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Verfasst: Do 26. Nov 2009, 18:45
von Helen Bont
Meine Meinung dazu habe ich in der Vergangenheit sehr oft klar zum Ausdruck gebracht. Als Unionskanzlerin steht es mir meines Erachtens aber nicht zu, die Arbeit der Länderregierungschefs zu bewerten oder zu kritisieren. Eine Bewertung der Regierungsarbeit nehmen die Bürgerinnen und Bürger bei jeder Wahl vor, auch ich werde mich am Ende dieser Legislaturperiode zu stellen haben, und in Katista haben wir ja gesehen, dass die Bürgerinnen und Bürger die Konsequenzen ziehen, wenn sie der Überzeugung, dass ein Regierungswechsel notwendig ist.

Verfasst: Do 26. Nov 2009, 18:54
von Peter Wickel
Kritik an Ihrer Person, Frau Unionskanzlerin, kommt aber auch aus dem Ausland. So hat der Prime Executive der Aurorianischen Konföderation, Aaron Sulla, Ihnen vorgeworfen, die internen Verhältnisse innerhalb der Aurorianischen Konföderation beharrlich zu ignorieren, insbesondere die Tatsache, dass die Gliedstaaten die die aussenpolitische Kompetenz innehaben und nicht die Konföderation und sich daher selbst international selbst vertreten. Diese wollten nun ihre Gesandtschaften im Gebäude der ehemaligen Botschaft der Union von Aurora einrichten. Ein Sondergesandter, Herr Morgan, soll Ihnen das so übermittelt haben. Herr Sulla macht sogar Sie persönlich für Hern Morgans Rückritt als Sondergesandter verantwortlich.

Verfasst: Do 26. Nov 2009, 19:06
von Helen Bont
Herr Wickel, mir sind die internen Kompetenzverteilung in der Aurorianischen Konföderation in der Tat nicht bekannt, weshab ich den von Ihnen angesprochenen Punkt sehr ausführlich mit Exzellenz Morgan, der einen menschlich sehr anständigen und kompetenten Eindruck auf mich machte, erörtert. Ich habe gegenüber Exzellenz Morgan erklärt, dass es mich freut, dass die Aurorianische Konföderation mit der Demokratischen Union diplomatische Beziehungen eingehen will, wofür es jedoch eines Grundlagenvertrags bedarf. Nachdem mir Herr Morgan erklärt hat, dass ein solcher bereits zwischen der Demokratischen Union und der Union von Aurora, die ja nun Teil der Aurorianischen Konföderation ist, existiert habe ich Herrn Morgan gegenüber gesagt, dass dieser Vertrag nur dann auf die Aurorianische Konföderation übertragen werden kann, wenn die Aurorianische Konföderation Rechtsnachfolgerin der Union von Aurora ist. Statt nun zu erklären, dass die einzelnen Gliedstaaten der Aurorianischen Konföderation ihre eigene Aussenpolitik betreiben und sich selbst vertreten, hat Exzellenz Morgan mir gegenüber bestätigt, dass die Aurorianische Konföderation tatsächlich die Rechtsnachfolgerin der Unionn von Aurora ist, der fragliche Vertrag auf sie übergeht. Damit war der Weg frei, dass das Gebäude der ehemaligen Botschaft von Aurora nun der Botschaft der Aurorianischen Konföderation als Stätte dienen kann.
Denn es ging ja darum, dass die Aurorianische Konföderation dieses Gebäude als Botschaftsgebäude nutzt, und nicht darum, dass die einzelnen Gliedstaaten der Aurorianischen Konföderation dort ihre Gesandtschaften einrichten. Dann hätte sich nämlich eine ganz andere Fragestellung ergeben.

Verfasst: Fr 27. Nov 2009, 14:43
von Franz Sperling
Schaut sich interessiert die Sendung an.

Verfasst: Fr 27. Nov 2009, 14:46
von Peter Wickel
Sie schieben den "Schwarzen Peter" also der Aurorianischen Konföderation zu?

Verfasst: Fr 27. Nov 2009, 15:09
von Helen Bont
Darum geht es mir nicht. Mir geht es darum aufzuzeigen, von welchen Annahmen ich ausging und ausgehen konnte und dass diese von einem autorisierten Gesandten bestätigt wurden. Jetzt so zu tun, als habe ich irgend etwas absichtlich falsch verstanden oder fehlgedeutet, ist schlichtweg unanständig und entspricht nicht den Tatsachen.

