Verfasst: Mo 7. Mai 2007, 13:07
Vor allem war Stresemann nie Bundeskanzler. 
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Ich weiß ja nicht ob die Unterminierung einer anderen Partei Sinn und Zweck unserer Demokratie ist, aber solange es nicht systematisch erfolgt, ist mir zumindest das Resultat sympathisch.Original von Konrad Grimm
Erhard (sinngemäß): "Ich wollte die liberale Idee durchsetzen. Da musste ich nicht in die ohnehin schon liberale Partei gehen, sondern wollte die große Volkspartei für meine Ideen gewinnen."
Naja, dass er innerlich ein Liberaler war, steht ja nun völlig außer Zweifel.Original von Fabian Montary
Warum ist die Bezeichnung "Christdemokrat" abhängig von der Parteimitgliedschaft??
Ich finde es brauchbar und eigentlich hatte ich was anderes, schlechteres erwartet. Mir gefällt die dezente Modernisierung gesellschaftspolitischer Leitsätze, sowie die generelle Linie, die Leipziger Beschlüsse beizubehalten. Damit war nicht unbedingt zu rechnen.Original von Konrad Grimm
Siehe das neue Grundsatzprogramm der CDU, das man eigentlich unter den Titel "Rot-Grün 2.0" hätte stellen sollen.
Mich zum Beispiel kann man nur als "Christdemokraten" bezeichnen, wenn man über die Partei geht. Ansonsten habe ich persönlich eine etwas differenziertere politische Meinung und hätte in der Vergangenheit wohl auch DDP gewählt.Original von Fabian Montary
Warum ist die Bezeichnung "Christdemokrat" abhängig von der Parteimitgliedschaft??
Wer rot-grüne Gesellschaftspolitik will, der wählt das Original, nicht die schwarze, schlecht gemachte Kopie. Das begreift man bei der Union einfach nicht. Die Union hat im politischen Spektrum der BRD in gesellschaftspolitischen Fragen eine konservative Position einzunehmen. Jedem Konservativen muss doch schlecht werden, wenn er sieht, wie von der Leyen in der Kindererziehung die DDR wiedererweckt. Wenn gesellschaftspolitische Liberalisierung notwendig ist ("Homoehe"), dann kann man sich das im Zweifel immer noch von einem Koalitionspartner FDP "abringen" lassen, ohne die eigene Stammwählerschaft zu verjagen.Original von Maximilian von Rohan-Mason
Mir gefällt die dezente Modernisierung gesellschaftspolitischer Leitsätze,...
Naja, bei mir geht es aber andersherum. Mal abgesehen, dass Erhard ein Liberaler war, kann man doch auch jemanden als Christdemokraten bezeichnen, der nicht CDU-Mitglied ist. Wie nennt dann DVU-Mitglieder? Deutschvölkische?Original von Maximilian von Rohan-Mason
Mich zum Beispiel kann man nur als "Christdemokraten" bezeichnen, wenn man über die Partei geht. Ansonsten habe ich persönlich eine etwas differenziertere politische Meinung und hätte in der Vergangenheit wohl auch DDP gewählt.