglichen Beitrages Teile dessen versehentlich gelöscht, ich habe ihn so gut wie mögloich rekonstruiert.

Verfasst: Sa 13. Okt 2007, 11:48
von Addison Montgomery
Original von Amber Marie Ford
...formulieren ihn daher neu!
In der Zwischenzeit wurde Deutschland 2010 Fussball-Weltmeister. ;)

Verfasst: Sa 13. Okt 2007, 13:55
von Konrad Grimm
Original von Addison Montgomery
In der Zwischenzeit wurde Deutschland 2010 Fussball-Weltmeister. ;)
Du meinst wohl: In der Zwischenzeit hat sich der toitsche Fussballfan nach dem Vorrundenaus damit abgefunden, dass "'54, '74, '90, zweitausendvierzehn" sich zwar nicht besonders gut mit der Melodie verträgt, das aber bei dem Gegröle ja sowieso wurscht ist.

Verfasst: Sa 13. Okt 2007, 14:01
von Nicolas Seroux de Fay
Original von William Butcher

Ich könnte mir vorstellen, dass diese Annahme darauf beruht, dass einige hier nicht wissen, was die GF ist oder besser was sie nicht ist.
@ Ford

Wobei auch dieses Statement von Butcher vermutlich stimmt. Niemand weiss genau, was die GF ist.

Es herrschen doch ganz offensichtlich vollkommen unterschiedliche Ziele unter den RL-Spielern vor - nicht nur in der DU, sondern auch in der GF, weshalb die chaotischen Verhältnisse in der DU-Spielergemeinde auch für die GF-Spielergemeinde zutreffen. Wenn Hajo Poppinga als Kuratoriumssprecher oder was diese Meinung hat, so haben andere Kuratoriumsmitglieder (offensichtlich nicht wenige) eine komplett andere und sind offensichtlich ganz klar der Meinung, die Sezessionen seien rechtens.

Ja was denn nun jetzt?!?

Meines Erachtens wirken hier zwei Pole: Die einen wollen einfach ihre eigene, mehr oder weniger (v.a. mehr) abgeschottete MN haben mit Friede, Freude, Eierkuchen, die anderen wollen knallharte weltpolitische Szenarien durchspielen. Die Spielergemende in der DU und der GF wird durch die dabei wirkenden Kräfte zerrissen.

Im übrigen wäre es vollkommen falsch zu sagen, dass die GF bereits der Fraktion der "Szenariendurchspieler" gehört. Wohl das Gegenteil ist der Fall. Die meisten auf der Karte eingezeichneten Staaten interessiert das ganze ja nicht einmal. Die DU ist beileibe nicht die einzige GF-MN, welche nicht mit anderen GF-Staaten interagiert; die Masse der GF-MNs dümpelt ja nur in Inaktivität vor sich hin. Wobei auch bei der DU nicht von Simlationsaktivität gesprochen werden kann, wohl eher von einem Gesprächsforum; jeder Thread ist nach ein paar Beiträgen simoff.

Wozu allerdings eine Karte gut sein soll, wenn die darauf verzeichneten Staaten nicht weltpolitisch miteinander simulieren, bleibt mir ein Rätsel.

Verfasst: Sa 13. Okt 2007, 14:42
von Julia Elián
Original von Amber Marie Ford
Wie in meinem langen Beitrag ausführlich dargelegt, und ja übrigens auch von dem Falcone Spieler bestätigt, ist die GF aber doch etwas anderes: eher ein übergeordnetes Spiel, ein weltpolitisches Szenario, welches vor allem außen- und sicherheitspolitische Zusammenhänge und Vorgänge simulieren möchte, und daher ein etwas anderes Verständnis von Micronationen hat, als der typische Spieler der DU.
Ja, die Analyse ist richtig, aber genau hier widerspreche ich: Ich glaube, daß man eben nicht sagen, daß der typische Spieler der DU das ablehnt, sondern das sich dieser Konflikt durch die DU zieht oder zog.

Wie schon gesagt: Auch Nöresund hat kein Problem damit, nicht in diesem Maße an der außenpolitischen Simulation teilzunehmen, hier gibt oder gab es aber eine sehr starke Fraktion, die das fördert.

Verfasst: Sa 13. Okt 2007, 14:47
von Michael Schneider
Original von Nicolas Seroux de Fay

Wozu allerdings eine Karte gut sein soll, wenn die darauf verzeichneten Staaten nicht weltpolitisch miteinander simulieren, bleibt mir ein Rätsel.
Naja, haste das mal Cuba oder Simbabwe gefragt?

Oder die USA. Wer nicht ihrer Meinung ist...mit dem simulieren sie ja auch net. :P