Verfasst: Fr 27. Nov 2009, 15:19
von Peter Wickel
Frau Unionskanzlerin, nachdem eine ozeanische Friedensinitiative gescheitert war, die Marangi-Krise ihrem Höhepunkt zusteuerte und unter anderem Irkanien und die Aurorianische Konföderation starke Militärkontingente auf der Insel St. Monica zusammenzogen, haben Sie die Initiative ergriffen und die grasoncesche Regierung und die Msrangi zu Friedensgespräche nach Manuri eingeladen. Nicht wenige im Ausland verübeln Ihnen das. Der Vorsitzende des irkanischen Politbüros, Wolfram Lande, sprach von einer "Selbstherrlichkeit der DU", der Premierminister Ozeaniens, Johann von Oris, erklärte öffentlich, die Demokratische Union sei für ihn vorerst gestorben und der Prime Executive der Aurorianischen Konföderation, Aaron Sulla, spricht sogar von einem unverschämten Vorgehen in der Marangi-Krise Ihrerseits, weil Sie den Marangi im Namen der Aurorian Konföderation Zugeständnisse gemacht hätten.. - Erfolgreiche Aussenpolitik dürfte anders aussehen.

Verfasst: Fr 27. Nov 2009, 15:35
von Helen Bont
Tatsache ist: nachdem bekannt geworden ist, dass die ozeanische Friedensinitiative gescheitert war, standen wir vor der Entscheidung, entweder die Entwicklung weiterlaufen zu lassen, bis in die Katastrophe oder aber einen erneuten Versuch, Frieden zu stiften, zu starten.
Ich habe die Generalversammlung des Rats der Nationen im Vorfeld rechtzeitig über die DU-Friedensinitiative berichtet. Des Weiteren: wenn Herr Sulla behauptet, ich hätte den Marangi im Namen der Aurorianischen Konföderation irgendwelche Zugeständnisse gemacht, dann tut er dies wider besseren Wissens. Tatsache ist: ich habe immer klar gemacht, dass ich nur für die Demokratische Union. Dies gilt insbesondere für das freie Geleit, welches ich der Marangi-Delegation zugesprochen habe, damit diese an den Verhandlungen in Manuri teilnehmen kann.

Verfasst: Fr 27. Nov 2009, 17:03
von Peter Wickel
Viele im Ausland sind aber so "verschnupft", dass die Demokratische Union für sie für's erste gestorben ist.

Verfasst: Fr 27. Nov 2009, 17:15
von Helen Bont
Diese "Vielen" werden sich daran gewöhnen müssen, dass die Demokratische Union eine souveräne Aussenpolitik betreibt und nicht erst in allen Hauptstädten nachfragt, ob die eine oder andere aussenpolitische Initiative dort genehm ist oder nicht.
Um am konkreten Beispiel zu bleiben: die Marangi-Krise war eine inner-grasoncesche Angelenheit. Deswegen habe ich auch erst den grasonceschen Staatpräsidenten Grenouille gefragt, ob er mit der Initiative für eine Friedensklonferenz in Manuri einverstanden ist. Er hat dies bejaht. Und mit seiner Zustimmung habe ich die Marangi dann eingeladen. Genauso wenig, wie sich die Demokratische Union über den Truppenaufmarsch auf St. Monica aufgeregt hat, sondern akzeptiert hat, dass dies mit Wissen und Billigung der grasonceschen Regierung geschah, erwarte ich von den anderen Staaten, dass sie sich nicht mokieren, wenn die Demokratische Union mit Billigung beider Konfliktparteien, den Grasoncern und Marangis, sich um eine friedliche Lösung des Konflikts bemüht.
Aber da Sie Herrn von Oris schon zitieren: ich habe sehr eng und intensiv im Friedenstruppenstruppenausschuss mit ihm zusammenarbeiten dürfen, und während dieser Zeit habe ich ihn als ausgewogenen und pragmatischen Menschen kennen und schätzen gelernt. Ich bin mir sicher, dass er nach einem klärenden Gespräch seine jetzige negative Haltung gegenüber der Demokratischen Union überdenken und revidieren wird.