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Verfasst: Mi 9. Mai 2007, 18:57
von Jonathan Metternich Hughes
Herr Schulze, ich finde es äußerst unangebracht, mich hier der Kriegsvorbereitungen zu bezichtigen. Dieses "Argument" wurde nun schon so oft gegen meine Regierung vorgebracht, ohne dass es einen Krieg gegeben hat.
Gibt es eigentlich jemanden, der für die LL mal sowas wie einen "Reality check" macht? Wenn das derzeit intern läuft, sollten Sie dringend outsourcen: Es funktioniert nämlich nicht.
Verfasst: Mi 9. Mai 2007, 19:08
von Helmut Hennrich
Original Jonathan von Metternich
Das wird geschehen, sobald Barnstorvia ebenfalls Abstand von seinem Programm nimmt. Darauf wirken wir hin. Solange müssen wir die chinopische Aufrüstung als Unterstützung unserer Sicherheit sehen.
Weder halte ich es für klug, das eigene außenpolitische Agieren von Faktoren abhängig zu machen, die man selber so gut wie nicht beeinflussen - nämlich die Rüstungspolitik Barnstorvias - kann, noch sehe ich, dass durch die chinopische atomare Rüstung die Sicherheit der Demokratischen Union erhöht wird; das Gegenteil ist eher der Fall.
Original Jonathan von Metternich
Das würde ich mit Blick auf Astor und Albernia, beides Länder mit einer nuklearen Tradition, zu bestreiten wagen.
Die atomare Bewaffnung hat die Sicherheit von Astor und Albernia nicht erhöht. Im Gegenteil: durch die atomare Bewaffnung haben sie die Bedrohungswahrnehmung in den anderen Staaten erhöht, was bei vielen von ihnen den Wunsch nach atomarem Gleichziehen auslöst.
Verfasst: Mi 9. Mai 2007, 19:18
von Jonathan Metternich Hughes
Original von Helmut Hennrich
Weder halte ich es für klug, das eigene außenpolitische Agieren von Faktoren abhängig zu machen, die man selber so gut wie nicht beeinflussen - nämlich die Rüstungspolitik Barnstorvias - kann, noch sehe ich, dass durch die chinopische atomare Rüstung die Sicherheit der Demokratischen Union erhöht wird; das Gegenteil ist eher der Fall.
Das ist Ihre persönliche Wahrnehmung, die ich nach Gesprächen auf internationaler Ebene nur bedingt nachvollziehen kann. Dass man das eigene außenpolitische Agieren von Faktoren abhängig macht, die man nicht beeinflussen kann, das zeichnet eine vernünftige Außenpolitik gegenüber Utopien aus. Meine Regierung ist sehr stolz darauf, eine realistische Außenpolitik auf der Grundlage der Vernunft zu betreiben, die gleichermaßen deeskaliert und schützt.
Die atomare Bewaffnung hat die Sicherheit von Astor und Albernia nicht erhöht. Im Gegenteil: durch die atomare Bewaffnung haben sie die Bedrohungswahrnehmung in den anderen Staaten erhöht, was bei vielen von ihnen den Wunsch nach atomarem Gleichziehen auslöst.
Herr Hennrich, das ist absurd. Beide Staaten besitzen seit Jahrzehnten atomware Waffen, ohne dass irgendjemand das Nachziehen versucht hätte. Das ist ein Resultat jüngster weltpolitischer Veränderungen und des isolierten, nationalistischen Machtstrebens einzelner Staaten, die glauben, eine Kontinentalmacht könne man mir nichts, Dir nichts überrennen.
Verfasst: Mi 9. Mai 2007, 19:24
von Fiete Schulze
Original von Jonathan Metternich
Herr Schulze, ich finde es äußerst unangebracht, mich hier der Kriegsvorbereitungen zu bezichtigen. Dieses "Argument" wurde nun schon so oft gegen meine Regierung vorgebracht, ohne dass es einen Krieg gegeben hat.
Gibt es eigentlich jemanden, der für die LL mal sowas wie einen "Reality check" macht? Wenn das derzeit intern läuft, sollten Sie dringend outsourcen: Es funktioniert nämlich nicht.
Ich halte es schon für wichtig, vor einem Kabinett Mertternich zu warnen. Die letzten Wochen haben sehr deutlich gezeigt, welchen Kurs die jetzige Regierung gehen will.
Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis Sie mit Ihrer Politik die DU in Konflikte reinziehen, in denen Blut fließen wird.
Und wer in der Öffentlichkeit eine atomare Aufrüstung ablehnt und nur wenige Minuten später, die atomare Aufrüstung eines anderen Landes als Unterstützung für die eigene Sicherheit sieht, der sollte wirklich mal bei sich einen "Reality check" machen.
