Original von Richard Stresemann
Quelle?
Umfragen zu solchen Themen haben ja meist eine größeren Spielraum und schwanken auch z.B. innerhalb von Wochen. Je nach dem was gerade in der Welt passiert ist und wie in den Medien darüber berichtet wird. Nach dem verhinderten Attentatsversuch in der niederländischen Flugzeug und allgemein, wenn über reale und konkrete Terrorgefahr berichtet wird, steigen wohl auch die Zustimmungen zu (mehr oder weniger sinnvollen) Vorschlägen zur Vergrößerung der Sicherheit.
Diese
Umfrage im Focus spricht von derzeit 63% Zustimmung zu Nacktscannern an Flughäfen.
Original von Richard Stresemann
Hinzuweisen ist jedenfalls darauf, dass die angeblichen "Nacktscanner" inzwischen nur noch solche albernen Bilder produzieren:
Spiegel
Original von SPIEGEL Online
Dieses Foto entstand am 28. Dezember 2009 am Flughafen Schiphol in Amsterdam. Es stammt aus dem gleichen Gerät wie das Bild vom April 2008. Allerdings sollen Körperdetails nur noch für den Computer sichtbar sein. Die Sicherheitskräfte sehen nicht mehr als ein solches schematisches Bild. Entdeckt der Computer verdächtige Gegenstände, folgt eine herkömmliche Untersuchung mit Metalldetektor und Abtastung.
Also bleibt die Abtastung gleich. Nur das Bild, das das Sicherheitspersonal sieht wird sozusagen verändert. Damit soll auf datenschützerische bzw. moralische Bedenken gegenüber der Nacktdarstellung eingegangen werden.
Wenn es damit möglich wäre, bei gleichem Ergebnis die Durchleuchtung abzumildern, wäre das ja für beide berechtigten Ziele (Sicherheit und Menschenwürde) gut.
Fraglich ist für mich nur: Was soll das Ding bringen? Es leistet nichts, was Metalldetektoren nicht ebenfalls leisten.
Original von SPIEGEL Online
Experten hoffen, dass die Terahertz-Scanner den Raum für Schlampereien bei Sicherheitsuntersuchungen verkleinern.
Ob manche anderen Experten was anderes sagen weiß ich nicht. Aber dafür wird ja zuerst derzeit getestet, ob mit diesen Scannern ein Sicherheits-Zuwachs möglich ist.
Barack Obama sprach letztens auch davon, dass damit Sprengstoffe aus anderem Material, wie z.B. Plastiksprengstoff besser gefunden werden soll.