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Vor allem war Stresemann nie Bundeskanzler. ;)
 

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Original von Konrad Grimm
Erhard (sinngemäß): "Ich wollte die liberale Idee durchsetzen. Da musste ich nicht in die ohnehin schon liberale Partei gehen, sondern wollte die große Volkspartei für meine Ideen gewinnen."
Ich weiß ja nicht ob die Unterminierung einer anderen Partei Sinn und Zweck unserer Demokratie ist, aber solange es nicht systematisch erfolgt, ist mir zumindest das Resultat sympathisch.
 

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Kaiser
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Beitrag von Konrad Grimm »

Heutzutage unterwandern die Parteien sich selbst.

Siehe das neue Grundsatzprogramm der CDU, das man eigentlich unter den Titel "Rot-Grün 2.0" hätte stellen sollen.
 

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Warum ist die Bezeichnung "Christdemokrat" abhängig von der Parteimitgliedschaft??
 

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[b]Professor Dr. Dr. Fabian von Montary[/b]
[b][size=85]OEL MP HCR RM[/size][/b]
[size=85]Präsident der Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte
Dekan des Roldemian Institute for History an der Montary University
Staatsarchivar der Republik Roldem und Honorarkonsul im Dominion Cranberra
Sprecher des Parlaments von Roldem und Abgeordneter für den Wahlkreis W. City of Montary[/size]

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[size=85][img]http://img.roldem.ro/wappen_montary.png[/img][/size]
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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von Fabian Montary
Warum ist die Bezeichnung "Christdemokrat" abhängig von der Parteimitgliedschaft??
Naja, dass er innerlich ein Liberaler war, steht ja nun völlig außer Zweifel.
 

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Original von Konrad Grimm
Siehe das neue Grundsatzprogramm der CDU, das man eigentlich unter den Titel "Rot-Grün 2.0" hätte stellen sollen.
Ich finde es brauchbar und eigentlich hatte ich was anderes, schlechteres erwartet. Mir gefällt die dezente Modernisierung gesellschaftspolitischer Leitsätze, sowie die generelle Linie, die Leipziger Beschlüsse beizubehalten. Damit war nicht unbedingt zu rechnen.

Interessant ist aber, dass viele Kommentatoren die "wischi-waschi"-Mentalität dieses Programms kritisieren. Das ganze ist doch kein Wahlprogramm, sondern höchstens Richtungspapier, das bei einer pluralen Partei notwendigerweise kaum einen konkreten Vorschlag zur Arbeitsmarktreform machen kann.
 

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Maximilian von Rohan-Mason
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Original von Fabian Montary
Warum ist die Bezeichnung "Christdemokrat" abhängig von der Parteimitgliedschaft??
Mich zum Beispiel kann man nur als "Christdemokraten" bezeichnen, wenn man über die Partei geht. Ansonsten habe ich persönlich eine etwas differenziertere politische Meinung und hätte in der Vergangenheit wohl auch DDP gewählt.
 

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Maximilian von Rohan-Mason
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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von Maximilian von Rohan-Mason
Mir gefällt die dezente Modernisierung gesellschaftspolitischer Leitsätze,...
Wer rot-grüne Gesellschaftspolitik will, der wählt das Original, nicht die schwarze, schlecht gemachte Kopie. Das begreift man bei der Union einfach nicht. Die Union hat im politischen Spektrum der BRD in gesellschaftspolitischen Fragen eine konservative Position einzunehmen. Jedem Konservativen muss doch schlecht werden, wenn er sieht, wie von der Leyen in der Kindererziehung die DDR wiedererweckt. Wenn gesellschaftspolitische Liberalisierung notwendig ist ("Homoehe"), dann kann man sich das im Zweifel immer noch von einem Koalitionspartner FDP "abringen" lassen, ohne die eigene Stammwählerschaft zu verjagen.
Die Union steht vor dem Eisverkäufer-am-Strand-Dilemma und läuft blindlings in die Falle, wenn sie um den Median-Wähler kämpft, statt sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren (wohingegen sie ruhig von "Leipzig" abrücken sollte und eine allzu neoliberale Politik doch lieber ebenfalls der FDP überlassen möge - sonst verliert sie Stimmen an die SPD).

Das zeigt zudem, dass es in der Politik nicht um die richtigen Lösungen geht, sondern allein um den persönlichen Machterwerb. Wen repräsentiert der Bundestag eigentlich, außer sich selbst?
 

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Original von Maximilian von Rohan-Mason

Mich zum Beispiel kann man nur als "Christdemokraten" bezeichnen, wenn man über die Partei geht. Ansonsten habe ich persönlich eine etwas differenziertere politische Meinung und hätte in der Vergangenheit wohl auch DDP gewählt.
Naja, bei mir geht es aber andersherum. Mal abgesehen, dass Erhard ein Liberaler war, kann man doch auch jemanden als Christdemokraten bezeichnen, der nicht CDU-Mitglied ist. Wie nennt dann DVU-Mitglieder? Deutschvölkische?
 

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Also ich nenne DVU-Mitglieder Nazis, das ist eigentlich recht einfach. ;-)
 

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