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Verfasst: Mo 12. Jul 2010, 23:10
von von Romanow-Bernstein
Etwas konservativer reicht mir leider nicht ;)

Verfasst: Mo 12. Jul 2010, 23:11
von SRM
Original von von Romanow-Bernstein
Etwas konservativer reicht mir leider nicht ;)
In welchen Punkten haperts denn Ihrer Meinung nach noch? ;)

Verfasst: Mo 12. Jul 2010, 23:16
von von Romanow-Bernstein
Ich vermisse klassisch-konservative Postionen v.a. in der Gesellschaftspolitik. Die werden sie sicherlich nicht mit mir teilen als Liberaler.

Ihr Programm unterstütze ich in weiten Teilen.

Verfasst: Mo 12. Jul 2010, 23:27
von SRM
Original von von Romanow-Bernstein
Ich vermisse klassisch-konservative Postionen v.a. in der Gesellschaftspolitik. Die werden sie sicherlich nicht mit mir teilen als Liberaler.
Was denn zum Beispiel? Das klassische Familienbild, christliche Nächstenliebe und Co.? In der Tat - da kommen wir nicht zusammen. ;)

Verfasst: Mo 12. Jul 2010, 23:28
von von Romanow-Bernstein
Amen.

Verfasst: Mo 12. Jul 2010, 23:28
von SRM
Original von von Romanow-Bernstein
Amen.
Oder so ähnlich...;)

Verfasst: Mo 12. Jul 2010, 23:32
von Silvester Lasalle
Sendelhofer hat es leider bisher verpasst inhaltliche Standpunkte zu setzen. Schade das er sogar jeder Kritik vollkommen aus dem Weg geht. Bei ein bis zwei Listen mehr hätte Sendelhofer wohl keine Chance und das zu recht.

Verfasst: Mo 12. Jul 2010, 23:59
von Hans Sack
Nun zu den Punkten die herr Bernstein äuserte. Das man in der heutigen zeit überlaufene Familliäre strukturen und Fiktionalen Gottglauben vermisst, ist wohl ein zeichen einer sich entwickelnden Menschheit. Fortschritt und Pragmatismuss sind wesentliche werte für die zukunft. Die Liberalen von heuten werden wohl die Konservativen von morgen sein.

Zum Thema "Sendelhofer Liste". Ich denke das diese liste eine Aktive gegenströmung zu den wideraufstrebenden Sozialisten ist. Diese Liste ist auch wenn sie über keine Kladefinierte Politische Ziele verfügt, ein Positives zeichen WErt-Konservativer Aktivität im Liberalen Sinne.

Verfasst: Di 13. Jul 2010, 12:17
von von Romanow-Bernstein
Original von Hans Sack
Das man in der heutigen zeit überlaufene Familliäre strukturen und Fiktionalen Gottglauben vermisst, ist wohl ein zeichen einer sich entwickelnden Menschheit.
Eine Entwicklung, die es zu bekämpfen gilt.

Verfasst: Di 13. Jul 2010, 13:42
von Giovanni Polento
Original von Hans Sack
Das man in der heutigen zeit überlaufene Familliäre strukturen und Fiktionalen Gottglauben vermisst, ist wohl ein zeichen einer sich entwickelnden Menschheit.
Wenn man diese Entwicklung als änderbar, also in bestimmtem Maße steuer- oder zumindest beeinflussbar, ansieht stellt sich die Unterscheidung: Finde ich die Entwicklung gut, stehe ich ihr neutral gegenüber oder halte ich sie für destruktiv.

Ich persönlich zweifle an großen Einflussmöglichkeiten von prozesspolitischen Eingriffen in die Kulturentwicklung. Dazu scheinen mir die Zusammenhänge mit technischer, wirtschaftlicher, gesellschaftlich-kultureller und demographischer Dynamik zu komplex und grundlegend.
Aber: An den Rahmenbedingungen kann man immer was machen (mit mehr oder weniger [dem gewünschten oder nicht erwarteten] Effekt). Das schwebt wohl auch dem Vertreter der klassisch-konservativen Haltung hier vor.
Fortschritt und Pragmatismuss sind wesentliche werte für die zukunft.
Kommt darauf an, wie man Fortschritt definiert. "Weiter" geht es immer. Aber ob und wie man das beeinflussen kann und ob es Fortschritt im normativen Sinn oder nur "Veränderung" (oder nicht mal das wirklich) gibt, ist die Frage.
Die Liberalen von heuten werden wohl die Konservativen von morgen sein.
Die Veränderer von heute werden auch mal älter und etabliert und streben dann eher nach Erhaltung als nach weiterer/erneuter Veränderung. Das ist glaube ich logisch und empirisch nachzuvollziehen.
Diese Liste ist auch wenn sie über keine Kladefinierte Politische Ziele verfügt, ein Positives zeichen WErt-Konservativer Aktivität im Liberalen Sinne.
Der eigentlicher Liberalismus funktioniert ja nicht ohne den Unterbau "Kultur" und den dazugehörigen nichtstaatlichen Institutionen wie Familie, Freundschaft, Vereine, private Assoziationen.
Das allerdings vergessen viele moderne Liberale oft und machen ihre Ansätze von vorneherein utopisch.