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Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 00:44
von SRM
Original von Anastasia von Metternich
Ich habe das offen, ehrlich und rechtzeitig zugegeben. Du hast Mitspieler in Dutzenden Micronationen, darunter deiner eigenen, wochen- und monatelang über deine zeitlichen Ressourcen und deine Unfähigkeit, dieses Projekt durchzuführen, getäuscht.
Bullshit. Ohne Setzsystem kann niemand zaubern...
Aber ich lass dich gern in dem Glauben.
Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 02:16
von Palin Waylan-Majere
Was die Debattenkultur angeht, hat Falkenstein absolut recht. Die meisten hier können scheinbar zwar ordentlich mit Kraftausdrücken austeilen, lassen aber die notwendigen Nehmerqualitäten missen.
Zur Unionspräsidentenwahl selbst habe ich bereits in der Ergebnisverkündung alles gesagt und kann hier Klaus Quistorp nur Recht geben.
Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 10:55
von Johannes Georg Graf von Falkenstein
Original von Alexander Krüger
Mal wieder ein typischer Fall von mangelnder Simon-Simoff-Trennung. Nur weil die Leute deine Person in der Sim scheiße finden und nicht wählen wollen, heißt das nicht, dass wir gegen dich als reelle Person sind. Den Falkenstein will wohl keiner mehr. Dann probiert man es halt mit Max Mustermann. Jedenfalls ist das kein Grund auszusteigen.
Blödsinn, ich kann trennen, mehr dazu siehe weiter unten.
Original von SRM
Man erntet das, was man sät.
Meine persönliche Einschätzung ist, dass die RL-Person hinter Falkenstein abgestraft wurde und nicht seine ID. Wer dauerhaft und unabhängig von der ID ständig Hetzkampagnen führt und mit Dreck wirft, kann nicht erwarten, eine saubere Weste zu behalten.
Ich sehe hier kein Problem der DU, sondern ein Problem in der Spielerschaft.
Ah, also Kritik an Inaktivität und dem Nichtziehen der Konsequenzen daraus ist also Dreck werfen? Wobei ich mich ja noch sehr zurückgehalten habe, vor ein paar Jahren, da wäre in einer MN wie der DU bei einer vergleichbaren Situation (inaktive Regierung und Mitspieler*innen im Dunkeln halten) der Teufel los gewesen.
Und nur so nebenbei, ich kann RL und VL von einandertrennen, dass können dann Menschen wie SRM nicht. Ich schätze mal sind dass das wohl der Großteil der Sieben die mit Nein gestimmt haben sind. Diese kommen dann wohl aus dem SRM-treuen Lager.
Jedenfalls schade, dass man nicht schon im Vorfeld vor der Wahl mal darüberr sim-intern diskutiert.
Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 11:47
von SRM
Original von Johannes Georg Graf von Falkenstein
Diese kommen dann wohl aus dem SRM-treuen Lager.
Dein Problem ist, dass du das wirklich glaubst.
Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 11:50
von Bernardo Macaluso
Meine Güte...Leute, die sich hier simoff so aufregen, sollten ihrer Gesundheit zuliebe vielleicht wirklich besser aufhören.
Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 11:52
von Anaïs Gribonne-Fritz
Original von Johannes Georg Graf von Falkenstein
Diese kommen dann wohl aus dem SRM-treuen Lager.
Original von SRM
Dein Problem ist, dass du das wirklich glaubst.
Merkt ihr was? Genau der Umgang ist das Problem hier...
Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 13:09
von Carmen I.
Nein, das Problem ist gerade ein anderes und zwar eine Missinterpretation.
Von Falkenstein sagte......
Die DU ist für mich als Mitspieler auf Grund des Verfalls der politischen Debatten und der daraus resultierenden Inaktivität nicht mehr attraktiv genug.
Mit anderen Worten, er hatte gehofft/gewollt, dass über seine Kandidatur im Vorfeld ordentlich/heftig debattiert wird und Grund dafür hätte es ja, Dank seiner Umstrittenheit, auch genug gegeben.
Quistorp wiederum bemängelt etwas anderes.......
Das ist ja nicht das erste Mal, dass die DU (Destruktive Union?) sowas liefert - und sie hat damit wieder mal einen ihrer noch halbwegs aktiven Mitspieler, an denen es ohnehin mangelt, demotiviert und vergrault.
