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Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 12:12
von Alexander Krüger
Sie geben das entscheidende Argument ja selbst. Steuern und Bildung sind für den Staat und die Gesellschaft tatsächlich unerlässlich, auf Zwangsdienste kann man gut verzichten, ohne dass es dem Staat oder der Gesellschaft schaden würde.

Sie tun ja fast so, als wollten Sie die Berufsarmee teilweise durch Wehrdienstler ersetzen wollen. Das haut doch hinten und vorne nicht hin. Wehrdienstler werden nie über eine derartige Kompetenz verfügen, wie Berufssoldaten.

Sie scheinen aber sehr davon überzeugt zu sein, also belassen wir es mal dabei. Schließlich müssen wir uns ja dann auch noch in der parlamentarischen Debatte dazu kloppen können. ;)

Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 13:50
von Hajo Poppinga
Sie vergessen einen entscheidenden Faktor: Die Dienstpflicht gibt uns die Gelegenheit die jungen Menschen weiterhin zu schulen - und zwar mit einem Sinn für das Gemeinwesen, den sie entweder bei der Arbeit am Nächsten oder bei der Arbeit für das Vaterland lernen.

Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 14:41
von Bernardo Macaluso
Dass die Streitkräfte Rekrutierungsprobleme haben, ist mir ja neu... so oder so wäre ich eher für einen Sozialdienst vor Aufnahme der sekundären Ausbildung zu haben.

Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 14:51
von A. M. von Kurzschluss
Original von Hajo Poppinga
Sie vergessen einen entscheidenden Faktor: Die Dienstpflicht gibt uns die Gelegenheit die jungen Menschen weiterhin zu schulen - und zwar mit einem Sinn für das Gemeinwesen, den sie entweder bei der Arbeit am Nächsten oder bei der Arbeit für das Vaterland lernen.
Sie glauben doch wohl selbst nicht, dass jemand etwas lernt, wenn er dazu verpflichtet wird.

Schulzeit ist die eine Seite. Die Kinder werden damit groß und empfinden das als normal. Wehrdienstpflicht ist die andere Seite. Die Menschen, die das trifft, sind keine Kinder mehr, sondern junge Erwachsene, die sehr wohl wissen, was sie wollen und was nicht und vor allem, was ihnen gefällt. Unter Zwang lernen die gar nichts. Da können Sie mal getrost von ausgehen.

Wenn die Armee also Probleme hat die 500.000er-Grenze voll zu kriegen, bei..... wie viele Gesamteinwohner hat die DU?..... dann muss man über die Schulen und Arbeitsämter mehr Werbung machen und die Kosten dafür dürften sehr gering sein.

Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 15:27
von Hajo Poppinga
Original von Bernardo Macaluso
Dass die Streitkräfte Rekrutierungsprobleme haben, ist mir ja neu... so oder so wäre ich eher für einen Sozialdienst vor Aufnahme der sekundären Ausbildung zu haben.
Die Unionsregierung plant eine Dienstpflicht, bei dem es jeden Verpflichteten frei steht, sich zwischen Sozial,- Natur,- Wehr- oder vergleichbaren Diensten zu entscheiden.

Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 15:28
von Hajo Poppinga
Original von A. M. von Kurzschluss
Sie glauben doch wohl selbst nicht, dass jemand etwas lernt, wenn er dazu verpflichtet wird.
Doch, absolut. Die Bandbreite an Angeboten wird bei dieser Dienstpflicht groß sein und deshalb wird auch jeder etwas finden, das ihm liegt.

Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 15:39
von A. M. von Kurzschluss
Original von Hajo Poppinga

Doch, absolut. Die Bandbreite an Angeboten wird bei dieser Dienstpflicht groß sein und deshalb wird auch jeder etwas finden, das ihm liegt.
Psychologisch gesehen liegen Sie da falsch. Wer nicht freiwillig hin geht, der will auch nichts lernen. Egal wie breit gefächert das Angebot ist.

Ich hätte aber trotzdem gerne gewusst wie hoch die Gesamteinwohnerzahl der DU ist. Immerhin sprechen wir hier nicht von einem Land a la Cuello, so dass ich nicht verstehen kann, warum man die 500.000 Mann nicht zusammen bekommt.

Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 19:05
von Palin Waylan-Majere
Da dieses Thema gerade wieder aktuell gemacht wird: ich stehe nach wie vor zum Amt des Unionspräsidenten und werde keinem Antrag zustimmen, der dieses Amt abschaffen will.

Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 19:09
von Bernardo Macaluso
Original von A. M. von Kurzschluss

Psychologisch gesehen liegen Sie da falsch. Wer nicht freiwillig hin geht, der will auch nichts lernen. Egal wie breit gefächert das Angebot ist.
Das hängt auch von einer Vielzahl anderer Faktoren ab, z. B. wie sehr der Pflichtdienst sozial erwünscht ist, wie gut er in den Lebenslauf passt, ob er wirklich allgemein, also de facto von jedem zu leisten ist etc. pp. Eine Blockadehaltung ist nur dann zu befürchten, wenn es tatsächlich grobe Ungerechtigkeiten gibt.

Verfasst: Mo 3. Okt 2011, 19:36
von A. M. von Kurzschluss
Jetzt redet dieser Mann von Blockadehaltung. Hallo? Ich blockiere hier gar nichts, ich sage meine Meinung und das wird ja noch erlaubt sein.

Inzwischen weiß ich, dass die Demokratische Union sage und schreibe 154 Millionen Einwohner hat und schafft man es angeblich nicht eine Armee von 500.000 Soldaten auf freiwilliger Basis aufzustellen? Will man uns hier veralbern?