Verfasst: Mi 9. Mai 2007, 20:00
von Helmut Hennrich
Original Jonathan von Metternich
Das ist Ihre persönliche Wahrnehmung, die ich nach Gesprächen auf internationaler Ebene nur bedingt nachvollziehen kann. Dass man das eigene außenpolitische Agieren von Faktoren abhängig macht, die man nicht beeinflussen kann, das zeichnet eine vernünftige Außenpolitik gegenüber Utopien aus. Meine Regierung ist sehr stolz darauf, eine realistische Außenpolitik auf der Grundlage der Vernunft zu betreiben, die gleichermaßen deeskaliert und schützt.
Herr Unionskanzler, es ist doch offensichtlich, dass derjenige, der sein außenpolitisches Agieren von Faktoren abhängig macht, die er nicht oder nur sehr eingeschränkt beeinflussen kann, das Heft des Handelns aus der Hand gegeben hat. Dass als "vernünftige Außenpolitik" oder als "realistische Außenpolitik auf der Grundlage der Vernunft" zu bezeichnen, ist in meinen Augen eher ein Zeichen von Realitätsverweigerung, denn verantwortungsbewußter Politik.
Original Jonathan von Metternich
Herr Hennrich, das ist absurd. Beide Staaten besitzen seit Jahrzehnten atomware Waffen, ohne dass irgendjemand das Nachziehen versucht hätte. Das ist ein Resultat jüngster weltpolitischer Veränderungen und des isolierten, nationalistischen Machtstrebens einzelner Staaten, die glauben, eine Kontinentalmacht könne man mir nichts, Dir nichts überrennen.
Nein, Herr von Metternich, ist es mitnichten: nur weil in den letzten Jahrzehnten kein anderer Staat mit der atomaren Bewaffnung nachgezogen ist, heißt das noch lange nicht, dass andere Staaten sich durch die atomare Bewaffnung Astors und Albernias nicht bedroht sahen und ihrerseits geheim an einem Atomwaffenprogramm arbeiteten, um irgendwann nachzuziehen. Zumindest die aktuelle Eztnwickling in Barnstorvia und dem Gelben Reich scheint diesen Schluss nahezulegen.
Verfasst: Mi 9. Mai 2007, 20:06
von Jonathan Metternich Hughes
Original von Helmut Hennrich
Herr Unionskanzler, es ist doch offensichtlich, dass derjenige, der sein außenpolitisches Agieren von Faktoren abhängig macht, die er nicht oder nur sehr eingeschränkt beeinflussen kann, das Heft des Handelns aus der Hand gegeben hat. Dass als "vernünftige Außenpolitik" oder als "realistische Außenpolitik auf der Grundlage der Vernunft" zu bezeichnen, ist in meinen Augen eher ein Zeichen von Realitätsverweigerung, denn verantwortungsbewußter Politik.
Es grenzt an Verbohrtheit, meiner Regierung "Realitätsverweigerung" vorzuwerfen und im selben Atemzug zu fordern, eine Außenpolitik zu betreiben, die unabhängig von der Realität ist.
Nein, Herr von Metternich, ist es mitnichten: nur weil in den letzten Jahrzehnten kein anderer Staat mit der atomaren Bewaffnung nachgezogen ist, heißt das noch lange nicht, dass andere Staaten sich durch die atomare Bewaffnung Astors und Albernias nicht bedroht sahen und ihrerseits geheim an einem Atomwaffenprogramm arbeiteten, um irgendwann nachzuziehen. Zumindest die aktuelle Eztnwickling in Barnstorvia und dem Gelben Reich scheint diesen Schluss nahezulegen.
Die aktuelle Entwicklung in Barnstorvia legt zugegebenermaßen so einiges nahe, das auszusprechen mein Amt mir verbietet.
Verfasst: Mi 9. Mai 2007, 20:14
von Oliver von Palm
Die Demokratische Union hat an sich jedes Recht, Atomwaffen zu besitzen.
Verfasst: Mi 9. Mai 2007, 20:21
von Fiete Schulze
Original von Oliver von Palm
Die Demokratische Union hat an sich jedes Recht, Atomwaffen zu besitzen.
...und was wollen Sie uns mit dieser Aussage nun sagen?
Niemand hat das Recht Atomwaffen zu besitzen. A-Waffen sind möderische Massenvernichtungswaffen und zur Massenvernichtung hat niemand das Recht.
Verfasst: Mi 9. Mai 2007, 20:35
von Jonathan Metternich Hughes
Original von Fiete Schulze
Niemand hat das Recht Atomwaffen zu besitzen. A-Waffen sind möderische Massenvernichtungswaffen und zur Massenvernichtung hat niemand das Recht.
Diese Aussage trifft nun wahrlich nicht zu, nicht einmal in der eigenen Logik: Dies würde den Einsatz von Massenvernichtungswaffen zur Massenvernichtung verbieten.
Verfasst: Mi 9. Mai 2007, 20:47
von Fiete Schulze
Mir ist schon klar, dass Sie diese Aussage nicht verstehen wollen, immerhin halten Sie ja Massenvernichtungswaffen für die Sicherheit unseres Landes für wichtig.