Er hat den Abgang von Falkenstein mit anderen Augen gesehen. Also seine Gründe falsch interpretiert.
Aber beide Aussagen für sich gesehen sind tatsächlich Gründe, warum auch die DU mit Mitspielerschwund zu kämpfen hat.
Leider lässt sich das Problem, das Quistorp hat, in der DU nicht lösen, weil politische harte Debatten und Ablehnungen von Personen rein simon das Grundgerüst der DU waren und sind und wenn man darauf Rücksicht nehmen würde, dass man auch sehr umstrittene Persönlichkeiten die Führungsetage überlässt, nur damit die DU nicht in Inaktivität versinkt, dann läuft das Spiel hier falsch, dann hat das nichts mehr mit Politik zu tun.
Das Problem von Falkenstein lässt sich aber auch nicht lösen, wenn immer nur die gleichen Personen aktiv sind und mitreden (so um die 7 statt 20). Das macht die Sim nicht spannender.
Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 13:36
von Klaus Quistorp
Original von Carmen I.
Leider lässt sich das Problem, das Quistorp hat, in der DU nicht lösen, weil politische harte Debatten und Ablehnungen von Personen rein simon das Grundgerüst der DU waren und sind und wenn man darauf Rücksicht nehmen würde, dass man auch sehr umstrittene Persönlichkeiten die Führungsetage überlässt, nur damit die DU nicht in Inaktivität versinkt, dann läuft das Spiel hier falsch, dann hat das nichts mehr mit Politik zu tun.
Doch, mein Problem lässt sich lösen - mit einer Wahlrechtsänderung in dem Sinne, wie ich es oben skizziert habe (bei nur einem Kandidaten ist dieser einzige Bewerber de facto automatisch gewählt). Ich habe absolut nichts gegen harte, politische Auseinandersetzungen im Rahmen der Sim - das ist (oder war) in der Tat eines der Markenzeichen dieser MN. Im Moment ist es leider so, dass diese Auseinandersetzungen aufgrund des allgemein niedrigen Aktivitätsniveaus kaum mehr zustande kommt (was auch Falkenstein bemängelt). Unabhängig davon darf es aber nicht sein, dass nicht aussimulierte, sich aber im Wahlergebnis niederschlagende Vorbehalte gegen den den
einzigen Bewerber um ein wichtiges Amt dazu führen, dass dieses Amt weiterhin unbesetzt bleibt und die Inaktivitätsspirale dadurch dadurch weiter angekurbelt wird.
Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 15:00
von A. M. von Kurzschluss
Nach demokratischem Verständnis muss jeder frei in seiner Wahl sein. Wenn dem in einem Land nicht mehr so ist, ja dann geht das nicht nur an der Verfassung vorbei, sondern gleich am gesamten Spielprinzip.
Und natürlich kann ein Amt, wenn es nicht gerade das des Kanzlers ist, ruhig mal unbesetzt bleiben. Dafür kann man ein sogenanntes Notstandsgesetz erlassen, dass die Aufgaben auf eine andere Person oder ein Gremium überträgt, damit man handlungsfähig bleibt.
Alles besser als das Wahlrecht in die Tonne zu kloppen.
Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 15:12
von Klaus Quistorp
Original von A. M. von Kurzschluss
Nach demokratischem Verständnis muss jeder frei in seiner Wahl sein.
Auch bei Wahlen mit nur einem alternativlosen Kandidaten ist theoretisch jeder in seiner Wahl frei; er muss ja (wenn ihm der einzige Kandidat nicht zusagt) nicht daran teilnehmen oder kann - im Idealfall - bereits im Vorfeld durch eine Gegenkandidatur für eine echte Alternative sorgen.
Viele scheinen Wahlfreiheit mit einem Recht auf Destruktivismus zu verwechseln. Auch IRL kommen Wahlen, bei denen nur ein Wahlvorschlag zur Auswahl steht (und nicht abgelehnt werden kann), regelmäßig vor: Bei Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen in kleinen Gemeinden ist das gar nicht selten der Fall. Und niemand käme auf die Idee, solche Wahlen als nicht demokratisch zu bezeichnen.