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Verfasst: Do 10. Mai 2007, 17:28
von Michael Schneider
Aber die gute Ford hat Recht.
In der verbindung zum RL-Deutschland sollte man vielleicht mal grundsätzlich die Frühgeschichte so installieren, dass alle Völker der DU vor 2000 schon aus einem Volk entstanden. Außerdem ist die Sprache eine wichtige Brücke. Die Frage nur: was ist das eigentlich für eine Sprache die wir sprechen (also der Sprachstamm wie RL das "Deutsche"), mit all seinen Dialekten von Platt snacken bis Breit (Freisteinisch :p ).
Und ich meine die Gründung sollte nach früher zurückdatiert werden. Und meinetwegen auch unter eine gemeinsame Herrschaft eines imperianischen Kaisers gestellt werden (das wäre grad das was mir am logischsten erscheint, aber vielleicht hat jemand bessere ideen), wie dereinst das heilige römische Reich deutscher Nation. Dazu kann dann ja durchaus kommen, dass das Reich auseinander bricht und 200 Jahre spätermit der Gründung der DU wieder in ähnlichen Grenzen neu ersteht. Das würde vielleicht auch die Sache mit der Sprache etwas erklären (eben weil das Land nciht mehr ein ganzes war udn im reich auch nie soooo einheitlich war, sondern regional unterschiedlich ausgeprägt).
Jetzt dürft ihr meine Gedankengänge zerreißen...

Verfasst: Fr 11. Mai 2007, 08:23
von Jonathan Metternich Hughes
Ich finde die Idee gut. :daumen:
Übrigens reden wir imperianisch.
Verfasst: Fr 11. Mai 2007, 10:04
von Hajo Poppinga
Da muß man nochmal drüber reden. In Ruhe.
Verfasst: Fr 11. Mai 2007, 10:56
von Linda Dahlia
Original von Hajo Poppinga
In Ruhe.
Wie viel Ruhe brauchst du noch?

Verfasst: Fr 11. Mai 2007, 11:58
von Natalie von Matahari
Bis die Katistaner die Könige der Welt sind.

Verfasst: Fr 11. Mai 2007, 12:50
von Hajo Poppinga
Original von Linda Dahlia
Wie viel Ruhe brauchst du noch?
Bis ich mich mit ein paar Leuten besprochen habe.
Verfasst: Fr 11. Mai 2007, 14:57
von Jonathan Metternich Hughes
Vielleicht kann man diese Diskussion ja auch öffentlich führen, dann kann jeder die Argumente aller Seiten einsehen und es entsteht nicht der Eindruck, eine Seite würde ihre Meinung unter Ausschluss der Öffentlichkeit bilden.
Verfasst: Fr 11. Mai 2007, 15:44
von Amber Marie Ford
Original von Michael Schneider
[...]
Mir gefällt die Idee überaus gut :daumen:
Ich bin seit jeher ein Gegner dieses Simon=Simoff-Korrektheitswahnes, sondern denke, man muss sich in der Ausgestaltung einer Micronation jederzeit die Option offenhalten, z. B. gewisse historische Hintergründe, Ereignisse und Zusammenhänge nachträglich zweckmäßigen Gegebenheiten anzupassen. Diese Missgeburt eines (ungeliebten) namenlosen Vielvölker-Zweckverbundes, in welche die Idee, die Länder nach verschiedenen kulturellen Vorbildern auszugestalten in der jüngeren Vergangenheit ausgeufert ist, entspricht weder der ursprünglichen Idee jener Micro
nation, die einst Ratelon hieß, noch scheint das wirklich den Rückhalt in der breiten Spielerschaft zu haben.
Es geht ja nicht darum, dem Land eine einheitliche "Leitkultur" zu verordnen und die bisher ausgestalteten Verschiedenheiten der Unionsländer in ihren Zweitsprachen, Mentalitäten, Sitten, Gebräuchen, Traditionen usw. aufzugeben. Und so wie es im realen Leben noch immer die Bayernpartei gibt, welche laut Grundsatzprogramm die Errichtung eines "selbstständigen und lebensfähigen bayerischen Staates" fordert kann es von mir aus hier und dort auch radikalprovinzialistische und ultrapartikularistische Stammtische, Splittergrüppchen und Originale geben, aber wir sollten endlich übereinkommen und durch die historische Gestaltung schlüssig belegen, dass der Durchschnittsbürger der "DU" sich nebeneinander als "Durier" und Bürger seiner Heimatregion fühlt, so wie wir im realen Leben eben zunächst alle Deutsche, und daneben dann noch Bayern, Thüringer, Hessen, Westfalen, Schwaben, Friesen, Berliner, Vorpommern usf. sind, der eine etwas mehr ausgeprägt als der andere
Um das unter einen Hut zu bekommen finde ich die Idee einer historischen Entwicklung ähnlich der deutschen Geschichte mit einem früheren, locker gruppierten Kaiserreich, einem späteren Zerfall in Einzelstaaten und schließlich der Einigung als Nationalstaat sehr gelungen. Nur einen vernünftigen Namen bräuchte die Nation dann noch!
Verfasst: Fr 11. Mai 2007, 17:37
von Hajo Poppinga
Mir scheint es doch eher so, als wenn es einigen mehr darum geht, ein gewisses Konzept nun auch in die Geschichte hineinzuprügeln.
Ich wäre viel eher darüber, die DU als eine Art EU zu entwickeln. Wir haben auch nach dem großen Krieg angefangen uns zusammenzufinden - nämlich die Ursprungsländer. Und irgendwann ist Imperia dazugekommen. Nur das unserer Prozeß besser gelaufen ist.
Verfasst: Fr 11. Mai 2007, 17:53
von Amber Marie Ford
Es geht eher darum, das ursprüngliche Konzept wiederherzustellen, welches die damalige Demokratische Union Ratelon als einen National- und Bundesstaat angelegt hatte, mit der Zeit aber von einem immer weiter ausufernden Turboföderalismus und der unbedachten und ungeschickten Entscheidung, Jahreszahlen wie 1998 und 2000 einfach 1:1 in die Simulation zu übernehmen, geschleift wurde. Tatsächlich versuchten und versuchen eher einzelne, jeweils einem Unionsland seit langem verbundene und dieses als ihre legitime Spielwiese (

) betrachtende Mitspieler, das Konzept eines locker gruppierten Staaten(ver)bundes in das Spiel hineinzuprügeln. Für die, die sowas mögen gibt es ja z. B. den Ascarischen Bund bzw. die Hollunderlande, oder man reanimiert Kyrolonien noch mal

, aber die Demokratische Union Ratelon sollte wieder die Demokratische Union Ratelon werden, wenn auch mit gezwungenermaßen neuem Namen, aber jedenfalls wieder zum ursprünglichen Konzept des National- und Bundesstaates zurückkehren, unter Beibehaltung der kulturellen und landsmannschaftlichen Ausgestaltung in den Ländern.