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Verfasst: So 30. Aug 2015, 22:16
von Karl von Guldener
Wenn Sie erlauben möchte ich Sie im Namen der Regierung auch um einen Gefallen bitten: Kabinettsintern haben wir, wie von mir hier bereits angekündigt, die Einrichtung eines Fonds zur Unterstützung der Hinterbliebenen und Opfer der Operation beschlossen. Wir benötigen aber die Hilfe der Demokratischen Union, um die Mittel den Betroffenen zukommen zu lassen, da wir fürchten, die schwyzerische Regierung könnte diese nicht recht- und planmäßig verteilen. Wäre dies möglich?

Verfasst: Di 1. Sep 2015, 20:24
von Helen Bont
Nun, Exzellenz, die Unionsregierung ist gerne bereit, hier vermittelnd tätig zu werden.

Gleichzeitig kann ich nicht verhehlen, dass ich diese Aktion nicht billigen kann. Unabhängig davon, wie man das Regierungssystem in der Schwyz oder die Regierung dort qualifiziert, handelt es sich bei der SDR um einen souveränen Staat, gegen den Dreibürgen einen bewaffneten militärischen Angriff unternommen hat. Daran ändert auch die Kürze des militärischen Angriffs nichts.
Des Weiteren sehe ich auch keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die SDR bestrebt ist, nuklear aufzurüsten. Denn Voraussetzung für die Konstruktion einer Atombombe ist das Vorhandensein einer ausreichenden Menge an ausreichend angereichertem Uran oder Plutonium. Um diese Voraussetzung zu erfüllen, benötigt man eine Vielzahl sogenannter Zentrifugen, ohne die man keine Anreicherung vornehmen kann. Wo sind diese Zentrifugen? Wo sind überhaupt handfeste Beweise für den Vorwurf, die SDR strebe die Atombombe an?

Des Weiteren will ich nicht verhehlen, dass das offensichtliche Fehlen jedweder Kontrolle des dreibürgischen Militärs durch Reichstag und Reichsregierung, für die Unionsregierung sehr beunruhigend ist.

Verfasst: Di 1. Sep 2015, 23:45
von Karl von Guldener
Ich danke Ihnen. Sobald die Details ausgearbeitet sind, werde ich mich wieder melden.

Exzellenz, es macht leider keinen Unterschied, ob wie die SDR anerkennen oder nicht. Rein technisch, und würden wir sie anerkennen auch offiziell, befinden wir uns seit 2012 mit ihr im Krieg, denn dort hat sie unsere Flieger im Salemkrieg attackiert. Ich will damit nun wahrlich nicht das Töten von Unbeteiligten verteidigen, doch dieser Fakt wird leider oft übersehen.

Ansonsten müsste ich Sie für Fragen über diese Beweise an den RFS weiterleiten. Ich bin aber hundertprozentig überzeugt, dass man nicht grundlos ein Kernkraftwerk angreift. Man mag unserem Militär vieles vorwerfen, sicherlich auch vieles davon zurecht, doch das wäre Wahnsinn.

Das hören wir öfter, doch es ist nicht ganz korrekt. Durch die Kontrolle über den Haushalt können wir durchaus eine gewisse Kontrolle ausüben. Davon ab kann ich Sie aber insofern beruhigen, dass ich unabhängig von der kommenden Regierung Maßnahme ndahingehend erwarte. Auch in Dreibürgen hat der Angriff Wellen geschlagen.

Verfasst: Mi 2. Sep 2015, 22:36
von Helen Bont
Original von Karl von Guldener
Ich danke Ihnen. Sobald die Details ausgearbeitet sind, werde ich mich wieder melden.
Gut. Ich werde eventuell schon mal im Vorfeld Kontakt mit der schwyzerischen Regierung aufnehmen.
Original von Karl von Guldener
Exzellenz, es macht leider keinen Unterschied, ob wie die SDR anerkennen oder nicht. Rein technisch, und würden wir sie anerkennen auch offiziell, befinden wir uns seit 2012 mit ihr im Krieg, denn dort hat sie unsere Flieger im Salemkrieg attackiert. Ich will damit nun wahrlich nicht das Töten von Unbeteiligten verteidigen, doch dieser Fakt wird leider oft übersehen.
Aber, Exzellenz, seit wie lange wurden die Kampfhandlungen in Salem eingestellt? Das müssten jetzt rund 3 Jahre sein, in denen faktisch ein Waffenstillstand herrschte.
Original von Karl von Guldener
Ansonsten müsste ich Sie für Fragen über diese Beweise an den RFS weiterleiten. Ich bin aber hundertprozentig überzeugt, dass man nicht grundlos ein Kernkraftwerk angreift. Man mag unserem Militär vieles vorwerfen, sicherlich auch vieles davon zurecht, doch das wäre Wahnsinn.
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie dem RFS übermitteln würden, dass die Unionsregierung die Beweise gerne sichten würde.
Original von Karl von Guldener
Das hören wir öfter, doch es ist nicht ganz korrekt. Durch die Kontrolle über den Haushalt können wir durchaus eine gewisse Kontrolle ausüben. Davon ab kann ich Sie aber insofern beruhigen, dass ich unabhängig von der kommenden Regierung Maßnahme ndahingehend erwarte. Auch in Dreibürgen hat der Angriff Wellen geschlagen.
Es mag sein, dass eine gewisse Kontrolle über den Haushalt vorhanden sind. Wenn ich mich aber nicht irre, dann gibt es in der dreibürgischen Verfassung einen Passus, indem festgeschrieben ist, wie hoch der Anteil des Verteidigungsetats am Gesamthaushalt mindestens betragen muss. Ich hoffe daher sehr, dass es Ihnen gelingen wird, das dreibürgische Militär stärker der Kontrolle und der Entscheidungsgewalt von Regierung und Parlament zu unterstellen.

Verfasst: Do 3. Sep 2015, 17:26
von Karl von Guldener
Ich habe den RFS darum gebeten die Beweise zu veröffentlichen oder der Demokratischen Union zur Sichtung zu überlassen.

Verfasst: Mo 7. Sep 2015, 21:13
von Helen Bont
Bis wann kann mit einer Reaktion von seiten des RFS gerechnet werden?

Verfasst: Di 8. Sep 2015, 13:26
von Karl von Guldener
Nun, ich kann den RFS nicht zwingen, aber im Grunde war man sich darüber einig Beweise zu veröffentlichen. Wann dies geschieht kann ich Ihnen leider nicht sagen, Exzellenz.

Verfasst: So 20. Sep 2015, 22:36
von Karl von Guldener
Neues kann ich Ihnen nicht berichten, Exzellenz, wünsche Ihnen allerdings auf diesem Wege auch in dieser Amtszeit viel Erfolg. Die neue dreibürgische Regierung, der ich als Außenminister erneut zur Verfügung stehen werde, hat eine Regulierung der Eigenständigkeit des RFS in den Koalitionsvertrag aufgenommen und reagiert so auf Kritik aus dem In- und Ausland. Ansonsten denke ich aber nicht, dass wir zu diesem Zeitpunkt noch etwas zu besprechen haben. Wenn Sie sich dem anschließen, würde ich in das Kaiserreich zurückehren. Im Bezug auf die Entschädigung werde ich mich bei Ihnen melden, sobald wir eine Summe festgeschrieben haben.