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Verfasst: Sa 20. Nov 2010, 12:57
von Kamler Johanssen
Original von Franz Sperling
Ich bin äußerst skeptisch, was die Neugliederung der Unionsländer, insbesondere die Zusammenlegung, betrifft.
Statt den Unionsländern Eigenständigkeit und Identität zu nehmen, sollte man sich viel lieber Gedanken darüber machen, wie man neue Bürger gewinnt.
Ich kann nur sagen: wir Freisteiner wären nicht wir Freisteiner, wenn wir Freisteiner nicht wir Freisteiner wären!
Das ist richtig. Ich hoffe und vermute aber, dass sich diese kulturelle Origimalität auch in anderen politisch-verwalterischen Strukturen erhalten kann und wird. Auch ein aus pragmatisch-funktionalen Gründen zusammengelegte Verwaltungseinheit "Freistein-Imperia-Katista" (oder anders) würde weiterhin Freisteiner und Katistaner, also ihre Eigenheiten und kulturelle Vielfalt kennen. Natürlich besteht die Gefahr, dass durch die Strukturen auch neue künstliche Nivellierungen geschaffen werden: Aber dem sollte man durch weiteren Erhalt der Bezeichnung und Anerkennung der Regionen (innerhalb der rein funktionalen Verwaltungsgemeinschaften) entgegenwirken, die Vielfalt also erhalten.
Verfasst: Mo 22. Nov 2010, 01:39
von Gerhard Cheman
Nun, der Freistaat Freistein wird sich, wie von mir angekündigt, sehr gerne an einem runden Tisch bzw. einer Arbeitsgruppe beteiligen. Wir werden auch dafür sorgen, dass wir hier transparente und ehrliche Ergenisse erzielen können.
Die Haltung, mit der der Freistaat allerdings daran teilnehmen wird, dürfte klar sein, ich habe meine Meinung ja nun schon einige Mal geäußert.
Verfasst: Mo 22. Nov 2010, 12:22
von Kamler Johanssen
Gut Freistein haben wir bereits. Nun fehlen nur noch 6 andere Unionsländer. Machen Sie ihren Kollegen mal etwas Mut zu einem Runden Tisch o.ä., Herr Cheman.
Verfasst: Mi 24. Nov 2010, 05:25
von Gerhard Cheman
Original von Kamler Johanssen
Gut Freistein haben wir bereits. Nun fehlen nur noch 6 andere Unionsländer. Machen Sie ihren Kollegen mal etwas Mut zu einem Runden Tisch o.ä., Herr Cheman.
Wie gesagt, warten wir noch die Rundreise und Meinungsabfrage des Unionspräsidenten ab, und sehen dann weiter.
Verfasst: Mi 24. Nov 2010, 09:39
von Kamler Johanssen
Original von Gerhard Cheman
Wie gesagt, warten wir noch die Rundreise und Meinungsabfrage des Unionspräsidenten ab, und sehen dann weiter.
Das ist in Ordnung. Wenn es danach wirklich gleich weiter geht.
Verfasst: Do 25. Nov 2010, 14:17
von Gerhard Cheman
Original von Kamler Johanssen
Das ist in Ordnung. Wenn es danach wirklich gleich weiter geht.
Das sollte es, evtl. geht es ja auch schon während der Reise des Unionspräsidenten um einige Schritte bzw. Diskussionen voran.
Verfasst: Fr 26. Nov 2010, 13:08
von Franz Sperling
Original von Kamler Johanssen
Das ist richtig. Ich hoffe und vermute aber, dass sich diese kulturelle Origimalität auch in anderen politisch-verwalterischen Strukturen erhalten kann und wird. Auch ein aus pragmatisch-funktionalen Gründen zusammengelegte Verwaltungseinheit "Freistein-Imperia-Katista" (oder anders) würde weiterhin Freisteiner und Katistaner, also ihre Eigenheiten und kulturelle Vielfalt kennen. Natürlich besteht die Gefahr, dass durch die Strukturen auch neue künstliche Nivellierungen geschaffen werden: Aber dem sollte man durch weiteren Erhalt der Bezeichnung und Anerkennung der Regionen (innerhalb der rein funktionalen Verwaltungsgemeinschaften) entgegenwirken, die Vielfalt also erhalten.
Die Unionsländer sind aber mehr als nur Verwaltungseinheiten oder "politisch-verwalterische Strukturen" die man mal einfach aus pragmatisch-funktionalen Gründen zusammenlegen kann.
Was der Freistaat ist, ist aus einer langen geschichtlichen Entwicklung entstanden. Allein die Entscheidung für ein freiheitlichen republikanischen Staatswesen läuft der Entwicklung in Imperia diametral entgegen, wo man sich in reaktionärer Weise zurück in die Kaiserzeit entwickelt hat. Als mündiger Bürger müsste ich schon einen an meiner bürgerlichen Krone haben, bevor ich mich einer anachronistischen Feudalordnung unterwerfe.
Verfasst: Fr 26. Nov 2010, 13:57
von Johannes Georg Graf von Falkenstein
Original von Franz Sperling
Was der Freistaat ist, ist aus einer langen geschichtlichen Entwicklung entstanden. Allein die Entscheidung für ein freiheitlichen republikanischen Staatswesen läuft der Entwicklung in Imperia diametral entgegen, wo man sich in reaktionärer Weise zurück in die Kaiserzeit entwickelt hat. Als mündiger Bürger müsste ich schon einen an meiner bürgerlichen Krone haben, bevor ich mich einer anachronistischen Feudalordnung unterwerfe.
Man merkt, dass sie ganz schön inkompetent sind. Schließlich ist Imperia eine Demokratie.
Verfasst: Fr 26. Nov 2010, 14:02
von Laura van Middelburg
Nun, mancher lehnt auch eine parlamentarisch-demokratische Monarchie, in welcher dem Monarchen nur zeremonielle Aufgaben zukommen, ab. Das ist denke ich ebenso legitim wie die Meinung, eine parlamentarische Monarchie sei eine durchaus adäquate Staatsform für ein demokratisches Gemeinwesen.
Dass in Freistein wenig Neigung an einem Zusammengehen mit Imperia besteht, kann ich also durchaus verstehen. Zu Imperia würde wohl Roldem besser passen, in dem die wiedererrichtete imperianische Monarchie auch während des republikanischen "Interregnums" stets einige Sympathien genoss.
Für Freistein hingegen würde sich sein südlicher Nachbar Heroth als Gesprächspartner anbieten, mit dem zum einen schon mal konfessionelle Gemeinsamkeiten bestehen, und zum anderen die Kulturen in den jeweiligen Grenzregionen ineinander übergehen.
Verfasst: Fr 26. Nov 2010, 16:19
von Franz Sperling
Original von Johannes Georg Graf von Falkenstein
Man merkt, dass sie ganz schön inkompetent sind. Schließlich ist Imperia eine Demokratie.
Na, wenigstens haben Sie die Weisheit mit Löffeln gefressen, so dass Sie uns immer wieder der Weisheit letzten Schluss verkünden können.